Ende einer Kreuzfahrt
Den Folgen der Globalisierung kann niemand entkommen, ob auf einer Luxusjacht oder in einem rumänischen Dorf. Davon erzählen Filme von Ruben Östlund und Cristian Mungiu im Wettbewerb von Cannes.
Den Folgen der Globalisierung kann niemand entkommen, ob auf einer Luxusjacht oder in einem rumänischen Dorf. Davon erzählen Filme von Ruben Östlund und Cristian Mungiu im Wettbewerb von Cannes.
Der litauische Regisseur Mantas Kvedaravičius fuhr nach Mariupol, um die Belagerung der Stadt zu dokumentieren. Er wurde erschossen. An der Croisette lief sein letzter Film „Mariupolis 2“.
James Gray und Jerzy Skolimowski sind alte Bekannte auf den Filmfestivals. Allerdings liegt ihr Karrierehöhepunkt schon eine Weile zurück. Daran werden auch ihre diesjährigen Wettbewerbsbeiträge nichts ändern.
In Cannes lässt sich Tom Cruise für seinen neuen Film „Top Gun: Maverick“ feiern. Das Festival und der Star wissen, was sie einander schuldig sind.
Der ukrainische Präsident hielt eine clevere Rede bei der Eröffnungsgala des Filmfestivals. Und im Wettbewerb lief ein Beitrag des nach Hamburg geflohenen russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow.
Die Filmfestspiele in Cannes haben begonnen. Und auf dem roten Teppich ist der Mut zur Extravaganz zurück. Wer trug das schönste Kleid? Stimmen Sie ab.
Das Filmfestival von Cannes beginnt im Zeichen der Selbstbehauptung des Kinos. Doch die Machtverhältnisse in der Branche haben sich verändert, und der Eröffnungsfilm ist nur eine kraftlose Selbstbespiegelung.
Das Filmfestival von Cannes darf nach zwei Jahren Pandemie wieder wie gewohnt stattfinden. Diesmal überschattet jedoch der Krieg in der Ukraine das Event. So wurde der ursprüngliche Name des Eröffnungsfilms „Z“ wegen seiner Assoziation mit Russland geändert.
Lana Gogoberidze ist die Grande Dame des georgischen Films. Beim diesjährigen Filmfestival Go East gibt es die seltene Gelegenheit, ihr Lebenswerk und sie selbst kennenzulernen.
Iris Knobloch wird von 2023 an das Filmfestival von Cannes leiten. Als erste Frau - und erste Präsidentin, die nicht aus Frankreich stammt. Das ging nicht ohne Widerstände ab.
Schauspieler Bill Murray und Cellist Jan Vogler sprechen im Interview über ihre Tour und den daraus entstandenen Film, über Freundschaft, Leidenschaft – und den Sinn des Lebens.
Antonia Klilian aus Kassel hat ein Jahr lang in Syrien gedreht, Wen Shipei war in Cannes mit seinem Erstling am Start.
Marine Le Pen galt als aussichtsreiche Kandidatin der Rechtspopulisten. Doch die ersten Schwergewichte setzen sich von ihr ab und schließen sich Zemmour an.
Sie ist eine der fünf Hauptdarstellerinnen und Produzentin von „The 355“: Jessica Chastain über die ungewöhnliche Umsetzung des Agentenfilms, Fluch und Segen von harter Arbeit, und warum sie kein strenger Boss ist.
Für „The Piano" wurde ihr als erster Frau in Cannes eine Goldene Palme verliehen, für „The Power of the Dog“ unlängst in Venedig ein Silberner Löwe. Ein Gespräch mit der Regisseurin Jane Campion.
In „Eine Handvoll Wasser“ von Jakob Zapf spielt der Filmstar Jürgen Prochnow einen verbitterten Alten, der auf ein jemenitisches Flüchtlingsmädchen trifft – was beiden hilft.
Mit der Körper-Horror-Groteske „Titane“ hat die Regisseurin Julia Ducournau den Hauptpreis beim diesjährigen Festival von Cannes gewonnen. Jetzt kommt der Film in deutsche Kinos.
