Die Spur verliert sich Richtung Pullach
Letztlich geht es nur darum, die schönsten Szene, die interessantesten Stoffe vor der Sense der Bighead-Meinungen zu retten: Warum Drehbuchautoren und Regisseure mehr denn je zusammenhalten müssen. Ein Gastbeitrag.
Vor zehn Jahren, am 22. November 2005, wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin. Was hat dieses Jahrzehnt mit uns gemacht? Wir haben deutsche Schriftsteller und Regisseure gefragt.
Mit satten Bildern und viel Action inszeniert das ZDF einen Krimi im Kinoformat. Doch wo bleiben die Handlung und die Charakterentwicklung? Bei „Blochin“ kann auch Jürgen Vogel nichts retten.
Die Ministerin mahnt zum Wahn, der Favorit gewinnt: Sebastian Schippers „Victoria“ räumt beim deutschen Filmpreis gleich sechs Lolas ab. Sonst bewegte nicht viel an diesem Abend.
Dominik Graf hat dem frühverstorbenen Filmkritiker Michael Althen einen Film gewidmet: „Was heißt hier Ende?“ ist mehr als nur der erwartbare Abschied von einem Freund.
Am 10. August ist Einsendeschluss: Zur Erinnerung an Michael Althen, Redakteur und Filmkritiker der F.A.Z. von 2001 bis 2011, hat diese Zeitung einen Preis ausgeschrieben. Zum vierten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, in welcher analytische Schärfe und Emotion einander bedingen und ergänzen.
Eine Premiere der besonderen Art: In Berlin wird Dominik Grafs Hommage an den verstorbenen F.A.Z.-Filmkritiker Michael Althen gezeigt. Es ist ein Dokument vielfacher Freundschaft.
Puristen halten ihn in Filmen für überflüssig: Den Erzähler. Regisseur und Drehbuchautor Dominik Graf sieht das ganz anders, wie er bei einer Vorlesung an der Goethe-Uni in Frankfurt erklärte.
Dominik Graf hat einen Bayern-Krimi gedreht. In dem lebt Ludwig II. wieder auf und stirbt dann doch: So eine Geschichte säuft leicht ab. Die Hauptdarsteller halten sie über Wasser.
Der Kinofilm „Die geliebten Schwestern“ von Regisseur Dominik Graf geht als deutscher Beitrag in das Rennen um eine Oscar-Nominierung für den besten nicht-englischen Film. Die Liebesgeschichte setzte sich gegen 16 andere deutsche Beiträge durch.
Dominik Grafs „Die geliebten Schwestern“ zeigen einen verwegenen jungen Friedrich Schiller in seiner Zeit und in einem Liebesdreieck, das eine ganze Kunstepoche aufschlüsselt.
Heute wird in Marl zum fünfzigsten Mal der Grimme-Preis vergeben. Die Filmemacher Dominik Graf und Martin Farkas erklären, um was es dabei geht. Sie träumen von einem besseren Fernsehen. Und finden es leider nur in der Vergangenheit.
Am Ende war es ein gutes Festival, mit einem chinesischen Thriller als gutem, aber nicht verdientem Sieger. Und warum bekam Dominik Graf für seinen großartigen Schiller-Film keinen Preis?
Eine Form für die dunklen wie hellen Leidenschaften im Kino: Dominik Grafs Film „Die geliebten Schwestern“ findet Friedrich Schiller, und Dietrich Brüggemann sucht den „Kreuzweg“ - im Berlinale-Wettbewerb.
Der Kostümfilm hat es in Deutschland schwer. Dennoch gehört Dominik Grafs Dreiecksgeschichte um den Dichter Schiller und „Die geliebten Schwestern“ zu den am meisten erwarteten Beiträgen der Berlinale. Und sind Lars von Triers Nackte nicht auch irgendwie kostümiert?
Der Eröffnungsfilm war schon angekündigt worden, jetzt haben die Berliner Filmfestspiele weitere Wettbewerbsbeiträge bekannt gegeben. Darunter der neue Film von Dominik Graf.
Sittenbild mit Revolverheldin: Dominik Graf hat für die ARD einen rätselhaften Münchner „Tatort“ gedreht. Eine echte Herausforderung für Schauspieler und die Zuschauer.
