Merkel empfing Guttenberg im Kanzleramt
Seit seinem Rücktritt wegen der Plagiatsaffäre 2011 war Karl-Theodor zu Guttenberg kaum in Deutschland, doch jetzt hat ihn Kanzlerin Merkel empfangen. Der Grund: die NSA-Affäre.
Seit seinem Rücktritt wegen der Plagiatsaffäre 2011 war Karl-Theodor zu Guttenberg kaum in Deutschland, doch jetzt hat ihn Kanzlerin Merkel empfangen. Der Grund: die NSA-Affäre.
Steinmeier sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“, die kommenden Monate würden „schwer, sehr schwer sogar“. Der frühere Außenminister nannte das mutmaßliche ...
Der bayerische Kabarettist und Volksschauspieler Ottfried Fischer ist eine Kraftnatur, die sich weder vom Boulevard noch von einer schweren Krankheit unterkriegen lässt. Nun wurde er sechzig Jahre alt.
Einem unbestätigten Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge sollen die Gesamtausgaben für den neuen Berliner Flughafen auf nahezu sechs Milliarden Euro gestiegen sein.
Wegen des Verdachts, Kinderpornografie zu besitzen, wird gegen den Frankfurter CDU-Geschäftsführer ermittelt. Das Parteibüro und die Wohnung des Verdächtigen wurden durchsucht, bestätigt die Staatsanwaltschaft.
Die Unterhändler von Union und SPD sind sich einig, dass die Finanztransaktionssteuer rasch kommen soll. Finanzminister Schäuble verabschiedet sich derweil offenbar von dem Ziel, 2015 mit dem Schuldenabbau zu beginnen.
Deutsche Regierungschefs sind offenbar seit 2002 Ziel von amerikanischen Spionageangriffen. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die NSA den amerikanischen Präsidenten Obama über die Geheimoperationen informiert haben.
Hat die Bundesregierung die NSA-Affäre ernst genug genommen? Ja, findet Bundesinnenminister Friedrich. Führende Unionspolitiker wollen den Datenschutz zum Thema der Koalitionsgespräche machen.
Europas Regierungschefs haben es auf ihrem Gipfel heute Abend leichter als früher. In vielen Peripheriestaaten bessert sich die Lage vorsichtig. Doch schon drohen die Regierungen, übermütig zu werden.
Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst darf seinen Posten vorerst behalten, muss sich aber von den Amtsgeschäften im Bistum zurückziehen. Mit sofortiger Wirkung setzte der Vatikan den designierten Generalvikar Wolfgang Rösch als Verwalter des Bistums ein.
Der Streit darüber, wie in Europa künftig Pleitebanken abgewickelt werden sollen, war vor dem EU-Gipfel eigentlich festgefahren. Nun soll Angela Merkel angeblich an einem Kompromiss arbeiten, unter dem sie einer Gemeinschaftshaftung zustimmen würde.
An diesem Mittwoch beginnen offiziell die Koalitionsverhandlungen. Die Union rückt von ihrem Ziel ab, die Schulden zu tilgen. Die vielen Wahlversprechen wollen schließlich finanziert werden. Opposition und Wissenschaft sparen nicht mit Kritik.
Acht Tage lang hat Tebartz-van Elst warten müssen, nun hat ihn der Papst empfangen. Aus Kirchenkreisen hieß es, es sei ein ausgezeichnetes Gespräch gewesen. Der Limburger Bischof sei dankbar für die „sehr ermutigende Begegnung“.
Die Nähe zu den Fans nimmt zu, die eigene Größe meistens ab: Was Prominente twittern, sind keine Aphorismen für die Ewigkeit. Zu dumm nur, dass, was einer spät, nachts mal rasch tippt, morgen in der Zeitung steht.
In der Debatte nach Kießlings Phantomtor von Hoffenheim hat Leverkusens Sportdirektor Völler einen Vorschlag. Er will, dass nur 22 Minuten wiederholt werden. Schiedsrichter Brych pfeift derweil am Dienstag in der Champions League.
Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, trifft den Papst am Montag nicht alleine. Offenbar kommt der Kölner Kardinal Meisner mit. Heute schon hat Tebartz-van Elst hohen Besuch bekommen.
Die Diskutanten bei „Günther Jauch“ machten den Stil der Kritik an Tebartz-van Elst zum Thema. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hielt einen Verbleib seines Limburger Amtskollegen für unmöglich.
Kaum ein Bundesbürger hat noch volles Vertrauen in die gesetzliche Rente. Zwei von fünf glauben nicht mehr, davon leben zu können. Der DGB fordert einen neuen Rentenkonsens.
