Die Party ist vorbei
Vom Scheitern an der eigenen Ignoranz: Ein Dokumentarfilm über James Baldwin in Paris erweist sich als außerordentlich aktuelles historisches Dokument.
Vom Scheitern an der eigenen Ignoranz: Ein Dokumentarfilm über James Baldwin in Paris erweist sich als außerordentlich aktuelles historisches Dokument.
Der frühere Basketball-Star Michael Jordan ist ein Autonarr. Nun hat sein Motorsport-Team den ersten Auftritt in Daytona. Schon vor dem Rennen macht Jordan klar, worum es ihm bei der neuen Allianz hauptsächlich geht.
Ein Gericht in Polen hat zwei katholische Bistümer zu einer Entschädigung in Höhe von 70.000 Euro für ein Missbrauchsopfer verurteilt. Aber das Bistum Breslau sagt, die Verantwortung trage allein der Täter.
Sein Vater hatte gehofft, er würde etwas anderes machen: Doch Mick Schumacher folgt dem Pfad zur Formel 1. RTL dokumentiert über sechs Jahre lang diese mühsame Reise.
In Frankreich verbreitet ein Dokumentarfilm wilde Verschwörungstheorien über die Verbreitung des Coronavirus – und zieht ein Millionenpublikum in seinen Bann. Die Regierung in Paris ist ratlos.
Papst Franziskus hat mit der Aussage, dass er ein Gesetz für eingetragene Partnerschaften befürworte, viel Aufsehen erregt. Nun nimmt der Vatikan dazu Stellung.
Die Trüffeljäger des Piemont sind nicht mehr die Jüngsten, können den Herbst aber kaum erwarten: Dann zieht es sie zur Suche in die Wälder. Dokumentarfilmer haben sie drei Jahre begleitet und eine Welt fernab der Technologie entdeckt.
In einem Dokumentarfilm befürwortet Papst Franziskus zum ersten Mal eine eingetragene Partnerschaft von Homosexuellen. Die Mehrheit der deutschen Bischöfe will sich dazu aber nicht äußern.
Franziskus muss den Katechismus ändern. Andernfalls können alle Dokumentarfilme dieser Welt nichts mehr daran ändern, dass er ein Papst der barmherzigen Unverbindlichkeit bleibt.
Verteidiger einer Ersatzfamilie: Der Dokumentarfilm „Goldene Knöpfe“ des Regisseurs Alexej Jewstignejew führt in die Brutstätte der russischen Schlägermilizen.
Die Doku-Serie „Inside SG Flensburg-Handewitt“ präsentiert einen ehrlichen und emotionalen Blick auf den Sport. Firlefanz und Glamour sind anderswo.
Der Dokumentarfilm „Die Zeit ist aus den Fugen“ von Christoph Rüter über die letzte, siebenstündige „Hamlet“-Inszenierung von Heiner Müller in der DDR.
Der Sender zeigt zu wenige unabhängige Dokumentarfilme, sagt die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm. Mit einem Film-Flashmob vor dem Frankfurter Funkhaus hat sie dagegen demonstriert.
Vier Künstlerinnen, die ihre körperlichen und seelischen Grenzen ausloten, porträtiert die Regisseurin Evelyn Schels. Ein Gespräch über in ihren Dokumentarfilm „Body of Truth“ – und vier beeindruckende Frauen, darunter die Künstlerin Marina Abramović.
Daniel Cohn-Bendit fühlt sich auf seine alten Tage umgetrieben von der Frage nach seiner jüdischen Identität. Der 75 Jahre alte Mann hat darüber einen Film gedreht, der bei den Jüdischen Filmtagen in Frankfurt zu sehen ist.
Mit versteckter Kamera: Ai Weiwei zeigt im Netz einen Dokumentarfilm über Wuhan im Corona-Lockdown, der einem das Herz bricht.
Der Amerikaner Michael Phelps ist der erfolgreichste Olympionike der Geschichte. Doch der Schwimmer litt während seiner Karriere enorm – nicht nur unter Depressionen. Nun klagt er den organisierten Sport an.
Der Dokumentarfilm „What You Gonna Do When The World’s On Fire“ ist auf Apple TV verfügbar.
