„Putins Streben nach Weltherrschaft ist lächerlich“
Der Schriftsteller Wladimir Kaminer hat ein neues kulinarisches Format auf 3Sat. Wir fragen ihn, was Essgewohnheiten über Menschen sagen. Und ob er auf ein Russland ohne Putin hofft.
Der Schriftsteller Wladimir Kaminer hat ein neues kulinarisches Format auf 3Sat. Wir fragen ihn, was Essgewohnheiten über Menschen sagen. Und ob er auf ein Russland ohne Putin hofft.
Die Öffentlich-Rechtlichen müssen im Netz eine gemeinsame Plattform bilden. Im linearen Rundfunk ist die ARD fürs Regionale zuständig. Das ZDF sollte 3sat und Arte betreuen und – das Deutschlandradio. Ein Gastbeitrag.
Die kleine Wohnung im Gutenberg-Museum hat schon vielen Mainzer Stadtschreibern als Basislager gedient: Nun kommt Alois Hotschnig an den Rhein.
Warum für zwei Menschen ein und dasselbe Ding ganz anders aussehen, klingen, riechen kann: Wer Einfühlung für möglich hält, versteht sich nur im Missverstehen.
Der Wiesbadener Filmemacher Andrzej Klamt hat seinen Freund, den Fotografen Juri Kosin, auf seinem Weg zurück ins zerstörte Irpin begleitet. Entstanden ist ein dichtes Porträt über Kunst und Krieg.
Dresden ist aus den dortigen Menschen nicht herauszubekommen, und sie lassen nichts anderes hinein: 3sat zeigt eine Dokumentation über den Schriftsteller Uwe Tellkamp und seinen „Streit um die Meinungsfreiheit“.
Seit langem stellt sich Uwe Tellkamp als Opfer eines Meinungsmainstreams dar, der ihn aus der Öffentlichkeit verdrängen will. Jetzt erscheint Tellkamps neuer Roman. Die Lektüre ist so unerträglich wie die Selbststilisierung.
Drei Tote und jede Menge Fragen, auch an die Ermittlerin: Mit der Krimiserie „Wilder“ bietet das Schweizer Fernsehen internationaler Konkurrenz Paroli und erzählt eine paradigmatische Geschichte aus dem Berner Jura.
Auftrag und Struktur der öffentlich-rechtlichen Sender sollen reformiert werden. Dazu legt die Rundfunkkommission einen Entwurf vor. Dieser ist ein schlechter Witz. Denn die Länder wälzen die große Aufgabe, vor der sie stehen, auf andere ab. Ein Gastbeitrag.
Nur 140 statt wie vor der Pandemie üblich 700 Gäste waren zu der 57. Verleihung der Grimme-Auszeichnungen geladen. Preisträgerin Isabel Schayani rief in ihrer Dankesrede zu einem Schweigemoment für das afghanische Volk auf.
Um die Reform von ARD und ZDF, hieß es hier zuletzt, sollten sich vom Bundespräsidenten berufene Experten kümmern. Das ist absurd. Die Länder kümmern sich darum. Wie, das wird sich bald zeigen. Ein Gastbeitrag.
Der Programmdirektor des ZDF wird Intendant. Was erwartet ihn im Sender? Was dürfen wir von ihm erwarten? Ein paar Vorschläge zur Güte des Senders auf dem Mainzer Lerchenberg.
Beim Grimme-Preis 2021 räumen vor allem neue Serien und drei Journalistinnen ab. Mit von der Partie sind auch Joko & Klaas.
Kleines Orchester, lyrisch befreites Singen: An der Berliner Staatsoper wissen Simon Rattle und Damiano Michieletto bei Janáčeks „Jenůfa“ aus der Pandemie klug Gewinn zu ziehen. Das Ergebnis ist in der 3Sat-Mediathek zu sehen.
Nicht immer kritisch, dafür gekonnt weitschweifig: Seit 25 Jahren präsentiert uns 3sat mit der „Kulturzeit“ täglich audiovisuelles Feuilleton.
Zwischen „Big Brother für Klassik-Fans“ und Biopic für Coronauten: Jan-Christoph Gockel hat am Staatstheater Mainz aus „Beethoven“ ein wildes, sehenswertes Fernsehspiel gemacht.
Die Tage der deutschsprachigen Literatur werden wegen Corona erstmals nicht in Klagenfurt, sondern virtuell ausgetragen. Petra Gruber vom ORF erklärt, wie man trotzdem Aufmerksamkeit erzeugen will.
