Schwarze Büffel an der Côte d’Azur
In Cannes war das Kino ein Zuhause. Aber es ist durch Skandale und die Streamingdienste schwer beschädigt. Nun heißt es auch, von einem Filmfestival Abschied zu nehmen.
In Cannes war das Kino ein Zuhause. Aber es ist durch Skandale und die Streamingdienste schwer beschädigt. Nun heißt es auch, von einem Filmfestival Abschied zu nehmen.
Wie Miami Beach an die Französische Riviera kam: Lutz Hachmeister erzählt farbig und lehrreich von der Geschichte der Côte d’Azur.
Heute beginnt die Berlinale als „industry event“ für Branchen- und Medienvertreter. Das normale Kinopublikum muss dagegen bis zum Juni warten. Aussichten auf ein Festival, wie es noch keines gab.
Julia von Boehm ist eine der erfolgreichsten deutschen Stylistinnen in der Mode. Im Interview spricht sie über Styling in der Pandemie und darüber, was sie ihrer Klientin Nicole Kidman für die Golden Globes rät.
Emmanuel Macron hat sich von den wissenschaftlichen Beratern emanzipiert, die einen nationalen Lockdown fordern. An der Cote d'Azur gibt es nun erstmals lokale Beschränkungen. Im zentralistischen Frankreich ist das ein Novum.
Cannes hat ein Jahr ausgesetzt, die Berlinale findet in zwei Teilen statt: Ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie steht die Filmbranche auf der Kippe. Was wird aus den großen Festivals?
Das Unausweichliche ist eingetreten: Die Berlinale, die in diesem Jahr zum 71. Mal stattfinden sollte, musste abgesagt werden. Was wird nun aus den Filmfestivals und ihrem Anspruch auf Exklusivität?
18 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist Monica Bellucis Skandalfilm „Irreversibel“ in einer umgeschnittenen Version neu zu sehen. Im Interview spricht die Schauspielerin über den Film und die Entblößung vor der Kamera.
Jahrelang schlich sich ein Fremder mit dem Namen unseres Autors auf Feiern, Filmfestspiele und Events. Jetzt stand der Schwindler vor Gericht – und unser Autor wurde als Zeuge befragt. Wie hat er das erlebt?
Oskar Roehler hat einen Film über Rainer Werner Fassbinder gemacht, mit dem niemand gerechnet hätte: „Enfant Terrible“ ist eine Hommage voller Hingabe und ohne Rücksicht.
Jetzt sorgt die Zeit dafür, dass alles aufgedeckt wird: Ein Gespräch mit Monica Bellucci über den Skandalfilm „Irreversibel“, ihre Vorliebe für Frauenrollen in Männerwelten – und Opfer für die Leidenschaft.
Das Filmfestival Cannes verzichtet wegen der Corona-Krise nicht ganz auf seine 73. Ausgabe. Statt Trophäen vergibt es ein Gütesiegel. Ein solches bekommt auch ein Film eines deutschen Regisseurs.
Aus Toronto kam die Idee, Cannes, Venedig und Berlin sind mit dabei: Unter dem Titel „We Are One“ machen internationale Filmfestivals gemeinsam bei Youtube Programm. Verlieren kann bei der Sache niemand.
In Frankreich wurde die strenge Ausgangssperre für die Bürger im Land weitgehend gelockert – aber surfen in Cannes war trotzdem noch verboten.
Es ist das bedeutendste Spektakel im jährlichen Filmfestspieltheater mit einem der weltweit wichtigsten und umsatzstärksten Branchenmärkte: Warum das Filmfestival von Cannes erst jetzt verschoben wurde.
Die erste Berlinale mit dem neuen Führungsteam Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek geht zu Ende. Die Bilanz ist durchwachsen, auch beim wichtigsten Punkt: Filmkunst und Gegenwart in Verbindung zu bringen.
Das Labia in Kapstadt ist ein besonderes Lichtspielhaus. Filme laufen hier auch mal fast ein Jahr lang. Das Kino, in dem jeder Besuch zu einer kleinen Zeitreise wird, behauptet sich seit 70 Jahren – gerade deswegen.
