Wo soll der stolze Kurde Zuflucht finden?
Rücksichtslos rebellisch: Der Regisseur Yilmaz Güney war ein mutiger Gegner der türkischen Misere. Der Film „Die Legende vom hässlichen König“ erinnert an ihn.
Rücksichtslos rebellisch: Der Regisseur Yilmaz Güney war ein mutiger Gegner der türkischen Misere. Der Film „Die Legende vom hässlichen König“ erinnert an ihn.
Penélope Cruz spielt die Hauptrolle in „Offenes Geheimnis“. Im Interview erzählt sie, wie sie mit einer Panikattacke am Set umging und was sie noch lieber drehen würde als Dramen.
Tilda Swinton, Olivia Colman, Rachel Weisz: Das Filmfestival Venedig steht im Zeichen großer Schauspielerinnen. Und zeigt, was Cannes verpasst hat.
Leinwandlegende Claudia Cardinale über ihren Einsatz für Frauen, eifersüchtige Männer, schneidend enge Korsette und ihre Filmpartner Belmondo, Delon und Kinski.
Die französische Regisseurin Agnès Varda bringt ihren Zuschauern das Sehen bei, auch in ihrem neuen Film „Augenblicke – Gesichter einer Reise“. Heute wird sie neunzig Jahre alt.
„Solo: A Star Wars Story“ ist anders als alle anderen Filme der Star-Wars-Reihe. Verantwortlich dafür sind die Drehbuchautoren, Larry und Jon Kasdan, Vater und Sohn.
Nicht ohne meine Oma: Regisseur Axel Ranisch dreht seine Filme am liebsten mit seiner 96 Jahre alten Großmutter, der Schauspielerin Ruth Bickelhaupt. Im Interview sprechen sie über die gemeinsame Arbeit, Eitelkeit – und ihre Reise nach Cannes.
Regisseur Hirokazu Kore-eda durfte sich in Cannes über die Auszeichnung seines Films „Manbiki Kazoku“ freuen. Es handelt sich um die Geschichte von Kleinkriminellen am Rand der japanischen Gesellschaft.
Der Kultregisseur hat in Cannes den „Grand Prix“ für seinen Film „BlacKkKlansman“ gewonnen. Erzählt wird die Geschichte eines afroamerikanischen Polizisten, der ins Innerste des Ku-Klux-Klan einsteigt.
In Kore-Eda Hirokazu hat die Goldene Palme von Cannes einen würdigen Preisträger gefunden. Auch mit dem Sonderpreis für Jean-Luc Godard zeigte die Jury das richtige Gespür. Nur eine Entscheidung bleibt schwer nachvollziehbar.
Für sein Drama „Shoplifters“ erhält der Japaner Kore-Eda Hirokazu die Goldene Palme in Cannes. Erstmals in der Geschichte des Filmfestivals verleiht die Jury zudem einen Sonderpreis.
Gedrückte Stimmung, ausgefallene Partys, zwischendurch ein Gag und alles eine Nummer zu klein ohne die Amerikaner – aber der Protest der Frauen macht dieses Jahr in Cannes erinnerungswürdig.
Der Teppich in Cannes ist Laufsteg für teure Mode und noch teureren Schmuck. Präsentiert wird der Luxus jetzt auch von Influencern – wie Caro Daur.
Natürlich sind die beiden älteren Herren eitel. Natürlich wissen sie das selber und machen sich darüber lustig. Entscheidend aber ist ihr genuines Interesse an den Menschen in diesem Land: „La Traversée“ von Romain Goupil in Cannes.
Kommerzpremiere in Cannes: „Solo: A Star Wars Story“ kann die Kritik nicht ernsthaft nach Absichten der Regie untersuchen. Was soll das aber dann hier? Stars anlocken mit Sicherheit nicht.
Mitgefühl als politische Haltung: Das Autorenkino nutzt die gefährliche Stunde und bringt mit soziologischem Interesse Geschichten aus China, Japan und Iran nach Cannes. Und Spike Lee ist wieder da.
Geht es Lars von Trier wirklich um Serienmorde, tote Frauen und eine unfähige Polizei? Unwahrscheinlich. Die Geschichte, die er in „The House that Jack Built“ erzählt, ist Teil eines größeren Plans.
