Bayern am Ende des Regenbogens
Die bayerische Politik war immer besonders – und so wird es auch bleiben. Wenn auch anders, als es den Protagonisten recht sein kann.
Die bayerische Politik war immer besonders – und so wird es auch bleiben. Wenn auch anders, als es den Protagonisten recht sein kann.
Schnelle personelle Konsequenzen lehnt der DFB-Präsident nach der Blamage von Amsterdam ab. Vor dem Duell mit Weltmeister Frankreich vergrößern sich aber die Personalsorgen beim DFB-Team.
Da im Bundesinnenministerium alle Abteilungsleiterposten besetzt sind, muss eine neue Stelle für Hans-Georg Maaßen geschaffen werden. Diese soll durch Stellenstreichungen in anderen Bereichen finanziert werden.
Dem gestandenen SPD-Politiker Matthias Machnig winkt ein gut dotierter Posten bei der staatlichen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Doch aus der Belegschaft gibt es offenbar Kritik an seiner Qualifikation.
Nie sei es den Menschen in den neuen Ländern besser gegangen, sagt Sachsens Ministerpräsident Kretschmer. Doch eine Umfrage zeigt: Ost und West fremdeln auch 28 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch miteinander.
Ihr Vater sei „ein Freund klarer Worte“ gewesen, aber „ein Gegner von Hetze“, sagt die Tochter des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß. Gauland und Höcke nennt sie „geistige Brandstifter.“
Das Schmerzensgeld, das Springer Jörg Kachelmann zahlen muss, ist beachtlich. Der BGH hat es bestätigt. Es geht immer noch um den Prozess, in dem der Moderator vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen wurde.
Ein Lastwagen durchbricht die Mittelleitplanke, sein Auflieger löst sich – und stürzt auf ein Auto. Alle vier Insassen sterben. Vier weitere Menschen werden leicht verletzt, unter anderem der Fahrer des Lastwagens.
Der Fall Maaßen hat bei der Bevölkerung für viel Unmut gesorgt. Einer Umfrage für die „Bild am Sonntag“ zufolge glauben 67 Prozent der Befragtennicht mehr, dass die drei Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD noch vertrauensvoll zusammenarbeiten können.
Die Spitzen von CDU und SPD gestehen Fehler ein und wollen zur Sacharbeit zurückkehren. Der Bundesinnenminister sagt: Das hätte schon früher geschehen können.
Porsche zieht Konsequenzen aus der Diesel-Krise: Künftig wollen die Schwaben keine Selbstzünder mehr verbauen. Müssen sich Halter von Diesel-Porsche nun sorgen?
Die Gefahr von Neuwahlen habe konkret im Raum gestanden. So versucht die CDU-Generalsekretärin ihren Parteimitgliedern den Postenwechsel zu erklären. Laut Umfrage wünschen sich die meisten Deutschen, dass Maaßen gänzlich abtritt.
An diesem Dienstag wollen die Koalitionsspitzen über die Zukunft von Verfassungsschutzpräsident Maaßen entscheiden. Die Geschichte einer Zerrüttung.
Das gilt nicht zuletzt für den „Spiegel“ im Umgang mit der Bundeskanzlerin. Immerhin versuchte Anne Will ihre Zuschauer über den Hintergrund einer politischen Krise zu informieren, die wohl nicht mit einem Tölpel als Minister zu erklären ist.
Der Streit zwischen Audi und BWM, wer Werbepartner beim FC Bayern München sein darf, ist angeblich entschieden. Einem Zeitungsbericht zufolge wird BMW spätestens 2025 exklusiver Autopartner der Münchner.
Als Protest-Flitzer hatte Pjotr Wersilow das Moskauer WM-Finale gestört. Weil er nun in Lebensgefahr schweben soll, wird er in Berlin behandelt.
Noch ist offen, was aus Hans-Georg Maaßen wird. Er macht es seinen Verteidigern nicht leicht, gute Argumente für seinen Verbleib im Amt zu finden. Manche nehmen ihn sogar als arrogant wahr.
Bei Maybrit Illner ging es um den heftig kritisierten Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen. Damit nichts schief ging, hieß die Konstellation dieser Sendung: Fünf gegen Philipp Amthor. Er mühte sich redlich.
