Wie man in den Himmel kommt
Was wir nachts sehen, ist für unseren Verstand nicht zu fassen. Und für unser Handeln schon gar nicht. Gedanken beim Blick in die Sterne.
Was wir nachts sehen, ist für unseren Verstand nicht zu fassen. Und für unser Handeln schon gar nicht. Gedanken beim Blick in die Sterne.
Wie schnell expandiert das Universum? Astronomen wollen mit Daten des James-Webb-Teleskops die endgültige Antwort gefunden und damit die „Hubble-Krise“ endlich beendet haben.
Warum gibt es mehr Materie als Antimaterie? Mainzer Forscher arbeiten daran, dieses Rätsel zu lösen. Mit internationalen Kollegen haben sie eine neuartige Falle für Antiprotonen entwickelt.
Das schwerste bislang bekannte Antimaterie-Teilchen haben Physiker bei Kollisions-Experimenten am Brookhaven National Laboratory in New York künstlich erzeugt.
Kultur ist gerade in den Ferien ungeheuer beliebt. Wohl dem, der seinen Kindern schon etwas gebucht hat. Ein paar freie Plätze gibt es noch – und Tipps für das nächste Mal.
Kosmologie und Astrophysik haben Konjunktur. Nie zuvor gab es so viele Physik-Nobelpreisträger aus diesen Fächern. In Lindau diskutierten nun einige von ihnen mit dem Nachwuchs über Schwarze Löcher und Dunkle Energie.
Zufallsentdeckung am Rand des sichtbaren Universums: Eine Zwerggalaxie aus der frühen Phase des Kosmos beherbergt gleich fünf Sternhaufen.
Schatzkiste der freiesten Farbe: Mit dem Museum Reinhard Ernst wird das einzige Museum eröffnet, das einen Komplettüberblick der Abstraktion auf hohem Niveau gibt.
Astronomen haben die Ursache des hellsten, jemals gemessenen Gammablitzes GRB221009A entdeckt. Noch interessanter ist aber, was sie bei ihren Analysen nicht fanden.
Was treibt das Universum immer schneller auseinander? Über neue Daten, neue Perspektiven und eine Diskrepanz verschiedener Messungen.
Der Anfang des Buchdruckens führt nach Korea: Dort entstand 1377 „Jikji“ – ein denkbar rares Buch. Und achtzig Jahre älter als die Gutenberg-Bibel.
Bislang scheint die Dunkle Materie sich jeglichem Nachweis zu entziehen. Mit dem Cosinus-Experiment wollen Physiker nun endlich Klarheit schaffen und inspizieren dazu verstärkt die Milchstraße.
Jetzt muss man diesen Deutschen auch noch dankbar sein: In seinen Alterstagebüchern verabschiedet sich der serbische Autor Aleksandar Tišma souverän vom Leben und vom Schreiben.
Der zündende Einfall kam ihm beim Wandern: Zum Tod des britischen Physiknobelpreisträgers Peter Higgs
Er hatte erkannt, wie Elementarteilchen zu ihrer Masse kommen. Fünfzig Jahre später bekam er für diesen Geistesblitz den Physiknobelpreis. Am Montag ist Peter Higgs im Alter von 94 Jahren gestorben.
Péter Eötvös interessierte sich für Folklore, japanische Kunst und Jazz. Er hat mit Stockhausen und Boulez gearbeitet, mit seinen Opern die Spielpläne erobert. Jetzt ist der Komponist mit 80 Jahren gestorben.
Das deutsch-russische Röntgenobservatorium eROSITA hat 900.000 Röntgenquellen und exotische Objekte im All gefunden – aber es gibt eine Lücke.
Mit bahnbrechenden Verfahren hat er den Weg für bessere Atomuhren und für Quantencomputer geebnet. Heute feiert der Physik-Nobelpreisträger David Wineland seinen achtzigsten Geburtstag.
