Ausstiegsklausel
Prominente Musiker wie Jewgeni Kissin und Anna Netrebko verurteilen Russlands Krieg gegen die Ukraine. Doch die sprachlichen Formulierungen lassen erkennen, mit wie viel Angst sie dabei auf schmalem Grat wandern.
Prominente Musiker wie Jewgeni Kissin und Anna Netrebko verurteilen Russlands Krieg gegen die Ukraine. Doch die sprachlichen Formulierungen lassen erkennen, mit wie viel Angst sie dabei auf schmalem Grat wandern.
Der Intensivmediziner Uwe Janssens hat die Berichterstattung der „Bild“-Zeitung zurückgewiesen, die Intensivstationen seien in der Corona-Pandemie nicht überlastet gewesen. Eine solche Schlagzeile sei zynisch.
Die Olympischen Spiele in Peking finden in wüstenhafter Trockenheit statt. Es sind nicht die ersten Winterspiele, die sich von ihren geographischen Gegebenheiten entkoppeln.
Ministerpräsident Bouffier stimmt die Hessen auf neue Einschränkungen wegen der Omikron-Variante ein. Tanzlokale müssen schließen. Derweil übt ein Frankfurter Virologe deutliche Kritik an den Bund-Länder-Beschlüssen.
Evelyn Zupke kritisiert die Beteiligung des Linke-Politikers Torsten Koplin an der rot-roten Koalition in Mecklenburg-Vorpommern. Koplin war früher Stasi-IM – sein Bedauern darüber habe er schon mehrmals ausgedrückt, sagt er.
Am Grenzübergang Kuznica ist es zwischen polnischen Sicherheitskräften und Migranten zu Zusammenstößen gekommen. Laut polnischer Angaben soll dabei auch ein Polizist schwer verletzt worden sein.
Angesichts rasant steigender Infektionszahlen gewährt Sachsen von Montag an nur noch Genesenen und Geimpften Zugang zu Kneipen und Kinos. Die Gesundheitsminister fordern rasche Auffrischimpfungen.
Die CDU gibt bekannt, wie die Wahl des neuen Parteivorsitzenden ablaufen soll. In Deutschland könnten die Impfzentren bald wieder öffnen. Und in den USA steht eine wichtige Wahl an. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Fluide Figuren, besichtigtes Unglück und eine Buchpreisträgerin, die schwebt: In der Deutschen Nationalbibliothek wurde das städtische Lesefest „Open Books“ eröffnet.
Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz gibt bei der Hilfe für die Flutopfer im Ahrtal eine miserable Figur ab. Beim Interview im Deutschlandfunk scheint das leider nicht auf. Wir bitten um einen etwas kritischeren Ansatz.
Eine Hürde namens Geld: Ob Schulden, Klimaschutz oder EU-Regeln – bei den Finanzen liegen die Sondierer noch weit auseinander. Und dann ist da noch die Frage: Wer wird Finanzminister?
An diesem Wochenende beginnen die Sondierungen über eine Ampel-Koalition. Politiker des linken SPD-Flügels erwarten von Kanzlerkandidat Scholz, gegenüber FDP und Grünen klare Kante zu zeigen.
Die SPD-Spitze versucht, die FDP gefügig zu machen – doch der Kanzlerkandidat macht deutlich: Sein Stil ist das nicht. Olaf Scholz spricht lieber von Freunden.
Ein Gerichtsdrama in der Tradition von Peter Weiss fällt sich selbst ins Wort: Stefan Bachmann inszeniert in Düsseldorf „Reich des Todes“ von Rainald Goetz.
Am Wahlabend war das Signal von CDU-Chef Armin Laschet eindeutig: Er will jetzt Kanzler werden. Nach Kritik aus den eigenen Reihen angesichts der herben Verluste in der Wahl, klingt das am Montag schon anders.
Sandra von Möller ist eigentlich Geschäftsführerin einer Beleuchtungsfirma. Im Frühjahr ist sie in ein Metier eingestiegen, in dem es ebenfalls darauf ankommt, die Dinge ins rechte Licht zu rücken: in die Politik.
