Die Bahn hat einen neuen Ansager
Die Stimme, die an Bahnhöfen die Ansagen verkündet, gilt für viele als „Blech-Else“. Nun soll ein frisches Format her – mit einer neuen Stimme. Ein Sprecher konnte sich unter Hunderten Bewerbern durchsetzen.
Die Stimme, die an Bahnhöfen die Ansagen verkündet, gilt für viele als „Blech-Else“. Nun soll ein frisches Format her – mit einer neuen Stimme. Ein Sprecher konnte sich unter Hunderten Bewerbern durchsetzen.
Perfektionssucht in der Lombardei: Der Renaissance-Fürst Vespasiano Gonzaga erfüllte sich mit Sabbioneta seinen Traum einer idealen Stadt. Der Code hinter der Harmonie der Gassen wurde erst vor wenigen Jahren entschlüsselt.
Im Sinclair-Haus trägt die Kunst die Insekten zu Grabe. Was kommt nach deren Tod?
Lukas Bärfuss erhält den Büchnerpreis zu Recht: Die Romane des Schweizer Schriftstellers und Dramatikers sind eingreifend, empathisch und stilistisch brillant. Aber er beherrscht auch die gesellschaftliche Kontroverse.
Frieden in Heidelberg: Nach jahrzehntelanger Misswirtschaft will sich das dortige Völkerkundemuseum dank neuer Förderung neu aufstellen. Der Weg dorthin war mehr als steinig.
Immer mehr Menschen aus der Mitte der Gesellschaft schicken ihre Kinder nicht zur Schule. Ihr Argument: Die Schule macht die Kinder krank. Zu Besuch bei drei Familien in der Grauzone.
In Hessen macht der Eichenprozessionsspinner die Wälder unsicher und in Frankfurt wird über die Bockenheimer Stadtteilbibliothek diskutiert. Das und was sonst noch wichtig ist in der Region, lesen Sie in der FAZ.NET-Hauptwache.
Dagmar Kuchenbecker arbeitet als Coach in der Studienberatung der Goethe-Uni. Sie hilft bei Zukunftsangst und Prüfungsstress – und kennt den Wert der Ohrläppchen-Massage.
Mahler vom Tonband statt Strauss mit einem Klarinettenlauf: So hat „Salome“ noch nie begonnen. Krzysztof Warlikowski inszeniert die Oper nach dem Drama von Oscar Wilde bei den Münchner Opernfestspielen.
Das vermeintliche Tagebuch einer von Rotarmisten vergewaltigten Berlinerin wurde ein großer Bestseller. Jetzt zeigt eine Historikerin: Das Buch ist zu größeren Teilen erst nach 1945 verfasst worden.
Es war die Anleitung für die britische Luftwaffe, deutsche Städte aus der Luft zu vernichten. Nun haben Mainzer Forscher den „Bomber’s Baedeker“ digitalisiert. Auch für Bombenentschärfer ist es ein wichtiges Nachschlagewerk.
Der Film „Oray“ erzählt eine Geschichte unter Muslimen in Deutschland. Im Interview spricht Regisseur Mehmet Akif Büyükatalay – über Zugehörigkeit, Zwänge und die Kölner Silvesternacht.
Das Bauhaus feiert in diesem Jahr Jubiläum. Aber wo geht es weiter? Wo sind neue Allesumgestalter und Allemformgeber – die uns die Räume und Dinge der Zukunft erfinden? In der Architektur muss man an einen bestimmten Ort schauen.
Vom brasilianischen Nationalmuseum über Schloss Windsor bis zur Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar - diese Brände haben die Kulturwelt geschockt.
Wo strandet Gulliver? Und wo liegt eigentlich Phantásien? Der „Atlas der literarischen Orte“ von Cris F. Oliver und Julio Fuentes kennt die Antwort.
Thomas Wiederspahn führt ein Antiquariat in Wiesbaden und viele Gespräche mit bibliophilen Kunden. Kauft er Bücher an, dann nur jene ohne Kellergeruch.
Fürs Stimmenstakkato dieses Buchs sorgen andere: Herbert Kapfers Montagefiktion „1919“ aus literarischen Phantasmen erzählt die Geschichte eines deutschen Schicksalsjahres.
Neuzugänge in Karlsruhe. Die Kunsthalle erwirbt zwei Werke mit bedeutender Geschichte.