Geht doch: Taube Kinder, die geheilt werden, Patienten mit tödlichen Blutleiden, die nach einem Eingriff gesund werden. Gentherapien feiern Erfolge, Ärzte sprechen von Zeitenwende. Jetzt ist es nicht mehr die Technik, die den Fortschritt bremst.
Er hatte 1964 die kosmische Hintergrundstrahlung entdeckt und damit ein neues Kapitel in der Astrophysik aufgeschlagen. In der vergangenen Woche ist der Physik-Nobelpreisträger Arno Penzias im Alter von 90 Jahren gestorben.
Die gequantelte Raumzeit macht es möglich: Der Physiker Carlo Rovelli erläutert, warum Schwarze Löcher vielleicht einmal weiß werden.
Auch in diesem Jahr haben uns Beobachtungen von Teleskopen im Weltraum und auf der Erde vor Augen geführt, wie schön, wie vielfältig und wie rätselhaft der Kosmos ist. Hier eine Auswahl der schönsten Fotos.
Von Vatermördern und Sit-ins, Chaoten und Backfischen: Hans Jürgen Heringer kommentiert Schlüsselwörter des vergangenen Jahrhunderts.
Die europäische Euclid-Mission soll helfen, Dunkle Energie und Dunkle Materie besser zu verstehen. Nun liefert das Weltraumteleskop erste Farbbilder – und die sind äußerst eindrucksvoll.
Am CERN bei Genf wird an der Teilchenbeschleunigung geforscht. Nun hat der Architekt Renzo Piano für das Forschungsinstitut ein Besucherzentrum gebaut.
Filmemacher Michael „Bully“ Herbig erhält die Ehrenauszeichnung des Deutschen Fernsehpreises. Im Interview sprechen er und ProSieben-Chef Daniel Rosemann über wilde Tagen im Unterhaltungsfernsehen und die Geschmacksgrenzen der Comedy.
Von sehr vielen Geräuschen aller Lautstärken: Kai-Ove Kesslers versucht sich an einer Weltgeschichte des Lärms.
Trotz Rekordpräzision bei seiner Vermessung offenbart das Elektron kein exotisches Verhalten. Für Teilchenphysiker ist das enttäuschend. Sie hätten gerne Hinweise auf ein besseres grundlegendes Modell.
Früher unangepasste Punk-Prinzessin, heute gern aneckend mit provokanten Aussagen: Gloria von Thurn und Taxis spricht im großen Interview über ihren Katholizismus, den guten Tod, Sex – und Julian Reichelt.
Astronomen scheint es gelungen zu sein, zum ersten Mal eine neue Form von Gravitationswellen nachzuweisen. Astrophysiker Michael Kramer erklärt, warum Pulsare dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben.
Wenn schon Verfallsgeschichte, dann richtig: Die Soziologin Alexandra Schauer zieht alle Register, um die Fatalität gegenwärtiger Gesellschaftsverhältnisse zu beleuchten.
Viele Welten sind auch keine Lösung: Sabine Hossenfelder zeigt in ihrem Buch „Mehr als nur Atome“, warum man sich auf der Grundlage der Physik besser kein Weltbild bastelt.
Das Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe hat den Vorlass des Fotokünstlers und Publizisten Andreas Müller-Pohle erworben. Jetzt gilt es, einen Bilderschatz zu heben.
Lärm kann Ausdruck von Freude sein – oder Grund zum Streit. Kai-Ove Kessler, Historiker und Schlagzeuger, verrät im Interview, warum Saurier vermutlich anders klangen, als wir denken und wie er mit Tinnitus lebt.
Dem amerikanischen Physiker und Radioastronomen Arno Penzias zum neunzigsten Geburtstag
Was sich hinter der Dunklen Materie im Kosmos verbirgt, bleibt weiter rätselhaft. Eine neue Himmelskarte zeigt nun zumindest ihre raumzeitliche Verteilung.