Wir schlucken das Zeug
Um Chemikalien in Lebensmitteln, die unsere Fruchtbarkeit stören können, um die neuen Impfstoffe gegen Krebs und um eine Bremse fürs Licht geht es in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Um Chemikalien in Lebensmitteln, die unsere Fruchtbarkeit stören können, um die neuen Impfstoffe gegen Krebs und um eine Bremse fürs Licht geht es in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Es sollte der erste direkte Beweis für den Urknall sein, ein Bild aus der allerersten Geburtsphase des Universums. Amerikanische Astronomen am Südpol jubelten. Die Europäer haben die Blase jetzt vom Weltraum aus zum Platzen gebracht.
Fünf Tage, die Frankreich verändern: Seit den Mordanschlägen der letzten Woche liegt über dem Land eine Schockstarre. Mit den Franzosen demonstriert in Paris die Welt für die Ideale der Aufklärung.
Die heftigen Reaktionen auf Michel Houellebecqs Islamisierungs-Horrorwerk „Unterwerfung“ in Frankreich verraten viel über das Land: Der Autor hat ihm eine Falle gestellt, und alle tappen hinein.
Zwei Forscher protestieren dagegen, dass es erlaubt sein soll, spekulative Theorien als Wissenschaft auszugeben. Sie haben recht - beinahe jedenfalls.
Geschenke mit Suchtfaktor oder von bleibender Bedeutung, kostbare und köstliche Präsente, Gaben, die zu Herzen gehen, den Verstand schärfen oder das Kinderherz erfreuen: Redakteure des F.A.Z.-Feuilletons empfehlen Bücher, CDs und DVDs.
Ein kosmischer Atlas: Dominic Walliman und Ben Newman schicken Professor Astrokatz ins All. Ihr Buch „Universum ohne Grenzen“ gehört zweifellos zu den abstraktesten Kinder- und Jugendbüchern, die je erschienen sind.
Hat sich der Kosmos nach dem Urknall tatsächlich inflationär ausgedehnt, wie viele Theoretiker glauben? Die vielversprechenden Beobachtungen einer amerikanischen Astronomengruppe von diesem Frühjahr werden nun durch neue Messungen des Weltraumteleskops Planck in Zweifel gezogen.
Von Dunkler Materie, Schwarzen Löchern und den ersten Momenten nach dem Urknall, von Heilungschancen bei Schizophrenie sowie von aktivem Klimaschutz, dem bedrohten Rotmilan, wandernden Steinen und reißfesten Spinnfäden berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Archivgut 20520: Unter dieser Signatur findet sich zwischen den Aufnahmen im Bundesarchiv der erste, einzige und bisher unbekannte Tonfilm eines deutschen Dichters vor 1933. Es ist, nahezu naturgemäß, Thomas Mann.
Was 1914 gesät wurde, ging 1939 auf: Über den Zusammenhang der deutschen Politik bei den Weltkriegsausbrüchen und über das historiographische Interesse, ihn zu verschleiern.
Jim Holt will die Frage klären, warum die Welt existiert. Mit erfrischender Neugier befragt er die Einsteins unserer Zeit. Ein höchst unterhaltsames Buch mit einem etwas enttäuschenden Schluss.
Im Universum gibt es weit mehr Wasserstoffionen, als es eigentlich geben dürfte. Astronomen fahnden nach den Quellen jener Strahlung, die einen Großteil des intergalaktischen Wasserstoffs ionisiert.
Robert Grosseteste dachte bereits im Mittelalter über den zeitlichen Anfang der physikalischen Welt nach. Aus Annahmen der aristotelischen Naturphilosophie entwickelte er die erste Urknall-Theorie.
Der belgische Astrophysiker Georges Lemaître zettelte eine tiefgreifende Revolution unseres Weltbildes an. Hatte das damit zu tun, dass er nebenbei auch Priester war?
Waren die Signale, die man mit einem Teleskop am Südpol gemessen hatte, vielleicht gar keine Zeichen aus der Frühphase des Universums sondern nur Störungen? Die Skepsis wächst.
Der Kosmologe Max Tegmark, Prophet der Parallelwelten, flirtet mit der Unendlichkeit. Multiversen lassen sich aber nicht wissenschaftlich nachweisen.
Forschen im Panik-Modus: Eine Nachricht um einen angeblichen Gammaausbruch in der Galaxie M31 verbreitete sich in Windeseile auf Twitter. Doch es war falscher Alarm.
