Leserbriefe vom 12. Oktober 2020
Preußentum +++ Causa Hohenzollern +++ Bekämpfung Bildungsdesaster +++ Sprechkultur
Preußentum +++ Causa Hohenzollern +++ Bekämpfung Bildungsdesaster +++ Sprechkultur
Ein Polizist soll vor einem Einkaufszentrum einen schwarzen Teenager erschossen haben. Der zuständige Staatsanwalt entschied nun, in dem Fall keine Anklage zu erheben. Daraufhin kam es in Wauwatosa in der dritten Nacht in Folge zu Ausschreitungen.
Amerikas Präsident ist auf dem Weg der Besserung, sagen dessen Ärzte. Sie stellen gar seine Entlassung aus dem Krankenhaus in Aussicht – und geben zugleich zu, dass es dem Präsidenten zwischenzeitlich sehr schlecht ging.
Der Präsident sei nicht nur „in guter Stimmung“, sondern auch sehr energiegeladen, teilt dessen Stabschef mit. Trump erhält Genesungswünsche aus der ganzen Welt, auch von seinem direkten Wahlkampfkonkurrenten Biden – dessen Corona-Test Entwarnung gebracht hat.
Eine Frau wird verdächtigt, von Kanada aus eine giftige Substanz an Donald Trump geschickt zu haben. Bei ihrer Festnahme soll sie bewaffnet gewesen sein.
Der Brief sei an Donald Trump adressiert gewesen: Ein Umschlag, gefüllt mit dem Gift Rizin, wurde auf dem Weg ins Weiße Haus abgefangen. Eine erste Spur führt nach Kanada.
Die Zahl der Opfer bei den Waldbränden an der amerikanischen Westküste ist weiter angestiegen. Dutzende Menschen gelten als vermisst. In Oregon machen abflauende Winde den Einsatzteams Hoffnung.
Weiße Evangelikale sind die treuesten Anhänger Donald Trumps. Dabei ist er ein notorischer Ehebrecher und kann nicht einmal „Zweiter Korintherbrief“ korrekt aussprechen. Der Soziologe Philip Gorski erklärt, warum sie ihn trotzdem wählen.
Donald Trump fiel im Frühjahr mit verharmlosenden Äußerungen zur Gefahr durch das Coronavirus auf. Aus Interview-Mitschnitten geht nun hervor, dass er damals die gravierenden Risiken durchaus kannte.
Das Kosovo ist für Amerika längst nicht mehr so wichtig, wie unter früheren Präsidenten. Eine Einigung zwischen Belgrad und Prishtina wäre hochwillkommen. Erst einmal geht es um die Wirtschaft.
Amerikas Justizminister spielt Moskaus Manipulationsversuche herunter. Lieber zeigt er auf China. Doch niemand schwächt Amerika mehr als der Präsident in Washington.
Hurrikan „Laura“ hat den Bundesstaat Louisiana erreicht. Der Sturm bringe extreme Winde und heftige Fluten, warnt das Hurrikanzentrum. Seine Aufforderung an die Menschen in der Gegend: „Gehen Sie jetzt in Deckung.“
Die Entscheidung der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC, Coronavirus-Tests bei Personen ohne Symptome zurückzufahren, ist von Experten heftig kritisiert worden. Medien berichten über politischen Druck von Präsident Trump.
Amerikas Demokraten profitieren bisher nicht von der Nominierung von Kamala Harris zur Vizepräsidentschaftskandidatin. Dagegen ist zumindest die Frage, ob sie die Voraussetzungen für das Amt erfüllt, auch vom Weißen Haus geklärt.
Die Republikaner küren Ende August ihren Präsidenten als Kandidaten für den Wiedereinzug in das Weiße Haus. Die Presse ist nicht dabei. Der Pandemie wegen, heißt es.
Der Schüler Nicholas Sandmann hatte die „Washington Post“ auf 250 Millionen Dollar verklagt. Die Verleumdungsklage wurde beigelegt, mit welcher Summe, ist unbekannt. Dabei zahlt die „Post“ einen Preis, der sich in Dollar oder Euro gar nicht beziffern lässt.
Im Januar 2019 machte ein Video die Runde, das suggerierte, ein junger, weißer Schüler habe einen Amerikaner indigener Abstammung rassistisch beleidigt. Die „Washington Post“ war bei der Entrüstung ganz vorn dabei. Doch erwies sich die Sache als Fake.