„Fleisch wird das nächste Tabu“: Was es tatsächlich bedeutet, Tiere zu essen, führt eine neue britische Realitysendung vor Augen. Eine Familie soll über Wochen mehrere Tiere zu Hause aufziehen – und dann in den Ofen schieben.
Eine aus menschlich heiklen Nachrichten bekannte Frau spielt „Ein leichtes Mädchen“: Der neue Film von Rebbeca Zlotowski hat mehrere Probleme.
Die Brüsseler Wirtschafts- und Währungspolitik prägte die Amtszeit der Kanzlerin. Jetzt regelt Angela Merkel ihr Vermächtnis in der EU. Wie von der Leyen ins Spiel kam, folgte dabei einer langen Tradition.
Glamouröse Kleider, schicke Anzüge, Schuhprobleme, strömender Regen und ein Heiratsantrag... Auf dem roten Teppich des Filmfestivals in Cannes war in diesem Jahr einiges los. Hier sind die schönsten Momente an der Croisette.
Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes ist der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho für seine Tragikomödie „Parasite“ mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Damit ist er der erste Südkoreaner, der den Hauptpreis des weltweit größten Filmfests gewinnt.
Mit „Parasite“ siegt in Cannes ein gesellschaftskritisches Drama mit teils schwarzem Humor aus Südkorea. Zwei Entscheidungen der Jury überraschen allerdings.
Angeblich fehlen Cannes in diesem Jahr die Stars. Antonio Banderas, Marion Cotillard, Charlotte Gainsbourg, Javier Bardem: Sie alle waren da. Ob sich mancher Amerikaner fremde Namen einfach nicht so gut merken kann?
Der Auflauf war riesig, die Erwartung groß, der Schlussapplaus nicht der längste in diesem Jahr in Cannes: „Once Upon a Time in Hollywood“ zeigt, warum Quentin Tarantino so an den späten Sechzigern hängt.
Kult-Regisseur Quentin Tarantino präsentiert seinen neuen Film "Once Upon a Time in Hollywood" beim Filmfestival in Cannes. In den Hauptrollen sind Brad Pitt, Leonardo DiCaprio und Margot Robbie zu sehen. Im deutschsprachigen Raum läuft der Film ab Mitte August in den Kinos.
Einst hatte Klaus Kinski hier einen Wutanfall bekommen, weil ihm der Rolls-Royce auf dem roten Teppich versagt blieb, heute sind schon Selfies ein Problem. Werner Herzog, damals Kinskis Regisseur, ficht das nicht an.
Die Elton-John-Party, die von Chopard oder bei Vanity Fair: Die Feste in Cannes haben eine strikte Einladungspolitik. Wie man trotzdem reinkommt, verraten ein Magazin und ein Reporter: mit Geld oder Telefon.
Mitspielen wollte Elton John in „Rocketman“ nicht, doch in Cannes wurde er frenetisch gefeiert. Auch Mati Diop begeisterte – eine Frau, die man künftig kennen sollte.
Die Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft und ein unglaublicher Trip ins All: Über den Film „Bull“ und die VR-Installation „Falling off Snow Mountain“.
Das Filmspektakel in Cannes beginnt, und alle reden von einer, die fehlt. Was bleibt? Die Beschwörung des Kinos und das Schwärmen von der gemeinsamen Erfahrung.
Cannes an der südfranzösischen Cote d'Azur ist Schauplatz des weltberühmten Filmfestivals. Etwa 40.000 Filmschaffende, Journalisten und natürlich zahlreiche Schaulustige strömen dann in die Stadt. Eine Goldmine für Hoteliers und Gastronomen.
Wenn das Filmfestival in Cannes überstanden ist, ziehen sich die Stars gern in die Berge zurück – ins Château Saint-Martin zum Beispiel.
Wir blicken zurück im Fashion-Jahr 2018: Ob Muster für Männer, Regelbruch in Cannes oder rote Schleifen – stilistisch streitbar mag zwar der eine oder andere Look sein, aber lehrreich sind diese elf Beispiele schon.