War doch gar nicht so schwer: Das Wettlesen um den Bachmannpreis wird in diesem Jahr nicht in Klagenfurt, sondern im Internet stattfinden. Und wie das aussehen soll, weiß man beim ORF auch schon.
Große Räume, lange Spiele, dringende Fragen: Der Regisseur Jan-Christoph Gockel hat eine ganz eigene Sprache. Nun wird aus seinem „Beethoven“ am Staatstheater Mainz eine Fernsehproduktion.
3sat sucht „Die Wahrheit hinter der Quote“. Was kommt dabei heraus? Größtenteils peinliche Eigenwerbung für das ZDF.
Der Schweizer Bankenkrimi „Im Sog des Geldes“ schildert, wie das Geschäftsmodell der Steuerhinterziehung in die Binsen ging.
Drei Millimeter pro Jahr steigt das Meer zurzeit, das klingt für viele Menschen nach gar nichts. Was es wirklich bedeutet, zeigt die Dokumentation „Steigende Pegel“ bei 3sat. Die Folgen sind schon jetzt dramatisch.
„Steigende Pegel - wenn das Wasser kommt“ läuft am Donnerstag, den 12.12. um 20.15 Uhr bei 3sat und am Montag, den 16.12. um 23.15 Uhr bei ZDFinfo.
Mehr als nur optisches Beruhigungsmittel: In einem Themenabend beleuchtet 3sat, welche Rolle westdeutsche Fernsehshows im Nachkriegsdeutschland gespielt haben.
Das Beste der Siebziger, Achtziger, aber nicht von heute: ARD und ZDF gibt es jetzt auch als Bezahlangebot bei der Telekom. Öffentlich-rechtliches Programm hinter einer Bezahlschranke? Das wirft grundsätzliche Fragen auf.
Ein Dokumentarfilm begleitet einen Jungen aus dem Gazastreifen, der Hände und Füße verloren hat, durch seine Kindheit in Israel. In seinem Schicksal laufen die großen Linien des Nahostkonflikts zusammen.
Der Streit um die Volksbühne in Berlin und die Münchner Kammerspiele hat aus künstlerischer Vielfalt künstliche Antagonismen gemacht. Wie kommt man da wieder heraus? Gespräche mit Akteuren, die es wissen könnten.
Eine Dokumentation bei 3sat handelt vom dritten Geschlecht. Den Gender-Disput weist sie maßvoll in die Schranken. Sie handelt vom Wesentlichen: einem fundamentalen Akt der Selbstfindung.
Aus Schleswig-Holstein kommt ein neuer Plan für den Rundfunkbeitrag: Er soll künftig alle zwei Jahren steigen und an die Inflationsrate gekoppelt werden. Was bedeutet das für die Sender? Und für die Beitragszahler?
Ein bisschen Spaß muss sein – auch in der Politik. Manche Politiker versuchen im Bundestag, mit Humor und Satire auf die AfD zu reagieren. Kann das gutgehen? Der ehemalige Rechtspopulist und Haider-Mitarbeiter Stefan Petzner vertritt im FAZ.NET-Interview eine klare Haltung.
Nina Sonnenberg pendelt zwischen TV-Studio in Mainz und Clubbühne. Als Rapperin Fiva erzählt sie aus dem Leben gegriffene Geschichten, mal euphorisch, mal traurig.
Auch Affenhorden träumen vom guten Betriebsklima: 3sat zeigt eine Doku über Fluch und Segen von Autorität. Lohnt sich das – und was hat das mit Angela Merkel zu tun?
Nichts gegen Spaßköche und Heimatklänge, auch nichts gegen Arte und das Deutschlandradio. Doch wer behauptet, jeder müsse alles bezahlen, weil sonst das Gemeinwesen gefährdet sei, der verkauft die Bürger für dumm. Ein Kommentar.
Mehr Serien, mehr Filme, mehr Sport: Anbieter wie Netflix und Amazon setzen die klassischen Fernsehsender unter Druck. Doch auch dort tut sich jetzt einiges. Die Zuschauer kann es freuen.
Es gibt Samenbanken, Eizellenspenderinnen und Leihmütter – aber gibt es auch Grenzen? „Future Baby“ widmet sich der Ethik der Fortpflanzungstechnologie, lässt die Zuschauer aber ratlos zurück.
Der Publizist Henryk Broder nannte die frühere 3sat-Moderatorin Tina Mendelsohn „Luder vom Lerchenberg“. Sie verlangte Entschädigung. Der Fall ging vors Bundesverfassungsgericht. Das hat nun entschieden.