Im Dokumentarfilm „Nous sommes tous juifs allemands“ stellt Daniel Cohn-Bendit sich Israel, dem Land, in dem er niemals leben wollte – und legt dabei viele seiner Zweifel offen.
Lance Armstrong, Ayrton Senna, Diego Maradona: Dokus über berühmte Sportler boomen. Zuletzt sorgte eine Serie über Basketballikone Michael Jordan für Rekorde. Allerdings gibt es ein Problem mit manchen Filmen.
Der Dokumentarfilm „Germans & Jews: Eine neue Perspektive“ fragt danach, wie Deutsche und Juden heute mit der gemeinsamen Geschichte leben. Heute läuft er in den Kinos an – online.
Das Kriegsende und den Neuanfang im zerstörten Berlin hat jeder anders erlebt. Volker Heises dreistündiger Dokumentarfilm „Berlin 1945“ fügt die Puzzlestücke zu einem beeindruckenden Panorama zusammen
Wer war sie, „die erste Frau“ des Kanzlers der Einheit? Ein Dokumentarfilm der ARD findet manches heraus, aber nicht alles. Verändert sich unser Bild?
Der renommierte Komponist Georg Friedrich Haas und seine Frau leben in einer BDSM-Beziehung. Wie das im Alltag aussieht, zeigt der Dokumentarfilm „The Artist & the Pervert“, der nun als Video on Demand zu sehen ist.
Der isländische Dokumentarfilm „Snorri und der Baby-Schwimmclub“ erzählt vom Berufsalltag eines Mannes, den sie auf Island den „Babyflüsterer“ nennen. Das Anschauen ist das reine Vergnügen.
Krebs, Freitod und die Frage nach dem Sinn des Musikerberufs: Ein Dokumentarfilm erzählt von der Krise des Artemis-Quartetts - ohne Schmus und Beschwichtigungen.
Keine Lust mehr auf den nächsten öden Serienmarathon in der Quarantäne? Dokumentarfilme sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern schaffen auch Erkenntnis. Unsere Redaktion stellt acht ihrer Lieblinge vor.
Nach ihrem Rückzug aus dem britischen Königshaus, übernimmt Herzogin Meghan einen neuen Job – und leiht einem Disney-Dokumentarfilm ihre Stimme. Geld verdient sie mit der Rolle offenbar jedoch nicht.
Bei Wolfgang Rihm ist 2017 eine schwere Krankheit diagnostiziert worden. Er komponiert aber unverdrossen weiter und gibt sich kampfentschlossen. Dass ein Dokumentarfilm über ihn kürzlich mit „Vermächtnis“ übertitelt wurde, gefällt ihm deswegen gar nicht.
Der Dokumentarfilm „Jiyan – Die vergessenen Opfer des IS“ arbeitet den Völkermord an den Jesiden auf. Das Schicksal gerade der Kinder und Frauen ist erschütternd.
Kritiker, Mahner, Vordenker: Thomas Frickel hat 34 Jahre lang die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm geführt. Nun geht er unter großem Applaus. Mit ihm endet eine Ära.
Die Kölner Haie haben 13 Spiele nacheinander verloren. Die Play-off-Plätze sind in weite Ferne gerückt. Normalerweise würde der Trainer in Frage gestellt – stattdessen bekommt er mehr Macht.
Die deutsche Co-Produktion „The Cave" hat Chancen auf einen Oscar als bester Dokumentarfilm. Im Film begleitet der Regisseur ein Ärztinnen-Team bei ihrer Arbeit in einem unterirdischen Krankenhaus in Syrien.
Seit 40 Jahren gibt es die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm. An ihrem Sitz in Frankfurt organisiert sie nun den Dokumentarfilmtag – und will jünger werden.
Die Erinnerung an Auschwitz aber muss aktiv wachgehalten werden. Arte tut es mit einer Dokumentation, die noch einmal fragt, warum die Gaskammern nicht bombardiert wurden.
Alla Kovgan setzt mit dem dreidimensionalen Dokumentarfilm „Cunningham“ einem unvergleichlichen Choreographen das erste werkgerechte filmische Denkmal.