Die fachliche Eignung von Hans-Georg Maaßen ist weitgehend unumstritten. Doch die Geduld mit ihm ist bei vielen aufgebraucht.
Wenn es darum gehe, einen Giftgasangriff zu verhindern, „sollte sich Deutschland dem nicht verschließen“, sagt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses. Auch Politiker der Union, der FDP und von den Grünen zeigten sich offen für einen Militärschlag.
In einem Brief an Horst Seehofer erklärt der Verfassungsschutzpräsident seine umstrittenen Aussagen – und fühlt sich missverstanden. Von Fälschung und Manipulation des Videos sei nie die Rede gewesen.
Wer verdient am Anti-Islam-Bestseller von Thilo Sarrazin? Christian Jund heißt der Mann. Er ist ein Selfmade-Unternehmer, der keine Angst vor Krawall hat.
In der Nacht sucht nur noch die Küstenwache an der Unglücksstelle nach dem Sänger. Er war durch „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt geworden. Das Schiff war auf dem Weg nach Neufundland.
Als Reaktion auf dessen Aussagen zu den Vorfällen in Chemnitz fordert die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Rücktritt des Verfassungsschutzpräsidenten. Der soll seine Zweifel mittlerweile intern bekräftigt haben.
Das Jüdische Forum für Demokratie bemängelt den Umgang von Polizei und Staatsanwaltschaft mit der Attacke auf ein jüdisches Restaurant in Chemnitz. Die Öffentlichkeit habe zu spät von dem Vorfall erfahren.
Der Verfassungsschutzpräsident vermutet „gezielte Falschinformationen“ hinter den Berichten über rechtsextremistische Hetzjagden in Chemnitz. Zahlreiche Politiker kritisieren die Äußerung hart – nicht jedoch Innenminister Horst Seehofer.
Nach den Auseinandersetzungen in Chemnitz tauchte im Netz ein Video der Vorfälle auf. Verfassungsschutz-Präsident Maaßen bezweifelt dessen Authentizität. Doch was ist über das Video bislang bekannt?
Unterstützungskommandos, Reiterstaffeln, Wassserwerfer und Sonderwagen. Sachsens Polizeipräsident Jürgen Georgie ruft Polizeieinheiten aus dem ganzen Land zur Hilfe. Er rechnet mit Straftaten.
Nach den Vorfällen in Chemnitz will der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Rechtsradikalen nicht verständnisvoll begegnen und sie nicht in einen Dialog einbinden. Stattdessen plädiert er für eine andere Vorgehensweise.
In Spanien ist eineinhalb Wochen nach der tödlichen Attacke auf eine Frau in Düsseldorf ein Verdächtiger festgenommen worden. Er soll die Frau verfolgt, angegriffen und erstochen haben.
Nach dem tödlichen Messerangriff in Chemnitz stellen Rechtsradikale offenbar den Haftbefehl gegen einen der mutmaßlichen Täter ins Internet – mit Namen und Details. Sachsens Ministerpräsident setzt unterdessen komplett auf Verteidigung.
Nach dem Tod eines jungen Deutschen gehen in Chemnitz Hunderte auf die Straße, darunter offenbar viele gewaltbereite Rechte. Die Staatsanwaltschaft hat in dem Fall inzwischen Haftbefehle beantragt – wegen gemeinschaftlichen Totschlags.
Direkt nach einer Kaukasus-Reise trifft sich die CDU-Vorsitzende mit Spitzenvertretern der Koalition zur Renten- und Arbeitsmarktpolitik. Zu Ergebnissen schweigen sich die Beteiligten zunächst aus.
Die gesetzliche Altersvorsorge hat wenige Finanzquellen. Statt auf höheren Steuern könnte sie auf mehr Kapital beruhen. Wie soll das gehen?
SPD-Finanzminister Scholz fordert ein stabiles Rentenniveau bis 2040. Sollte sich die Union nicht beugen, droht er mit einem Rentenwahlkampf. Die CDU nennt das Vorgehen „unverantwortlich“.
Er hätte Özil stärker gegen rassistische Angriffe verteidigen sollen, sagt DFB-Präsident Grindel. An einen Rücktritt denke er nicht. Dafür will er den Markennamen „Die Mannschaft“ wohl abschaffen.