Das Sterben eines Eisbergs
Der derzeit größte Eisberg der Welt, A23a, treibt in Richtung Südatlantik. Drohnenaufnahmen von einem Schiff zeigen nun, wie Wind und Wellen das Eis zerstören.
Der derzeit größte Eisberg der Welt, A23a, treibt in Richtung Südatlantik. Drohnenaufnahmen von einem Schiff zeigen nun, wie Wind und Wellen das Eis zerstören.
Auf Südgeorgien haben sich Tiere mit der Vogelgrippe infiziert. Der Erreger gefährdet das sensible Ökosystem. Auch Pinguine sind in Gefahr.
Vom Süßwasser ins Salzwasser – zweiter Teil der Great-Lakes-Reise der Hanseatic Inspiration: Auf dem Sankt-Lorenz-Strom von Montreal bis zur Mündung in den Atlantik.
Der Ozonschwund über dem Südpol ist hartnäckiger als gedacht. Die Schlussfolgerung, dass das Ozonloch bleibt, ist allerdings verfrüht.
Emmanuel Macron hat den ersten Polargipfel in Paris organisiert. Es sei überfällig, konkrete Maßnahmen zum Schutz der Ökosysteme zu treffen, sagt der französische Präsident.
Mit Hilfe eines australischen Eisbrechers wurde eine erkrankte Person aus der Forschungsstation Casey per Hubschrauber abgeholt. Die Person benötige eine fachärztliche Untersuchung und werde nun in ein Krankenhaus nach Hobart gebracht, hieß es.
Notfall an einem der entlegensten Orte der Welt: Auf einer Forschungsstation in der Antarktis erkrankt eine Person. Australien startet eine aufwendige Rettungsaktion.
In einer Forschungsstation in der Antarktis ist eine Person schwer erkrankt und kann vor Ort nicht behandelt werden. Ein Eisbrecher ist unterwegs – muss allerdings rund 3500 Kilometer zurücklegen.
Lange dachte man, der Mond sei staubtrocken. Doch in den Kratern im Süden des Himmelskörpers könnte es Eis geben. Eine indische Landesonde und ein Rover begeben sich jetzt auf die Suche.
In insgesamt vier Kolonien der Antarktis sind offenbar Tausende Kaiserpinguin-Küken gestorben. Schuld daran soll ein zu frühes Abschmelzen des Meereises sein.
Kaiserpinguine sind monatelang auf festes Meereis angewiesen. In der Saison 2022 wurde das Eis in vier von fünf untersuchten Kolonien so dünn, dass alle Küken starben.
Die extrem geringe Meereisfläche um die Antarktis beunruhigt zusehends die Polarforscher. So abrupt wie nie seit Beginn der Messungen wandelt sich die Eislandschaft. Ein Systemwechsel, der Klimawandel? Erste Erklärungsversuche gibt es jetzt.
Direkt oberhalb des Erdkerns gibt es Schichten, deren Beschaffenheit den gängigen Modellen widerspricht. Vor allem am Südpol sind diese häufig anzutreffen.
Die steigenden Temperaturen setzen auch den Vögeln in der Antarktis zu. Eine Langzeitstudie der Universität Gießen zeigt, wie dramatisch die Folgen des Klimawandels für Sturmschwalben sind.
In diesem Jahr könnten die Gletscher so viel Masse verlieren wie nie zuvor. Mit ihnen gehen einzigartige Archive der Klimageschichte verloren. Ein Projekt rettet Eiskerne für die Forschung der Zukunft.
Roland Krüger lief als erster Deutscher alleine auf Skiern zum Südpol. Von der Expedition zehrt er bis heute – auch auf seinem Posten als Vorstandschef des Staubsaugerherstellers Dyson.
Reisebuch
Eiszungen hoch wie Wolkenkratzer schrumpfen um 600 Meter am Tag, mächtige Warmwassermassen unterspülen den Eiskontinent: Eine derartige Entwicklung ist nicht nur möglich, sondern sogar ausgesprochen realistisch, wie zwei Klimastudien zeigen.
Die Eiskappen sind fragiler als gedacht. Und um die Antarktis braut sich in der Tiefe etwas zusammen, was keiner auf der Rechnung hatte.
Nochmal weniger: Aktuell wird so wenig Meereis in der Antarktis beobachtet wie noch nie seit Beginn der Satellitenmessungen vor vierzig Jahren. Warmes Wasser nagt am Schelf, aber hält der Trend an?
So wenig Meereis wie nie seit Beginn der Satellitenüberwachung schwimmt derzeit um den Südpol. Deutsche Polarforscher sind beunruhigt. Und die Sommerschmelze hält noch an.
Reisebuch
Ein gigantischer Eisberg von rund 1550 Quadratkilometern Größe hat sich vom antarktischen Festland gelöst. Britische Forscher beobachten bereits seit Jahren die Ausdehnung riesiger Risse im Schelfeis.
Vier weitere Menschen wurden verletzt, als die Welle die „Viking Polaris“ inmitten eines schweren Sturmes traf. Mehrere Fenster gingen zu Bruch.
Damit auf Mond oder Mars mal etwas wächst, lässt sich Paul Zabel so einiges einfallen. Er versucht sich gar als Biene. Im Interview erzählt der Raumfahrtingenieur, warum er dafür auch in die Antarktis reist.
Die dringend geforderte Ausweisung neuer Meeresschutzgebiete im Südpolarmeer werde von einigen Ländern verzögert, so das Resümee der Antarktis-Kommission – allen voran China und Russland.
Die Ärztin Aurelia Hölzer arbeitet auf einer Forschungsstation in der Antarktis. Hier erzählt sie, wie sie mit der extremen Kälte klarkommt.
Im Kampf um die Truss-Nachfolge macht Boris Johnson einen Rückzieher. Der Wiederaufbau der Ukraine ist Thema beim Wirtschaftsforum mit Scholz. Und: Umweltschützer hoffen auf das weltgrößte Meeresschutzgebiet. Der F.A.Z Newsletter.
Reisebuch
Die Erde heizt sich auf, der Golfstrom schwächelt. Und Forscher vermuten, dass wir bis 2050 mindestens einmal eine annähernd eisfreie Arktis erleben werden. Was daraus folgt, schildert Stefanie Arndt im Bücher-Podcast.
An die Arbeit bei Minus vierzig Grad: Die Meereisphysikerin Stefanie Arndt berichtet über ihre Forschung in den Polargebieten und erklärt deren Rolle bei der Erderwärmung.
Einer der am schnellsten tauenden Gletscher der Antarktis ist in der Vergangenheit verschiedentlich noch schneller ins Meer gerutscht als heute. Vergleichbares dürfte sich wiederholen und uns einen schubweisen Anstieg der globalen Meerespiegel bescheren.
Wie schnell schmelzen die Eisschilde der Antarktis, wenn der Klimawandel weiter ungebremst fortschreitet? Drei Studien liefern mögliche Szenarien.
In Italien haben Betrüger mit einem vermeintlichen Antarktisstaat geworben. Eines der Lockmittel: keine Impfpflicht. Mehrere Hundert Menschen sind auf den Schwindel reingefallen, der Schaden geht in die Hunderttausende.
Die Meeresbiologin Angelika Brandt und die Künstlerin Judith Neunhäuserer haben sich in der Arktis und Antarktis auf verschiedene Weise mit dem Thema Erderwärmung beschäftigt. Ihre Vorträge in Frankfurt führten die beiden zusammen.
Festgefahrener Streit um Antarktis-Vertrag