Das Tiefkühlgebirge
Unter dem Eis der Antarktis schlummert ein eigentümlich schroffes Gebirge. Nun ist geklärt, warum es trotz seines hohen Alters noch frisch wirkt.
Unter dem Eis der Antarktis schlummert ein eigentümlich schroffes Gebirge. Nun ist geklärt, warum es trotz seines hohen Alters noch frisch wirkt.
Der Internationale Gerichtshof hat Japans Jagd auf Wale als kommerziell und damit illegal bezeichnet, die Internationale Wahlfangkommission hat schärfere Regeln beschlossen. Nun hat Tokio der Kommission seinen Forschungsplan zur Waljagd präsentiert.
Es gibt viel zu tun im Postamt von Port Lockroy - obwohl es auf der antarktischen Halbinsel liegt und damit die südlichste Poststation der Erde ist. Und Schuld daran sind die Kreuzfahrer.
Die Regierungen der Welt haben die irdische Ozonschicht gerettet. Das hat auch Folgen für die Klimaproblematik. Allerdings wohl keine für die Klimapolitik.
Japan will seinen Walfang – zu wissenschaftlichen Zwecken – in der Antarktis so bald wie möglich wieder aufnehmen.
Die Bilder aus der Antarktis sind majestätisch. Eisberge, Gletscher und Eisplatten im Meer und am Festland sind noch immer riesig. Doch in der Antarktis taut es.
In der Antarktis taut es. Die Frage ist jetzt nicht mehr, ob die Meere dadurch meterhoch steigen werden. Sondern nur noch, wann.
Japan will im nordwestlichen Pazifik weiter Walfang betreiben - trotz des kürzlich verhängten Verbots aus Den Haag. Diplomaten sind in Sorge, dass Japan sich dadurch weiter isolieren könnte.
Nach dem Verbot durch das höchste UN-Gericht stellt die japanische Regierung ihr Walfang-Programm ein. Jetzt sind Walfangschiffe aus der Antarktis zurückgekehrt.
Tokio will das Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag akzeptieren und fortan in der Arktis keine Wale mehr fangen. Seit 1988 hatte Japan „zu Forschungszwecken“ mehr als 10.000 Wale gefangen und getötet.
Japan begründete die Jagd auf Wale im Südpolarmeer stets mit wissenschaftlichen Zwecken. Der Internationale Gerichtshofs in Den Haag hat dem nun widersprochen. Japan will sich an das Verbot halten.
Und sie schmilzt doch: Die Antarktis galt lange als resistent gegen die globale Erwärmung. Jetzt zeigt sich: Die Eisverluste zumindest im Westen haben rapide zugenommen. Ins Visier sind sechs Gletscherriesen geraten.
Das Schicksal der verschollenen malaysischen Boeing war mehr als zwei Wochen ungeklärt. Jetzt scheint sicher zu sein, dass die Maschine im Indischen Ozean abgestürzt ist. Suche und Bergung könnten einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Doch dabei wird es nicht bleiben.
Das Gebiet, in dem nach möglichen Trümmern von Flug MH370 gesucht wird, ist der „so ziemlich am schwierigsten zu erreichende Flecken auf der Erde, den man sich vorstellen kann“. Doch nicht nur deswegen gestaltet sich die Mission weiter schwierig.
Das wurde noch nie gemessen. Der Jacobshavn-Gletscher auf Grönland hat einen neuen Fließweltrekord aufgestellt: 46 Meter pro Tag. Damit ist er viermal so schnell wie in den Neunzigern.
Manchmal genügt ein Wechsel der Windrichtung: Das russische Forschungsschiff „Akademik Schokalskij“ und der chinesische Eisbrecher „Schneedrache“ haben sich aus dem Packeis befreien können.
Der Expeditionsleiter Chris Turney sorgte offenbar maßgeblich dafür, dass aus dem unfreiwillig verlängerten Aufenthalt im Eis eine ausgelassene Polarparty wurde. Dabei hatte er eigentlich ein ernstes Anliegen.
