Ähm, sind wir noch auf dem Schiff?
Rom? Cannes? Barcelona? Ganz nett. Aber das Beste auf einer Mittelmeerkreuzfahrt mit kleinen Kindern ist: die Schnitzeljagd an Bord.
Rom? Cannes? Barcelona? Ganz nett. Aber das Beste auf einer Mittelmeerkreuzfahrt mit kleinen Kindern ist: die Schnitzeljagd an Bord.
Die Filmregisseurin Sofia Coppola war schon mit acht Jahren in Cannes – auf dem Schoß ihres Vaters. Hier spricht sie über ihre Leidenschaft für Filme, schlechte Kritiken und ihren Verwandten Hellmuth Karasek.
Für den Schauspieler Ulrich Brandhoff, Nebendarsteller im Film „Aus dem Nichts“, war Cannes das erste Filmfestival. Unterwegs mit einem, der selbst noch staunt.
Sie war als Favoritin gehandelt worden: Diane Kruger nimmt in Cannes den Preis als beste Schauspielerin entgegen. Die Goldene Palme ging hingegen an einen Film, der das Publikum überrascht hatte.
Zielsicher und verstörend hat Fatih Akin die Verbrechen der NSU aufgegriffen: Diane Kruger überzeugt im Film „Aus dem Nichts“ als Frau, deren Mann und Sohn von Neonazis ermordet wurden.
Abbas Kiarostamis letzter Film überrascht mit einem fast meditativen Werk. Sofia Coppolas „The Beguiled“ kann im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes nicht so recht überzeugen.
Wer alles vor dem G-20-Gipfel in Hamburg für Gerechtigkeit singen will und was sich der Filmemacher und Aktivist Michael Moore für Trump-Whistleblower ausgedacht hat: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
„Good Times“ wurde in New York gedreht, ohne Genehmigungen, guerillaartig, und das mit einem der bekanntesten Gesichter Hollywoods: Robert Pattinson. Das Ergebnis ist preiswürdig.
Auch das Filmfestival von Cannes kommt nicht ohne das Fernsehen aus. Jane Campion zeigt die neuen Folgen ihrer Serie „Top of the Lake“. Die überzeugen nicht wirklich.
Mehr Mitgefühl: Nicht nur eine Reihe von Filmen, auch Alejandro Gonzáles Iñárritu wirbt in Cannes für Empathie. Woran der Oscar-Preisträger scheitert, gelingt Robin Campillo für einen Moment.
Er strickt seit Jahrzehnten an der großen Erzählung Amerikas. Und wurde in Cannes nur in eine öde Plauderei verstrickt. Eine interessante Antwort gab Clint Eastwood doch. Und eine bissige.
Michel Hazanavicius zeigt Godard nicht als den Gott des Kinos, als der er hier in Cannes noch gilt. Und Netflix zeigt Weltstars in einem mitunter betont unambitionierten Film.
Überall dicke Lippen, es ist zum Heulen: Beim Filmfestival von Cannes fehlen viele große Hollywood-Stars – und die von früher sind oft kaum gealtert.
Das Hôtel du Cap-Eden-Roc steht in Cannes für Glanz und Glamour der besonderen Art. Nun hat die Luxusunterkunft ausgewählte Gäste zu einer ganz exklusiven Fotoausstellung eingeladen. Alle warteten nur auf eine.
Ein kleines Mädchen rettet ihr freundliches Monsterschwein vor der Firma, die es entwickelt hat: Aus einer ländlichen Idylle wird Bong Joon Hos Film „Okja“ zum Großstadtthriller – und bleibt eine Frage des Formats.
Zu viel kindliches Staunen: Todd Haynes dreht neuerdings Spielberg-Filme. Und Valeska Grisebach überrascht mit einem Western in Cannes.
Wenn man bei Filmfestivals auf etwas zählen kann, dann sind es gutgekleidete Stars. In Cannes sind die Modekontrollen derzeit so scharf wie die Sicherheitskontrollen. Bei der Tiefe des Dekolletés wird jedoch auch mal ein Auge zugedrückt.