Alles läuft auf sie hinaus - auch wenn Union und SPD weiterhin öffentlich Bedingungen stellen, die die jeweils andere Seite unbedingt erfüllen müsse. Beim Betreuungsgeld gibt es angeblich einen Kompromissvorschlag: die „Öffnungsklausel“.
Anton Hofreiter, neuer grüner Fraktionschef, folgt auf Jürgen Trittin, ist aber ganz anders. Hofreiter ist durch und durch ein Öko. Als „links“ würden ihn aber die wenigsten bezeichnen.
Alltag in der Regenbogenpresse: „Ja, ich werde Mama!“ - hat Helene Fischer zwar nicht gesagt, verkündet aber eines der Herzblätter. Ein anderes hingegen mutmaßt, sie könnte an Depressionen leiden.
Vor 25 Jahren gab es im ZDF eine Quiz-Show, in der Prominente gegen Klassenkameraden von einst antraten. Jetzt will RTL das Konzept wiederbeleben - mit Thomas Gottschalk als Moderator.
Gegen Tebartz-van Elst sind neun Strafanzeigen eingegangen. Unterdessen wurden weitere Details aus dem Bischofssitz bekannt: Allein dessen Wohnung soll 2,9 Millionen gekostet haben, das Wohnzimmer hat 63 Quadratmeter, Schreinerarbeiten schlugen mit 350.000 Euro zu Buche.
Nestle hat eine Niederlage im Zusammenhang mit dem Kaffeekapselsystem Nespresso erlitten. Portugal setzt den Verkauf von Tafelsilber zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen fort.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ist überzeugt, dass der Limburger Bischof falsche eidesstattliche Erklärungen über einen Erste-Klasse-Flug nach Indien abgegeben hat - und beantragte Strafbefehl. Zuvor hatte Tebartz-van Elst die abermals gestiegenen Baukosten für seine Residenz verteidigt.
Ein Büroleiter des Grünen-Bundestagsabgeordneten Tom Koenigs ist unter dem Verdacht des Kindesmissbrauchs verhaftet worden. Koenigs selbst löste nach einem anonymen Hinweis die Ermittlungen gegen seinen langjährigen Mitarbeiter aus.
FDP-Urgestein Genscher legt seinem Parteifreund Frank Schäffler den Austritt nahe, weil der gegen Euro-Hilfsprogramme protestiert. Dagegen regt sich Widerstand.
Die ehemalige Sekretärin des Wahlsiegers Mathias Geiger wirft ihm sexuelle Belästigung vor. Doch der Staatsanwaltschaft fehlt ein Anfangsverdacht für Ermittlungen.
Die Bundesregierung lehnt nach der Bootskatastrophe vor Lampedusa Forderungen ab, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, um Italien zu entlasten. Deutschland biete bereits so vielen Menschen Zuflucht, wie es angemessen sei, erklärt Regierungssprecher Seibert.
Seit Freitagmittag beraten 21 Politiker von CDU, CSU und SPD über die Bildung einer gemeinsame Regierung. Aus ihren Parteien wächst der Druck, Ergebnisse zu liefern. Beim Mindestlohn soll es einen Kompromiss geben.
Bund, Länder und Kommunen müssen mehr Geld für die Straßen ausgeben, da sind sich alle einig. Allein für Autobahnbrücken sind künftig 1,4 Milliarden Euro im Jahr fällig, rechnet der ADAC vor.
Verkehrsminister Ramsauer will die Lkw-Maut nicht auf Kleinlaster ausweiten, um Handwerksbetriebe nicht zu belasten. Das hatte die Bund-Länder-Kommission vorgeschlagen.
Am Freitag treffen sich Union und SPD zu einem ersten Sondierungsgespräch. SPD-Generalsekretärin Nahles rechnet nicht mit einer zügigen Einigung auf eine große Koalition. Anfang kommender Woche will Merkel mit den Grünen sprechen.
Offiziell redet die SPD bisher nicht über das Personal einer großen Koalition – und intern wendet sie sich allmählich von Schatten-Arbeitsminister Wiesehügel ab. Der aber gibt sich nicht geschlagen.
Das Ringen um die Regierungsbildung erzeugt Spannungen in der Union. Während die CDU-Spitze anscheinend zu Steuererhöhungen bereit ist, votiert die CSU klar dagegen.
CDU-Generalsekretär Gröhe und Finanzminister Schäuble schließen Steuererhöhungen nicht mehr aus. Andere Unionspolitiker wehren sich. Der SPD-Politiker Kahrs fordert das Finanzministerium für die SPD.