Der falsche Charme der Schaukelpolitik
Von der ersten Teilung Polens 1772 bis zu Nord Stream 2: Die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist ein schwieriges Erbe – heute vor allem für die Sozialdemokratie. Ein Gastbeitrag.
Von der ersten Teilung Polens 1772 bis zu Nord Stream 2: Die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist ein schwieriges Erbe – heute vor allem für die Sozialdemokratie. Ein Gastbeitrag.
Der Schauspieler starb am Mittwoch im Alter von 93 Jahren in Kalifornien. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Krüger einer der wenigen deutschen Schauspieler, denen eine internationale Karriere gelang.
Das Jugendportal von ARD und ZDF „funk“ verbreitet in einem Video über Adolf Hitler historischen Nonsens. Erst nachdem deutsche Historiker auf den Plan treten, geht das Video offline. Vorher war von einem „kleinen Fehler“ die Rede.
Eine neue Dauerausstellung in Nordböhmen sucht nach Spuren der Deutschen in Tschechien. Historischen Kontroversen versucht sie aus dem Weg zu gehen. Besucher sollen das deutsche Erbe fühlen.
Die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher war ein Film von Helmut Dietl. Jetzt kommt sie als Fernsehserie. Lustig genug ist sie dafür. Aber wie wird die heute erzählt?
Die Stadt Stuttgart ringt darum, wie man an Wieland Wagner angemessen erinnert. Während ein Platz dessen Namen aberkannt bekam, würdigt eine Ausstellung erneut den kreativen Künstler. Zugleich nimmt die Inszenierung von Richard Wagners „Rheingold“ Abschied vom unschuldigen Naturzustand.
Auch Wien hat nun ein Mahnmal, das an die Ermordung von Juden während des NS-Regimes erinnert. Für Bundeskanzler Schallenberg ist es ein „sichtbares Zeichen“, dass Österreich sich – spät – seiner Verantwortung stellt.
Seine Filme über Wagner, Hitler und Ludwig II. haben ihn berühmt gemacht. Heute lebt er in seinem Geburtshaus in Nossendorf, Vorpommern. Hans-Jürgen Syberberg gehört zu den deutschen Epochenkünstlern der Nachkriegszeit. Hier spricht er über ein Land, das sich vor seinem Erbe wegduckt.
Besser spät als nie: Die Hansestadt Hamburg benennt einen Platz nach dem Hitler-Attentäter Georg Elser.
Von Bertolt Brecht zu Adolf Hitler mit einem Umweg übers Humboldt-Forum: Der legendäre Filmregisseur Hans-Jürgen Syberberg über seine ländliche Heimat in Mecklenburg Vorpommern, seinen künstlerischen Aufstieg in der Welt und seine liebsten deutschen Albträume.
Ein Fälscher bietet für 300 Euro einen in der EU gültigen Impfnachweis an. Und besitzt womöglich Zugang zu einem Schlüssel, mit dem die QR-Codes erzeugt werden, die jeder Staat ausgibt. Hat er das gesamte System kompromittiert?
In Alsfeld ist ein früherer Polizist verurteilt worden, weil er Polizeiinterna weitergab und Waffen nicht sorgfältig verwahrte. Wegen der Verbreitung eines Videos, in dem das Konterfei Adolf Hitlers zu sehen war, wird er dagegen nicht bestraft.
Er stand Rede und Antwort: Cary D. Lowe, ein amerikanischer Jude, der in Hitlers Geburtsstadt aufwuchs, stellt sich den Fragen von Freiwilligen des Österreichischen Auslandsdienstes.
In welchem Maße haben Mitglieder der Hohenzollern-Familie zum Aufstieg der Nationalsozialisten beigetragen? Ein Gespräch mit dem Historiker Stephan Malinowski über sein bahnbrechendes neues Buch.
Die Nazis entkernten einst den Stammsitz der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Jetzt sind in der Ruine zwei Räume hergerichtet worden, die als historischer „Denkort“ und der Vermittlung von Demokratie dienen sollen.
Zerbrechlich wie das Leben: Sotheby’s versteigert das Meißener Porzellan jüdischer Sammler, das ins „Führermuseum“ kommen sollte und erst kürzlich an die Erben der Vorkriegsbesitzer restituiert wurde.
Wilhelm von Preußen, der Exkronprinz des Kaiserreichs, wird neuerdings als politischer Amateur dargestellt. Die historischen Fakten sprechen allerdings dagegen. Ein Gastbeitrag.