Man müsse sich klein und bescheiden vor den Filmbildern fühlen, sagte Pedro Almodóvar, Präsident der Jury in Cannes, zu Beginn des Festivals. So fühlte sich der Schauspieler neben ihm bestimmt nicht.
Autorenkino par excellence: Cannes eröffnet mit „Les Fantômes d’Ismaël“ von Arnaud Desplechin. Könnte es ein besseres Thema zur Eröffung der siebzigsten Ausgabe des Filmfestivals geben?
In Cannes geht es schon immer etwas freizügiger zu. Das zeigt sich auch bei der Eröffnung der diesjährigen Filmfestspiele. Und in der Jury gab es schon den ersten kleinen Eklat.
Filme von Fatih Akin und Michael Haneke, eine Jury mit Maren Ade, Gäste wie Nicole Kidman, Dustin Hoffman, Isabelle Huppert und Julianne Moore: Am Mittwoch werden die 70. Filmfestspiele von Cannes eröffnet.
Vom nächsten Jahr an hat der amerikanische Streaming-Anbieter Netflix keine Chance mehr, beim Filmfestival von Cannes eine Goldene Palme zu gewinnen. Der Entscheidung gingen harte Verhandlungen voraus.
Ein Film als Geisel: Nach dem weltweiten Angriff durch die Schadsoftware „Wanna Cry“ ist Walt Disney nun Opfer einer Erpressung. Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Diane Kruger steht für Fatih Akin und Isabelle Huppert für Michael Haneke vor der Kamera. Auch Netflix könnte eine Goldene Palme gewinnen: Die Filme im Wettbewerb von Cannes.
Bald ist wieder Berlinale. Heike-Melba Fendel hat einen Roman über diese „Zehn Tage im Februar“ geschrieben. Ein Gespräch über einen flirrenden Ausnahmezustand.
Gefeiert in Cannes, gekrönt als bester europäischer Film, und Oscar-Chancen bestehen auch noch. Dieser Film verblüfft die Welt als deutscher Ausnahmeerfolg.
An den Stränden mehrerer französischer Kommunen gilt ein Burkini-Verbot. Fotos von Polizisten in Nizza, vor denen sich eine muslimische Frau offenbar genötigt sah, ihr langärmliges Oberteil auszuziehen, heizen die Debatte darüber nun weiter an.
Wer am Strand von Cannes einen Burkini trägt, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Der französische Regierungschef mischt sich derweil in die Diskussion ein und erinnert an ein bestehendes Gesetz.
In dem Badeort darf die muslimische Badebekleidung nicht mehr getragen werden. Burkinis wiesen „auf eine Zugehörigkeit zu terroristischen Bewegungen hin“, sagte ein Vertreter der Stadt.
Mit siebzehn hat er seinen ersten Film gesehen. Siebzehn Filme hat er bislang selbst gedreht. Zum siebzigsten Geburtstag des amerikanischen Filmregisseurs Paul Schrader.
„Toni Erdmann“ war in Cannes ein riesiger Erfolg, auch ohne Palme. Vielen gilt er als einer der besten deutschen Filme seit langem. Wie konnte der kleinen Berliner Produktionsfirma das gelingen? Alles nur eine Frage der Organisation?
Immer mehr Menschen lehnen Werbung ab. Auf ihrem Gipfeltreffen in Cannes suchen Markenhersteller und Agenturen Auswege – und holen sich Rat von prominenter Stelle.
Russell Crowe, 52, wollte nie der nette Typ aus Los Angeles sein. Ein Gespräch über Autogrammjäger, starke Männer mit weichen Seiten und das Abnehmen ohne Personalcoach.
Das Japanische Filmfestival Nippon Connection bringt zum 16. Mal Sinnliches und Übersinnliches nach Frankfurt.
Jodie Fosters neuer Film erzählt von einer Geiselnahme in einer Börsenshow. Ein Gespräch über den spezifischen Blick von Regisseurinnen, die Risikoscheu Hollywoods und die Wut aufs System.
Sind die von Sinnen? Schon wieder Ken Loach? Vor zehn Jahren hat der Regisseur schon einmal eine Goldene Palme gewonnen. Für die zweite hätte es eigentlich mindestens ein Meisterwerk gebraucht. Dafür kann es nur eine Erklärung geben.