Inzwischen gebe es zu viele „Tatorte“, lautet die Klage. Der BR legt trotzdem einen neuen auf: Er spielt in Franken. Die Bedeutung des Münchner „Tatorts“ soll das aber nicht schmälern, meint Stephanie Heckner.
Am 15. August ist Einsendeschluss: Zur Erinnerung an Michael Althen, Redakteur und Filmkritiker der F.A.Z. von 2001 bis 2011, hat diese Zeitung einen Preis ausgeschrieben. Zum zweiten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, in welcher analytische Schärfe und Emotion einander bedingen und ergänzen.
Man weiß ja nicht, was die Menschen machen, die nachts um vier noch vor dem Fernseher sitzen (nicht einmal, ob sie noch sitzen), wenn die Wiederholung der
Christoph Waltz hat seinen zweiten Oscar - und die Stadt kann sich mitgeehrt fühlen. Denn die Filmfigur Dr. Schultz ist ein ehemaliger Zahnarzt aus Düsseldorf. Doch warum ausgerechnet Düsseldorf?
Er glaubt daran, dass man für das Fernsehen großes Kino machen kann: Dominik Graf ist die Ausnahmefigur im deutschen Film. An diesem Donnerstag wird er sechzig Jahre alt.
Die Ausnahmen und die Regeln: Der Sammelband „Asiatische Deutsche“ untersucht, wie unsere Gesellschaft ihre Einwanderer betrachtet - und wie diese mit den falschen Zuschreibungen zurechtkommen müssen.
Roland Emmerichs „Anonymous“ und Andreas Dresen waren zwar die großen Gewinner beim Filmpreis. Generell jedoch ist der deutsche Film relevanzbeflissen, konsenswütig und geht einem wahnsinnig auf den Sehnerv.
Ein unverbrauchtes Gesicht: Ronald Zehrfeld ist als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert. Ein Gespräch über eine Kindheit in Ost-Berlin, Träume – und die Zukunft als „Schauspielette“.
Dominik Graf zeigt, wie Heikles im Fernsehen dargestellt werden kann. Der Intrigen-Krimi „Das unsichtbare Mädchen“ handelt ebenso klar wie dezent von Kinderprostitution.
Was vom Fernsehen bleibt, werden Filme wie dieser sein: Dominik Graf nimmt mit einer filmischen Liebeserklärung Abschied von seinem verstorbenen Kollegen Oliver Storz.
Die Schauspielerin Alina Levshin, geboren in Odessa und seit 21 Jahren Berlinerin, entflieht dem Rollenbild der Russin vom Dienst: In „Kriegerin“ verstört sie als ostdeutsches Nazi-Mädchen.
„Dreileben“ heißt der Ort, an dem Dominik Graf, Christoph Hochhäusler und Christian Petzold eine Geschichte in drei Teilen erzählen. Um Liebe, Hass und Tod geht es. Und um die Frage, wie man das Medium Fernsehen in Hochform bringt.
Und es bewegt sich doch: das deutsche Fernsehen, dieses System, dem wir hier so oft schon die Sklerose seines Programms vorgehalten haben und seinen viel zu großen Einfluss auf den deutschen Film. Wer am Montag auf die gewohnte Einschlafhilfe ...
Der neue "Polizeiruf 110" des Bayerischen Rundfunks mit Anna Maria Sturm und Matthias Brandt in den Hauptrollen ist gut angekommen. 7,7 Millionen Zuschauer haben den von Dominik Graf inszenierten Film "Cassandra Warnung" am vergangenen ...
Der neue „Polizeiruf“ aus Bayern ist ein funkelndes Meisterwerk, ein Krimi, an dem alles stimmt. Nur dass der zweite Fall mit Matthias Brandt und Anna Maria Sturm verschoben wird, trübt das Vergnügen.
Ein Tunnel, eine Bombe, zwei Männer auf der Suche nach Erlösung: Die zweite "Polizeiruf"-Folge ist ein Kammerspiel. Dem Jugendschutz war das zu drastisch.
Sein Name: Hanns von Meuffels. Sein Beruf: Kommissar. Sein Aufenthaltsort: deplaziert. Sein Gemütszustand: verwirrt. Es gibt keine Vorrede, nur Vexierspiele. Eine Frau in einem Bauernhaus, Blick von drinnen nach draußen, von draußen nach drinnen.