Die Schauspielerin Verena Altenberger wirft einem Kritiker Sexismus vor. Er habe ihre Salzburger Buhlschaft nach ihrem Brustumfang beurteilt. Deutschlandfunk Kultur macht sich den Vorwurf zueigen, aber er trifft nicht zu.
Die impfkritischen Aussagen des Freie-Wähler-Chefs verunsichern auch die CSU. Die Grünen fordern von Ministerpräsident Söder „eine klare Reaktion“.
Armin Schuster ist für den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe in Deutschland zuständig. Nach der Flutkatastrophe entzündet sich auch an ihm die Kritik.
Damit widerspricht er Außenminister Heiko Maas. Auch ohne Empfehlung hofft Spahn aber auf eine hohe Impfbereitschaft unter Jugendlichen.
Im ZDF steht die Wahl eines Intendanten an. Zwei Kandidaten stellen sich vor. Es heißt, im Fernsehrat gebe es eine Lagerbildung. Doch es verhält sich ganz anders. Ein Gastbeitrag.
Einer Anklageschrift zufolge galt Dageförde einst als „Rädelsführer“ einer Nachfolgeorganisation der verbotenen Aktionsfront Nationaler Sozialisten.
Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will nicht mit der WerteUnion reden und fordert eine klare Abgrenzung von Rechtspopulisten. Nun hat der neue Vorsitzende Max Otte seine Treue zur Union beschworen – wenn auch nicht zur Kanzlerin.
Mit seiner Idee, die Ukraine mit „Defensivwaffen“ zu beliefern, hat der Grünen-Vorsitzende seine Partei in Unruhe versetzt. Manche sprechen von einem Missverständnis, andere pochen auf grüne Grundwerte.
Im Streit um die Social-Media-Satire #allesdichtmachen gerät ein Rundfunkrat des WDR völlig aus der demokratischen Bahn. Doch nicht nur seine Reaktion gibt zu denken.
Die Aktion „allesdichtmachen“ polarisiert. Für deren Macher zeigen Günther Jauch und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot Verständnis. Der „Tatort“-Regisseur und Mitinitiator Dietrich Brüggemann sagt, der „kolossale“ Shitstorm sei „faschistoid“.
Friedrich Merz wirft sich weiter für Armin Laschet in die Bresche. Dessen Konkurrenten Markus Söder geht er wegen der Inzidenz in Bayern sowie der Landtagswahl an und attestiert ihm politischen Wankelmut.
Das Meinungsbild in den CDU-Gremien war eindeutig, berichtet Generalsekretär Paul Ziemiak. Armin Laschet solle die Union als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf führen. Doch Söder will offenbar noch nicht aufgeben.
Wer braucht eine neue Antisemitismus-Definition? „Zweihundert internationale Holocaustforscher“ haben, so heißt es in einer Erklärung, diese Neubestimmung versucht. Wenn man sich das genauer ansieht, gibt es Gründe für Skepsis.
Die Politik will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren. Ich schlage vor, wir stellen uns den Grundsatzfragen: Was leisten die Sender für die Demokratie? Wie sollen sie sich entwickeln? Was sind sie uns wert? Ein Gastbeitrag.
Ein neuer Entwurf für die Bund-Länder-Beratungen sieht für die Ostertage Treffen mit vier über den Hausstand hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis vor, zuzüglich Kindern unter 14 Jahren. Ein Überblick über Vorschläge und Konfliktlinien.
Um den Standort für das geplante Bundesinstitut für Fotografie wird hart gerungen. Düsseldorf oder Essen? Düsseldorf hat starke Unterstützer. Doch jetzt legt Kulturstaatsministerin Monika Grütters ein Gutachten vor.
Das Bundesgesundheitsministerium wehrt sich gegen den Vorwurf, nach dem Impfen jetzt auch das Testen zu verstolpern. Man habe alles vorbereitet, jetzt seien die Länder dran.
Die Mittelstandsunion will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schrumpfen. Es soll nur noch einen Sender geben. Hat der Plan Aussicht auf Erfolg? Daran darf man zweifeln.
Ein zwölfstündiges Dokumentarhörspiel rekonstruiert den NSU-Prozess anhand von Originalprotokollen. Die Tiefenbohrung in den rechten Terror sollte gehört werden – vor allem in der Schule.