Die Universitätspräsidentin Brigitta Wolff fordert eine bessere Anbindung des Campus Westend an den öffentlichen Nahverkehr. Um die Überbelastung zu verringern, schlägt die CDU eine neue U4-Variante vor.
In Amerika muss sich die Sackler-Familie wegen der Opioidkrise vor Gericht verantworten. Für viele Kulturinstitutionen ist sie derweil ein wichtiger Geldgeber – jetzt wenden sich erste Museen ab.
Als Oberbürgermeister modernisierte Hans-Jochen Vogel in den sechziger Jahren München – und die SPD. Heute ist er 93, wird als Visionär gefeiert. Ein Interview über Bodenpreise, Enteignungen und Leerstand auf dem Land.
Frank Böckelmanns Buch „Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen“ ist vor zwanzig Jahren schon einmal erschienen, in Enzensbergers Anderer Bibliothek. Jetzt erscheint es mit einem neuen Vorwort im rechten Manuscriptum-Verlag.
Nur in einem solchen Biotop konnten Wissenschaft, Sammlerwesen und Kunsthandel zum gegenseitigen Nutzen verschmelzen: Rom zeigt den Werdegang des weltberühmten Archäologen und Sammlers Ludwig Pollak.
Es scheint, als ob Siri Hustvedt einfach alles wüsste. Jetzt hat die Amerikanerin neue Essays veröffentlicht – und einen neuen Roman: „Damals“.
Auf der Leipziger Buchmesse wurden die Preise für den besten Roman, das beste Sachbuch und die beste Übersetzung vergeben. Die Entscheidungen sind teilweise überraschend, das Prozedere bei der Nominierung war es leider auch.
An diesem Mittwoch wird die Leipziger Buchmesse eröffnet. Tschechien ist Gastland und bringt mehr als sechzig Autoren mit. Es sind Grenzgänger zwischen Geschichte und Gegenwart, Wirklichkeit und Phantasie.
Mitarbeiter der Deutschen Bank unterstützen Flüchtlinge dabei, in Deutschland Arbeit zu finden. Da muss auch schon mal Arnold Schwarzenegger als Motivator herhalten. Unsere Redakteurin hat das Projekt „Job-Buddy“ vier Monate lang begleitet.
Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Tim K. 15 Menschen das Leben genommen hat. Der Umgang mit dem Amoklauf von Winnenden war ein kollektiver Lernprozess, auch wenn manche Lehren banal klingen.
Technisch befriedigende Antworten sind teuer: Das Deutsche Literaturarchiv Marbach will künftig Videospiele sammeln und „erforschbar“ machen. Aber was haben die Spiele mit Literatur zu tun und wie archiviert man sie?
Mehr als hundert Experten aus aller Welt warnen vor einer unbedachten Digitalisierung des Lesens. Ist ihre Stavanger-Erklärung ideologisch gefärbt, wie Kritiker behaupten? Forscher des Netzwerks antworten.
Van Bo Le-Mentzel ist Spezialist für einfaches Wohnen. Nun hat er ein Tiny House mit Bauhausfassade gebaut, die Wohnmaschine. Reine Provokation? Ein Gespräch über neue Bedürfnisse, die Stadt als Wohnraum und Mut zur Radikalität.
Für seine Entdeckung, dass Viren Krebs auslösen können, erhielt Harald zur Hausen den Nobelpreis. Nun glaubt er, neue Erreger gefunden zu haben, die unter anderem Darmkrebs auslösen können. Was ist dran an dieser These?
Ansturm auf die Bibliotheken: Viele Abiturienten suchen dort einen ruhigen Platz zum Pauken und stören dabei andere. Die Studenten sind mitunter nicht gut auf die lernenden Schüler zu sprechen.
Es geht um viel Geld. Deshalb zeigen die Gewerkschaften vor der entscheidenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst nochmals Stärke. In mehreren Bundesländern drohen Streiks.
Heinrich Böll wurde im Zweiten Weltkrieg an einem weitgehend vergessenen Kriegsschauplatz eingesetzt. Wie hat ihn das geprägt?
Das Argument der „identitären Kunst“ taugt nicht als Begründung für Restitution. Denn mit dieser Denkfigur kehrt Unseliges aus der Frühzeit der Kunstgeschichte wieder.