50.000 Galaxien und 13 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte haben Forscher in einer aufwendigen Computersimulation modelliert. Das Ergebnis ist (fast) ein Universum, wie man es draußen beobachtet.
Der Sender HBO hat eine Serie über das Tal im Zentrum des digitalen Urknalls gedreht: „Silicon Valley“ rechnet unterhaltsam mit den Herrschaften ab, deren Herrschaft auf unseren Daten beruht.
Ein Teleskop am Südpol hat jene Verzerrungen der Raumzeit gemessen, die Albert Einstein einst vorhersagte. Sie stammen vom Urknall und den Sekundenbruchteil danach. Die Daten spiegeln einen Kosmos, wie er vor 13,8 Milliarden Jahren war.
Die NSA hat alle Entwürfe für eine freie digitale Gesellschaft zunichtemacht. Jetzt müssen Wissenschaftler, Programmierer und Schriftsteller gemeinsam das Gegenprogramm formulieren.
Blutcocktail für ein paar Atriden aus der Boutique der Antike: Für ihr Intendanten- und Regiedebüt am Hamburger Schauspielhaus mixt Karin Beier bei den „Rasenden“ Aischylos, Euripides, Hofmannsthal und Sartre.
Eindrucksvolle neue Aufnahmen des Radioteleskoparray Alma zeigen erstmals die Überreste der Supernova 1987A, die voll von frischem noch jungen Staub sind - eine Geburtsstätte für neue Planeten.
Dieter Kühns Lebensbilanz „Das magische Auge“ versucht sich an neuen Formen autobiographischen Schreibens. Der Leser nimmt Teil an einer Lebenswelt, deren Narration sich den Konventionen chronologischer Erzählung verweigert.
Die Favoriten für den Physik-Nobelpreis haben gewonnen: Der Schotte Peter Higgs und der Belgier François Englert haben vor bald fünfzig Jahren die Existenz des Masse-Teilchens vorhergesagt.
Stephen Hawking legt seine Erinnerungen vor: Der Star am Himmel der Himmelsforscher erzählt, wie man dazu kommt, eine Theorie zu allem in Angriff zu nehmen - Schöpfung eingeschlossen.
Gerade schien es, als würden sich die Wogen beim Deutschen Fernsehpreis glätten. Doch nun fühlt sich die Fernsehgruppe Pro Sieben Sat.1 von zwei anderen Stiftern des Preises düpiert – und verschiebt die Ausstrahlung der Gala um einen Tag.
Im französischen Burgund wird eine Burg nur mit Techniken und Materialien des Mittelalters errichtet. Unser Autor hat mitgeholfen.
Gerd Heidemann wurde als „Stern“-Reporter gefeiert. Bis er die gefälschten Hitler-Tagebücher auftat. Sie kosteten ihn vor dreißig Jahren den Job. Heute lebt er vom Sozialamt. Sein Archiv führt ihn jeden Tag in die Vergangenheit.
Das Alpha Magnetic Spectrometer AMS, das seit 18 Monaten auf der Internationalen Raumstation die kosmische Strahlung nach einem Überschuss an Antimaterie aus Zeiten des Urknalls untersucht, hat nun die ersten Daten vorgelegt. Über die Ergebnisse berichtet unser Mitarbeiter Jan Hattenbach.
Das Weltraumteleskop Planck hat das Echo des Urknalls präzise vermessen. Entstanden ist das schärfste Abbild des jungen Universums. Die Daten bestätigen die Theorie, werfen aber auch eine Menge Fragen auf.
Er reiste nie in die Südsee, dennoch beschwört Gottfried Benn mit seinem Gedicht „Meer- und Wandersagen“ die Vision eines fernen Inselreichs. Sie ist alles, nur keine Idylle.
Niemand hat ihn gehört, niemand hat ihn gesehen. Jetzt ist er auch noch älter als bisher angenommen. Und von dem, was vor ihm war, hat auch niemand eine rechte Ahnung.
Detailreich wie nie zuvor: Aus den jüngsten Messdaten des europäischen Weltraumteleskops „Planck“ haben Forscher ein Bild von der Frühzeit des Universums erstellt.
Das Superteleskop „Alma“ der ESO ist fertig. Nach einer Planungsphase und Bauzeit von mehr als zehn Jahren geht eines der leistungsfähigsten astronomischen Observatorien der Welt in Betrieb.