Penélope Cruz strahlt, Pedro Almodóvar darf eröffnen, und Jane Campion trägt Palmen: Die 78. Filmfestspiele von Venedig haben begonnen. In diesem Jahr ist einiges anders.
Das Filmfestival von Venedig hat begonnen. Auf dem roten Teppich gab es bekannte Gesichter – und deutlichen Abstand zu den Fans.
Beim Filmfestival in Cannes standen in diesem Jahr 24 Filme im Wettbewerb, bei vier von ihnen führten Frauen Regie. Die Goldene Palme ging in diesem Jahr an das Grusel-Drama „Titane“ der Französin Julia Ducournau.
Mit Julia Ducournaus „Titane“ hatten nur wenige gerechnet. Der Genre-Mix aus Horror-, Familien- und Actionkino gewann die Goldene Palme in Cannes. Ob das gerechtfertigt ist, darüber lässt sich streiten.
Jurypräsident Spike Lee hat das Wichtigste versehentlich zu früh am Abend verraten: Mit dem französischen Horrorfilm „Titane“ gewinnt ein bizarres Werk die Goldene Palme in Cannes – und erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Festivals der Film einer Frau.
Die Jury um den Präsidenten Spike Lee dürfte es in diesem Jahr schwerer haben als sonst, in Cannes einen Gewinner zu küren. Im Programm liefen gleich mehrere Filme, die nicht leer ausgehen dürfen.
Zwei große, vier gelungene und ein paar annehmbare Filme: War Cannes in diesem Jahr wirklich so enttäuschend? Ein Blick auf die Jahrgänge vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren, eine Vermutung und Eingeständnis.
Tief „Bernd“ hat zahlreiche Menschenleben gekostet. Angela Merkel ist in Washington auf Freunde getroffen. Und: Wer holt in Cannes die Goldene Palme? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Untreue Frauen, mit Männeraugen gesehen: Die Schauspielerin Léa Seydoux ist im diesjährigen Festivalwettbewerb in zwei Romanverfilmungen vertreten. Es fehlt ihr nicht an Eleganz und Lässigkeit, den Filmen jedoch an Leidenschaft und Mut.
Ihr erstes großes Kinoerlebnis war ein russischer Film, und auf dem Set lässt sie sich von niemandem einschüchtern: Ein Nachmittag mit Isabelle Huppert.
Prestige ist eine Frage des Stils. Das gilt auch für Filmfestivals. Und da hat Cannes die Nase vorn. Beobachtungen auf dem Arte-Boot und bei einem Pressedinner.
In diesem Jahr wirkt das Festival konservativer als sonst. Der wirtschaftliche Absturz hat Spuren hinterlassen. In der Reihe „Cannes Classic“ werden restaurierte Kopien gezeigt. „Mulholland Drive“, ist das wirklich schon zwanzig Jahre her?
Paul Verhoeven verfilmt eine lesbische Liebesgeschichte aus dem Barock, und Valeria Bruni Tedeschi spielt eine Nervensäge: Eindrücke vom Wettbewerb an der Croisette.
Nicht alles ist Palmen und Party in Cannes: Für den Auftritt der Prominenten und das Filmeschauen sieht das Festival eine rigide Ordnung vor. Und dann ist da noch diese Pandemie.
Das Filmfestival in Cannes ist nach einem Jahr Pandemie-Pause zurück und mit ihm die Stars. Auf dem roten Teppich zeigen sie, dass nichts an Glamour verloren gegangen ist. Doch wer trug das schönste Outfit? Stimmen Sie ab.
Während in den Kinos von Cannes das Publikum buht oder applaudiert und die Kritiker ihre Urteile fällen, werden in den Ständen die daraus resultierenden Kurse notiert. Wettbewerb und Nebenreihen tun nur so, als wären sie kein Teil des Marktes.
Die Menschen werden sich immer nach Rührung und Überwältigung sehnen: Zum Auftakt des Filmfestivals in Cannes präsentieren Leos Carax und François Ozon ihre neuen Filme.
Wie eine Arche Noah der Unverzichtbaren, aus deren Genie eine verjüngte Kinokultur ersteht: In diesem Sommer hat das Filmfest an der Côte d’Azur die Kraft einer Fanfare.