Früherer Deutschlandfunk-Intendant gestorben. Angriffe auf Lokaljournalisten
Früherer Deutschlandfunk-Intendant Dettmar Cramer gestorben. BDZV dokumentiert Angriffe auf Lokaljournalisten. Springer verliert Klage.
Früherer Deutschlandfunk-Intendant Dettmar Cramer gestorben. BDZV dokumentiert Angriffe auf Lokaljournalisten. Springer verliert Klage.
Die Sternchen sind hässlich und schwer verständlich, beim Status quo kann es aber auch nicht bleiben. Gibt es Wege, schön und zugleich geschlechtergerecht zu formulieren?
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul widerspricht Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Mangelnde Integration sei bei den Übergriffen an Silvester nur ein Aspekt.
Er war ein kritischer Fixstern im so wilden und bunten Kosmos der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, ein enthusiastischer Vermittler der Dichtkunst des 21. Jahrhunderts. Zum Tod des Lyrik-Kenners Michael Braun.
Lakonisch und elegant will das Radio von Kultur sprechen. Warum hört man dann so häufig das Wörtchen „so“? Ein Jargon der Uneigentlichkeit verbindet sich mit Formeln für letztgültige Gewissheiten. Ein Gastbeitrag zu einer exemplarischen Sendung.
Hartz IV sei bald Geschichte, sagt der Arbeitsminister – und ruft die Abgeordneten auf, dem Bürgergeld-Kompromiss am Freitag zuzustimmen. Linken-Chefin Wissler kritisiert, die Regelsätze seien noch „viel zu niedrig“.
Glücklich, wenn nichts Besonderes geschieht? Von wegen: Eine Wiederbegegnung mit Sarah Kirsch in ihrem „Tagebuch der Wendezeit“.
Auch Kunstgalerien, deren Geschäfte im ersten Pandemiejahr bestens liefen, profitierten offenbar vom milliardenschweren Corona-Hilfsprogramm des Bundes. Ob die Händler Unterstützung wirklich nötig hatten, wurde nicht ermittelt.
Während einer Freizeit in Spanien soll der Mann mehrere Kinder und zwei Betreuerinnen sexuell belästigt haben. Nach einer Strafanzeige der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ermittelt die Kölner Polizei.
Er liebte den Sport, die großen Spiele, aber er gab vor allem jenen, die als angeblich Kleine im Sport übersehen wurden, über fast vierzig Jahre bis zum Ruhestand Ende 2011 die nötige Aufmerksamkeit. Nun ist Herbert Fischer gestorben.
Sahra Wagenknecht darf weiter von einem angeblichen „Wirtschaftskrieg“ Deutschlands gegen Russland reden, sagt Dietmar Bartsch. Dennoch kritisiert der Linken-Fraktionschef seine Parteikollegin.
Über fast sieben Jahre demonstrierte die Sendereihe „Universum JSB“ im Deutschlandfunk Kultur, wie ein gut hörbarer Musikjournalismus klingen kann.
Bei Klassik-Pop-et-cetera im Deutschlandfunk erzählen prominente Gastmoderatoren ihr Leben anhand von Musikbeispielen. Der Filmregisseur Hans-Jürgen Syberberg ließ seine Auswahl auf ein Tondokument zulaufen, das im Ukrainekrieg, wie er selbst sagte, seltsam wirken muss.
Drei katholische Priester haben den Kölner Erzbischof wegen des Verdachts einer falschen eidesstattlichen Versicherung angezeigt. Dieser beteuert nun, er werde „garantiert nicht hingehen und als Bischof einen Meineid leisten“.
Der Kölner Kardinal Woelki hat versichert, von dem Missbrauchsfall eines prominenten Geistlichen erst im Juni erfahren zu haben. Doch ein Schreiben wirft neue Fragen auf.
Der CDU-Chef verlangt, dass sich in dieser Krise Kanzler Olaf Scholz selbst um die Energiefragen kümmert. Der kündigt an, „sehr schnell“ über die nächsten Entlastungen zu entscheiden. Und Habeck verteidigt seine Gasumlage derweil ein weiteres Mal.
Viel zu spät hat Polen über die Umweltkatastrophe in der Oder informiert. Dabei sind die Meldeketten eigentlich klar vorgegeben. Das wird sich ändern müssen.