Im Mai fliegt Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation. Wenn das jeder erleben dürfte, so glaubt der ehemalige Vulkanforscher, wäre die Welt ein besserer Ort.
Alle Passagiere der im Packeis eingeschlossenen „Akademik Schokalskiy“ sind in Sicherheit. Ein chinesischer Helikopter flog die Menschen zu einem australischen Eisbrecher.
Die vom Polareis eingeschlossenen Menschen auf dem Forschungsschiff „Akademik Shokalskiy“ feiern schon das neue Jahr – und machen Platz für die Landung eines Hubschraubers.
Große Abwechslung gibt es für die im Polareis eingeschlossenen Expeditionsteilnehmer auf der „Akademik Shokalskiy“ nicht. Sie warten auf Rettung und tun alles für gute Stimmung. Zum Beispiel mit Zirkeltraining auf dem Eis.
Ein Forschungsschiff mit Touristen an Bord ist am 1. Weihnachtstag rund 2800 Kilometer südlich der australischen Insel Tasmanien im Eis der Antarktis stecken geblieben. Hilfe wird erst für Freitag erwartet.
Ingo Kramer ist jetzt der oberste Interessenvertreter der deutschen Arbeitgeber. Er folgt Dieter Hundt und hat angesichts der vielen geplanten neuen Regulierungen viel zu tun. Ein Porträt.
Am Anfang stehen die Zahlen: Was die Wissenschaft über die Erderwärmung weiß - oder zumindest vermutet.
Sydney, 1. November (AFP). Die internationalen Verhandlungen über zwei riesige Meeresschutzgebiete in der Antarktis sind auch im dritten Anlauf am Widerstand ...
In der Antarktis sollten zwei riesige internationale Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden. Russland und China haben eine Einigung nun blockiert.
Es war der wohl schwerste Vulkanausbruch der vergangenen 7000 Jahre: Im Jahr 1257 gab es ein Jahr ohne Sommer, weil Asche den Himmel rund um den Globus schwärzte. Jetzt kennt man den Verursacher.
Der Etatstreit in Amerika macht sich jetzt auch tausende Kilometer entfernt bemerkbar. Einige Wissenschaftler in der Antarktis sind im Zwangsurlaub, drei Forschungsstationen stellen den Betrieb ein.
Ulrike Serowys Erzählung „Skogtatt“ ist ein lichtabweisendes Juwel. Sie handelt von der Erfahrung mit Black Metal und dessen Schreien, Knurren, Würgen und Kreischen.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update zu den neuen Prognosen über die Weltwirtschaftskrise nach dem Permafrost-GAU.
Alle schienen sich einig zu sein beim Sondertreffen der Schutzkommission für die Antarktis in Bremerhaven. Zum Schluss hatten Russland und Weißrussland dann doch Bedenken.
Das Abschmelzen der Eismassen auf Grönland und in großen Teilen der Antarktis hat sich in den vergangenen Jahren zwar beschleunigt, dennoch ist es
vL. HANNOVER, 15. Juli. In Bremerhaven werden an diesem Dienstag 24 Staaten und die EU darüber entscheiden, ob in der Antarktis das größte Meeresschutzgebiet ...
Boris Christian aus Langen überwintert in der Antarktis auf der Neumayer-Station. Ein Wegweiser zeigt jetzt die Entfernung nach Hause.
Weil die Regierung in Canberra einen „engen Freund“ verklagt, urteilt der Internationale Gerichtshof in Den Haag über den Walfang in der Antarktis. Dabei ist das Töten von Meeressäugern dort schon seit 1994 verboten.
Früher hat Kletterer Stefan Glowacz sein Leben aufs Spiel gesetzt. Das findet er heute unbegreiflich, wie er im Interview verrät. Mittlerweile ist Glowacz 48 - und ein Abenteurer aus Leidenschaft.