So jung und schon so staubig
Ein Blick des Alma-Observatoriums in die Frühphase des Universums enthüllt überraschende Spuren der allerersten Sterne.
Ein Blick des Alma-Observatoriums in die Frühphase des Universums enthüllt überraschende Spuren der allerersten Sterne.
Wer sind wir, was wollen wir und warum? In seinem Buch „Warum bin ich nicht du?“ gibt Tomi Ungerer Antwort auf Grundsatzfragen von Kindern.
Der Erfolgskomponist Philip Glass wird achtzig. Über einen zielstrebigen Klaviatur-Abenteurer mit weitläufig verzweigenden Spuren.
Unser Universum expandiert – aber wie schnell? Die „Hubble-Konstante“ jedenfalls, die nach einer neuen Messung ermittelt wurde, könnte das etablierte kosmologische Modell in Frage stellen.
Naturerkenntnis kann berühren und sogar Gegenstand von Poesie sein. Kann sie dann auch Religion ersetzen? Der Dichter Raoul Schrott und der Jesuit Stefan Bauberger im Gespräch.
Nun ist auch das optische Spektrum von Antiwasserstoff präzise vermessen worden. Und alles scheint so zu sein wie beim natürlichen Pendant.
Die Suche nach der Verbindung zwischen Schwerkraft und Teilchenphysik war lange eine Spielwiese für Theoretiker. Langsam wird eine empirische Wissenschaft daraus.
Wer erzählt uns davon, wie die Erde entstand und das irdische Leben? Raoul Schrott erkundet die epische Dimension der Naturgeschichte.
Man muss keine Expertin in Genderfragen sein, um festzustellen: Homosexuell begabte Mitmenschen verfallen aus exakt den gleichen Gründen der Gattung Oper wie heterosexuell begabte. Nur die Wucht ist eine andere.
Astronomen haben einen großen Teil des Himmels durchmustert und eine Karte mit fast 1,2 Millionen Galaxien erstellt. Sie könnte bei der Lösung des größten Rätsels der Astronomie helfen.
Tinkturen und Kügelchen ohne nachweisbare Wirkung. Heiler, die die Politik für ihre Zwecke einspannen und eine Industrie aufbauen. Der Mediziner Karl-Friedrich Sewing möchte die wachsende Popularität der Homöopathie eindämmen.
Der japanische Röntgensatellit Hitomi musste wegen eines Software-Fehlers aufgegeben werden. Was konnte er noch zur Erforschung des Urknalls beitragen? Erstaunliches.
Datenspeicher werden immer billiger, und Platz brauchen sie auch fast keinen mehr. Wenn das so weitergehen soll, dann mit neuer Technik. Fragt sich nur, mit welcher.
Warum sind in der Frühphase des Kosmos die Sterne häufiger entstanden als heute? Am Metallgehalt kann es jedenfalls nicht gelegen haben, wie eine Studie jetzt zeigt.
Die fetten Jahre des Football in Frankfurt waren vorbei. Doch heute steht so etwas wie eine Wiedergeburt an – wenn auch unter neuem Namen.
Wie kann man eine Kunst ausstellen, die von der Bewegung lebt und sich nur auf der Bühne erfüllt? Bonn führt es vor mit einer Ausstellung über die große Tanz-Choreographin Pina Bausch.
Noch nie haben wir weiter in die Vergangenheit geblickt. Hubble ist am Zenit. Das Teleskop im All mit dem Namen des berühmten Astronomen setzt einen neuen kosmologischen Rekord. Wer ist der Mann dahinter?
Von Gen-Messern und autistischen Neuronen: Die Gelehrtenvereinigung „Edge Foundation“ fragte bekannte Forscher, was die Wissenschaften gerade revolutioniert. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Kaleidoskop neuer Erkenntnisse und Methoden.
Im Internet kursieren Meldungen, dass man endlich Gravitationswellen gemessen habe. Es könnte sich aber auch um einen bewusst initiierten Fake handeln.