Mit einem beispiellos zynischen Gerichtsverfahren gegen Kirill Serebrennikows Gogol-Theater soll die russische Kulturszene in die Knie gezwungen werden.
Ein Gegenfestival ist die Quinzaine des Réalisateurs längst nicht mehr. Doch was bei der Vorstellung von Gaspar Noes neuem Film „Climax“ im unterirdisch gelegenen Theater geschah, war bestimmt auch noch im Festival-Palast zu hören.
82 Frauen, darunter Cate Blanchett und Agnès Varda, führten am Samstag in Cannes einen Women’s March an. Ihr Anliegen: Chancengleichheit in der Filmindustrie. Die Zahl der Teilnehmerinnen war bewusst gewählt.
Zwei Filmemacher, von denen einer nicht zum Festival nach Cannes fahren durfte, setzen einen ersten Tief- und einen frühen Höhepunkt: Kirill Serebrennikow und Asghar Farhadi.
Sie spielte Hauptrollen bei Ferreri, Godard und Orson Welles. Sie wollte kein Filmstar sein. Doch sie war es, bevor sie begriff, was das bedeutete: Der französischen Schauspielerin Marina Vlady zum achtzigsten Geburtstag.
Cannes war immer das Festival, in dem für alles Platz zu sein schien. Vielleicht stehen Glitzer, Juwelen, Haute Couture im Weg, wenn es darum geht, eine neue Richtung einzuschlagen auf dem Weg in die Zukunft des Kinos.
„Keine grotesken Fotos“, forderte Cannes’ Festivalleiter Thierry Fremaux vor der Eröffnung. Doch das Selfie-Verbot macht die großen Auftritte nur noch halb so spannend.
Alle lieben Cate, aber wissen auch alle, warum? Das Filmfestival von Cannes eröffnet mit einem lauwarmen Film und einer tiefen Verbeugung vor der Präsidentin der Jury, Cate Blanchett.
Ohne Netflix, mit Cate Blanchett als Jurypräsidentin, ohne Selfies, aber mit Potential für Skandale: An diesem Dienstagabend beginnen die Filmfestspiele von Cannes.
Welche klaren Worte der Dirigent Daniel Barenboim für Kollegah und Farid Bang findet und warum ein Festival ihren Auftritt abgesagt hat: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Amerika hat es ihm nicht immer leicht gemacht, doch Hollywood hat ihn geliebt – und mit zwei Oscars ausgezeichnet. Der glücklichste Moment seiner Karriere allerdings war eine Operninszenierung. Im Alter von 86 Jahren ist Milos Forman gestorben.
Vier deutsche Filme im Berlinale-Wettbewerb: Das ist ein Rekord. Drei der Regisseure trafen wir zum Gespräch darüber, was das Festival für den Film und das Kino leisten kann und wie es weitergehen soll.
Wie Mel Gibson „The Passion of the Christ“ fortsetzen will und wie Frankreich den Antrag begründet, die D-Day-Strände in die Weltkulturerbeliste aufzunehmen: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Die Berlinale braucht ein komplettes Make-Over. Ein von achtzig Regisseuren unterzeichneter offener Brief, in dem ein Neuanfang für das Festival gefordert wird, bietet den Anlass hierzu.
Sein neuster Film „The Last Face“ wurde bereits bei der Premiere in Cannes von den Kritikern zerrissen. Nun beantwortet Regisseur Sean Penn im Interview unter anderem die Frage, wie sehr ihn schlechte Kritiken als Filmmacher beschäftigen.
Ruben Östlunds „The Square“, der in Cannes gewann, ist eine Kino-Pointe ohne Witz. Man fragt sich, was die Jury geritten hat, als sie diesem Film die Goldene Palme verlieh.
Zehn Jahre lange gehörte das Haus in Mougins mit Blick auf die Bucht von Cannes einem Niederländer, jetzt hat ein Geschäftsmann aus Sri Lanka am meisten geboten. Er muss die Summe nur noch auftreiben.
Warum engagieren Sie sich in Haiti? Sind humanitäre Einsätze nicht frustrierend? Gibt es heute überhaupt noch Helden? Der amerikanische Schauspieler und Regisseur Sean Penn im Gespräch.