Damit Bürger Energie sparen, sei mehr Aufklärung nötig, sagt Energieökonom Graham Weale. Dabei könnte auch die Pandemie-Erfahrung helfen: Eine Warn-App soll Konsumenten vor ausufernden Heizkosten bewahren.
Deutschland bereitet sich darauf vor, dass für längere Zeit kein Gas aus Russland mehr kommt. Bayerns Ministerpräsident wirft der Bundesregierung große Fehler vor.
Dass Russland weniger Gas liefert, erklärte Moskau mit einer fehlenden Turbine. Kanada wollte nicht gegen Sanktionen verstoßen und zögerte – nun liefert das Land doch. Wirtschaftsminister Habeck warnt derweil vor einem „Albtraum-Szenario“.
Die Gewerkschaften wollen höhere Löhne, DGB-Chefin Fahimi zudem Preisgarantien für Strom und Gas. Die CDU fordert einen Rabatt für Geringverdienende. Doch wer soll das alles bezahlen?
„Antisemitismus in der Kunst“ hieß in Kassel eine Veranstaltung. Schon der Titel war falsch: „Antisemitismus auf der Documenta fifteen“ wäre richtig gewesen.
Die Documenta diskutiert über den Antisemitismus, die Kuratoren von Ruangrupa verweigern die Aussage. Sie wollen dieses seltsame Deutschland erst noch studieren.
Nach Wahlschlappen und einer Sexismus-Affäre will die Linke an diesem Samstag eine neue Parteispitze wählen. Der langjährige Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi zeichnet in Erfurt ein düsteres Bild seiner Partei.
Wirtschaftsminister Habeck will ein deutliches Signal senden: Mineralölkonzerne sollen um ihre Gewinne fürchten.
Die von der Regierung auf den Weg gebrachte Tank-Entlastung kommt wohl nur teilweise bei den Kunden an. Nicht nur der ADAC findet klare Worte.
Scharfe Kritik an der Einigung zwischen Ampelkoalition und Union über das Sondermögen für die Stärkung der Bundeswehr gibt es nur von der Linken. Aber auch die Koalitionspartner setzen unterschiedliche Akzente.
In der Diskussion über den Bericht der Wehrbeauftragten sind sich Regierung und weite Teile der Opposition einig, dass mehr für die Ausstattung der Truppe getan werden muss. Aber es schimmert auch der Streit über dir richtige Verwendung des geplanten Sondervermögens durch.
Im Bundestag sind sich alle außer der Linkspartei einig, dass mehr für die Ausstattung der Truppe getan werden muss. Doch beim Bericht der Wehrbeauftragten deutet sich Streit über die Höhe des Verteidigungsetats an.
Andere Staaten seien zu ähnlichen Folgerungen gekommen, sagt der Kanzler. Die Union will Scholz mit einem Parlaments-Antrag zum Handeln zwingen.
Die Grünen wollen schnell über Anne Spiegels Nachfolge entscheiden. Es soll eine Frau sein – ob von den Realos oder den Linken ist noch offen.
Nach dem Scheitern der Impfpflicht hält Karl Lauterbach weitere Lockerungen für ausgeschlossen. Er warnt: Mit den aktuellen Maßnahmen werde man im Herbst nicht über die Runden kommen.
Die Chemieindustrie schlägt Alarm: Fällt Gas aus Russland kurzfristig aus, sind Arbeitsplätze bedroht. BASF in Ludwigshafen, dem größten Chemiestandort der Welt, droht sogar ein Produktionsstopp.
Das Kinderbuch „Sommer mit Krähe“ ist ein rasanter Roadmovie über ein wunderbar ungleiches Paar. Im Frankfurter Literaturhaus hat die erfolgreiche schwedische Schriftstellerin Frida Nilsson das Buch vorgestellt – und viele Kinderfragen beantwortet.
Revolutionen und Aufstände des 19. und 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt von „Al gran sole carico d’amore“ von Luigi Nono. Am Staatstheater Mainz feierte es nun eindrucksvoll Premiere.
Moskau und Kiew verständigen sich auf die Schaffung humanitärer Korridore. Die EU-Staaten einigen sich auf einen gemeinsamen Schutzstatus für Flüchtlinge aus der Ukraine.