Vom Rande des Taunus aus sollte eine der letzten Offensiven Hitlers geführt werden. Doch der Ort behagte ihm nicht.
Mehrere Journalisten veröffentlichen neue Bücher über Donald Trump. Der gab dafür Interviews und nutzte sie vor allem, um wieder Lügen über eine „gestohlene Wahl“ 2020 zu verbreiten.
In Stuttgart wächst die Kritik am FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke. Der hatte zwei Staatssekretäre als „Volkssturm“ bezeichnet – und versucht sich mit historischen Verweisen zu retten.
Wer wollte nicht alles schon von Dante profitieren? Besonders eifrig versuchten es die Diktatoren Mussolini und Hitler, aber die Commedia überstand auch diese Anmaßungen.
Die Ehrungsfeiern für die Attentäter des 20. Juli stehen im Zeichen der Corona-Pandemie. Im Bendlerblock legen Soldaten ihr Gelöbnis ab.
Mit seinem Suizid war auch die Ehrenbürgerschaft von Adolf Hitler in Babenhausen erloschen. Gleichwohl haben sie ihm die Stadtverordneten abermals aberkannt, um bewusst ein Zeichen zu setzen.
Ehrenbürger ist man mit dem eigenen Tod nicht mehr. Trotzdem will Babenhausen in einem symbolischen Akt gegen Ausländerfeindlichkeit Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde noch einmal offiziell entziehen.
Es geht um juristische Feinheiten: Deshalb tun sich die Gerichte schwer mit der Bewertung rechtsextremer Chats bei der hessischen Polizei. Ein Urteil am Amtsgericht Alsfeld dient als Paradebeispiel.
Eine Sprachaufnahme verfestigt das Bild von Franco A.s antisemitischer Gesinnung. Im Prozess am Oberlandesgericht Frankfurt gibt es nicht nur darüber Diskussionen. Es geht es auch darum, ob Betrugsvorwürfe eingestellt werden sollen.
Vor genau 80 Jahren begann Hitler den Krieg gegen die Sowjetunion. Zeitzeugenberichte, die jetzt bekannt werden, führen vor Augen, was der Krieg für die sowjetische Zivilbevölkerung bedeutete. Ein Gastbeitrag.
Soldat Franco A., der sich als Flüchtling ausgab und einen Anschlag geplant haben soll, inszeniert sich zum Prozessauftakt als treuer Staatsdiener. Seine Anwälte zerren die Asylpolitik der vergangenen Jahre vor Gericht.
Der saudische Kronprinz Muhammad bin Salman hatte den iranischen Revolutionsführer Chamenei 2018 noch mit Hitler verglichen. Jetzt sagt er, er wünsche sich, dass die Beziehungen zu Teheran gedeihen. Was steckt dahinter?
Zeugnis einer bizarren Freundschaft: In Briefen diskutierten der linke jüdische Lyriker Erich Fried und der fanatische Neonazi Michael Kühnen in ernsthaftem Ton darüber, ob Frieds Großmutter tatsächlich in Auschwitz ermordet wurde.
Vor 80 Jahren begann der deutsche Angriff auf Griechenland und Jugoslawien. Er dauerte nur wenige Wochen – und ist weiter Anlass für Reparationsforderungen.
Einer der Verschwörer der amerikanischen Watergate-Affäre aus dem Jahr 1972 ist tot. G. Gordon Liddy starb am Montag im Alter von 90 Jahren in Vermont.
Nach dem Skandal um rechtsextreme Polizisten-Chats hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen ein Lagebild über die Umtriebe in den eigenen Reihen vorgestellt. Für Innenminister Reul ergibt es ein gemischtes Bild.
Über Kindheit und Jugend Adolf Hitlers lag lange ein dichter Schleier des Nichtwissens. Neue Quellen ermöglichen einen völlig anderen Blick auf sein Familienleben – besonders auf seinen Vater, der den größten Einfluss auf ihn hatte. Ein Essay.
Hans Pfitzner war Antisemit und Sympathisant des Nazi-Regimes. Weil er auch beeindruckende Musik komponierte, sind mancherorts Straßen nach ihm benannt. Ein Fehler, der in Frankfurt und Wiesbaden jetzt korrigiert wird.
Hitlers „Mein Kampf“ erscheint übersetzt und kritisch kommentiert in Polen. Es werde von heute an erhältlich sein, teilt der Verlag Bellona mit. Der Herausgeber und Zeithistoriker Eugeniusz Cezary Król hat schon die Goebbels-Tagebücher editiert.