Seine Infektion bestätigte der Präsident am Dienstag – und beteuerte, es gehe ihm gut. Die Maskenpflicht hatte er nicht nur oft missachtet, er hatte sie energisch bekämpft. Nun wird er mit Häme überschüttet.
Nachrichten rund um die Uhr – und das seit 40 Jahren: Mike McCarthy ist Leiter von CNN International. Im Interview spricht er über die Berichte zu Corona und Rassismus, politische Neutralität, veränderte Sehgewohnheiten und herausragenden Journalismus.
Nach monatelanger Isolation will ein Mann aus Kalifornien mit Freunden grillen. Dort infiziert er sich mit dem Coronavirus. Einen Tag, bevor er stirbt setzt er noch einen reumütigen Post bei Facebook ab.
Demonstranten in St. Louis nutzen eine Privatstraße. Deren Anwohner fühlen sich bei ihrem Abendessen im Freien bedroht – und greifen zu den Waffen.
Die Empörung über das Wahlkampfteam von Präsident Trump ist groß. Eine Anzeige warnt auf Facebook vor „linksextremen Mobs“ – und benutzt dazu ein Nazi-Symbol.
Millionen Amerikaner haben an seinem Schicksal Anteil genommen, nun wird George Floyd zu Grabe getragen. Die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt fünf Monate vor der Präsidentschaftswahl in Amerika dauern indes an.
Die Stadt, in der die Proteste gegen Polizeigewalt ihren Ausgang nahmen, geht einen drastischen Schritt. Präsident Trump verliert in den eigenen Reihen Unterstützung, sein Herausforderer trifft die Familie des getöteten George Floyd.
Die Vereinigten Staaten – ein gescheitertes soziales Experiment? Die hoffnungslosen Bilder aus einem Land im freien Fall sprechen eine deutliche Sprache.
Die Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd sind die schwersten seit 1968. Viele Menschen sind verstört ob der rohen Gewalt – vor allem in der Stadt, in der einst Martin Luther King predigte.
Der Tod George Floyds durch Polizeigewalt entfesselt eine Wut auf das System. In Washington muss Präsident Trump für eine Stunde in den Bunker. In Minneapolis schlagen Demonstranten einen Lkw-Fahrer, der hupend in die Menge fuhr.
Die Gewalt in Amerika eskaliert. In Detroit wird ein Demonstrant erschossen, in Oakland ein Polizist. Minnesotas Gouverneur entschließt sich zu einem einmaligen Schritt – und Trump gießt weiter Öl ins Feuer. Er beschuldigt linke Gruppen, hinter den Unruhen zu stecken.
Der Tod George Floyds in Minneapolis hat für einen Aufschrei gesorgt. Nun wird der mutmaßlich verantwortliche Polizist wegen Mordes angeklagt. Die Proteste gingen dennoch in mehreren Städten weiter. Derweil rudert Trump nach einem Tweet zurück.
In diesem Augenblick berichtet der CNN-Reporter Omar Jimenez noch aus dem seit Tagen von gewaltsamen Protesten geprägten Minneapolis. Dann wird er festgenommen.
Der Tod des Schwarzen George Floyd durch Polizeigewalt löst den zweiten Tag in Folge in Amerika Proteste aus. Präsident Trump bezeichnet die Demonstranten als „Schlägertypen“. Die Polizei nimmt zwischenzeitlich ein CNN-Team fest.
Ohne Twitter wäre Donald Trump 2016 vielleicht nicht Präsident geworden. Die Plattform macht es möglich, dass er auch im Amt sein eigener Sprecher bleibt. Den jüngsten Faktencheck des Unternehmens fasst er als Kampfansage auf.
Twitter hat erstmals Botschaften von Donald Trump als irreführend gekennzeichnet. Der Präsident reagiert mit einer Attacke auf seinen bislang bevorzugten Kommunikationskanal.
Amerikas Präsident hat einen internen Ermittler entlassen. Dieser soll eine Untersuchung gegen Außenminister Mike Pompeo eingeleitet haben. Ging es um fragwürdige Dienste des diplomatischen Sicherheitsdienstes?
Donald Trump hat schon wieder eine neue Sprecherin: Kayleigh McEnany lässt die Pressebriefings im Weißen Haus aufleben – und präsentiert gleich beim ersten Mal eine Reihe zumindest zweifelhafter Behauptungen.
An Murmeltiertagen wie diesen denke ich an den früheren, sehr gefährlichen Ausbruch eines Virus mit dem Namen Rassismus. Den Kampf gegen ihn haben wir immer noch nicht gewonnen.