Im Januar 1916 sah ein experimentierfreudiger und mit Lügengeschichten beschäftigter Prophet namens Hugo Gernsback sehr genau eine Literatur voraus, die nie von gestern ist: Science-Fiction.
Albert Einstein sagte vor rund 100 Jahren die Existenz von Gravitationswellen voraus, nachgewiesen hat man das Beben der Raumzeit bislang nicht. Ein Satellitenexperiment soll den Beweis endlich erbringen. Am Mittwoch (2. Dezember) will man die Mission „Lisa-Pathfinder“ starten, die den Weg dazu ebenen soll.
Mit Homer kam die Literatur. Aber wie kam es zu Homer?
Von allen bekannten Elementarteilchen geben die Neutrinos die größten Rätsel auf. Für ihre Erforschung wurde nun dem Japaner Takaaki Kajita und dem Kanadier Arthur B. McDonald der Physik-Nobelpreis verliehen.
Woher wollen wir wissen, ob Karl der Große überhaupt gelebt hat? Aus Archiven. Ganz trauen kann man ihnen aber nicht. Frank Schätzing schreibt ein Plädoyer für Skepsis, Phantasie und Humanität.
An diesem Wesen soll die Welt genesen: Die Berliner Ausstellung „The Botticelli Renaissance“ zeichnet den Weg des Renaissancemalers in die Moderne nach – bis hin zu Andy Warhol und Cindy Sherman.
Eine neue Werkstoffklasse elektrisiert - die Multiferroika. Metalle mit Sauerstoff. Sie vereinen in sich viele wertvolle Eigenschaften. das eröffnet ungeahnte technische Möglichkeiten.
Ein fundamentales Symmetrieprinzip steht auf dem Prüfstand: Präzisionsexperiment fahndet nach dem kleinen Unterschied zwischen Protonen und Antiprotonen.
Der Kosmos hat 13,8 Milliarden Jahre nach dem Urknall längst den Zenit überschritten. Darauf weist der gegenwärtige Energieinhalt der Galaxien hin.
Ein Australier als Kreuzritter für Forschung und Klimapolitik: Brian Schmidt, Physik-Nobelpreisträger, erzählt, wie es zur „Mainauer Deklaration“ der 36 Laureaten kam und wie mit abtrünnigen Wissenschaftlern umzugehen ist.
Wenn es um Kollisionen geht, überlässt man die Arbeit gern Computern. Das CERN und die Stadt Hamburg gehen dabei höchst unterschiedlich vor.
Jubel am Forschungszentrum Cern. Nach einer längeren Pause hat der größte Teilchenbeschleuniger der Welt seinen Routinebetrieb wieder aufgenommen. Und das bei einer bisher unerreichten Kollisionsenergie.
Die amerikanische Illustratorin Jennifer Daniel zeigt das Weltall in neuem Design. Das Konzept und die grafische Umsetzung sind erfreulich. Doch das Buch strotzt vor sachlichen Fehlern.
Eine Sterneninsel leuchtet vom Rande des Universums zu uns. Aufgrund ihrer großen Distanz sehen die Forscher die ferne Galaxie zu einer Zeit, als das Universum erst etwa fünf Prozent seines heutigen Alters erreicht hatte.
Im größten Teilchenbeschleuniger der Welt kreisen bald wieder Wasserstoffkerne. Man will jetzt den Urknall mit mehr Energie denn je simulieren. Jetzt ist in Genf der Zeitplan für die kommenden Wochen vorgestellt worden.
Viel zu massereich ist eigentlich das Schwarze Loch, das jetzt aufgespürt wurde. Es stammt aus einer Zeit, als der Kosmos gerade aus seiner dunklen Epoche erwachte.
Wann fingen die ersten Sonnen an zu leuchten? Offenkundig deutlich später, als man bisher meinte. Das belegt die neue Analyse des Urknallechos .