Seine Spuren im Sand
Sein kleiner Schritt auf den Mond versetzte 1969 die Welt in Begeisterung. Astronaut Neil Armstrong ging als Held in die Geschichtsbücher ein. Doch die Herzen der Menschen eroberte er vor allem durch seine Zurückhaltung.
Sein kleiner Schritt auf den Mond versetzte 1969 die Welt in Begeisterung. Astronaut Neil Armstrong ging als Held in die Geschichtsbücher ein. Doch die Herzen der Menschen eroberte er vor allem durch seine Zurückhaltung.
Sein „kleiner Schritt“ hat Geschichte geschrieben. Der Astronaut Neil Armstrong betrat 1969 als erster Mensch den Mond. Nun ist der Amerikaner im Alter von 82 Jahren gestorben. „Neil war einer der größten amerikanischen Helden“, sagte Präsident Barack Obama.
Intelligenzvergleiche zwischen Kleinkindern und Tieren stammen aus vergangenen Jahrzehnten, als Verhaltensforscher Männer waren und sich aus der Kindererziehung heraushielten. Doch die Zeiten haben sich geändert - oder?
Fruchtbarer Boden ist kostbarer denn je, doch er ist ausgeliefert: dem Klimawandel, Spekulanten und dem Energiemarkt. Kann die Forschung die Äcker retten?
Der Feuersalamander ist im deutschen Wald gar nicht so selten, man begegnet ihm allerdings nur bei schlechtem Wetter. Das einst als boshaft verrufene Tier liefert erstaunliche Belege für eine besondere Form der Evolution.
Gerade einmal 55 Jahre alt ist ein Pulsar, den Astronomen in der Spiralgalaxie M 83 entdeckt haben. Er entstand bei einer Supernovaexplosion, die im Jahr 1957 gesichtet worden war.
Asperger-Autisten haben es schwer, soziale Kontakte zu knüpfen. Dinge, die aus der Logik fallen, sind für sie unbegreiflich. Nach den Plänen der American Psychiatric Association soll es die Diagnose Asperger-Syndrom in der neuen Version des amerikanischen Klassifikationssystems nicht mehr geben.
Was kommt dabei heraus, wenn man einen Schimpansen wie ein menschliches Kind erzieht? Der Psychotherapeut Maurice Temerlin hat es ausprobiert - nicht unbedingt eine gute Idee.
Er hat an den unwirtlichsten Orten unserer Erde geforscht, nun ist der Mars dran: Geologe John Grotzinger ist der leitenden Wissenschaftler der neuesten Marsexpedition. Nach der Landung der „Curiosity“ hofft er auf Erkenntnisse über Leben auf dem Planeten.
Nach einem mehrmonatigen Flug ist die Marssonde „Curiosity“ sicher gelandet. Kurz nach der Landung hat die Sonde bereits erste Bilder zur Erde gesendet. Die „Curiosity“ soll nach Spuren von Leben auf dem Planeten forschen.
Fast neun Monate nach ihrem Start wird die Robotersonde „Curiosity“ an diesem Montag auf dem Mars landen. Sie soll dort nach den „Zutaten des Lebens“ suchen. Aber was könnte sie entdecken, das ihren Vorgängern verborgen blieb?
Das Alter hat auf unserem Genom selbst keinen Einfluss, dafür beeinflusst das Alter die Interpretation des Erbguts. Dies lässt sich an an weißen Blutkörperchen unterschiedlicher Probanden beobachten.
Auch alte Termiten sind nicht wehrlos, sie explodieren Angreifern entgegen.
Gefälschte Labordaten, manipulierte Warteliste. Die Transplantationsmedizin steht nach dem Göttinger Skandal am Pranger. Krise in der Organspende. Wer greift durch?
Sind Mütter, die in Armut leben, wirklich von Angststörungen betroffen - oder handelt es sich um eine Reaktion auf die Lebensbedingungen? Eine amerikanische Studie sorgt für Debatten.
Mit ehrgeizigen Zielen gehen die Athleten der Olympischen Spiele an den Start. Aber auch die Sportwissenschaften suchen den Fortschritt. Worin besteht er?
Das Teilchen war plötzlich zum Greifen nahe: In der Lindauer Woche wurde die Entdeckung verkündet. Wir haben die Laureaten gefragt: Können Sie sich das Higgs vorstellen?
Ketten, Knäuel, Computerkunst: Wie biophysikalische Verfahren helfen, die räumliche Form von Millionen Proteinen zu ermitteln. Doch der Berg wächst immer schneller.
Die Kosmologie steht vor großen Fragen. Was etwa sind dunkle Materie und dunkle Energie? Auf der Suche nach Antworten sprechen wir mit Brian P. Schmidt.
Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ist wieder komplett. Drei Astronauten aus Russland, Japan und den Vereinigten Staaten wurden mit einem Festmahl empfangen. Nun warten 124 Arbeitstage im All auf sie.
Beschwerden, die unter einer Scheinbehandlung oder durch negative Erwartungen entstehen, spielen im medizinischen Alltag häufig eine wichtige Rolle. Dieser sogenannte Noceboeffekt wird zunehmend erforscht.
Eine neue Form von Leben wollten Forscher der Nasa vor zwei Jahren entdeckt haben: Bakterien, die Arsen in ihr Erbgut einbauen können. Doch nun entlarven zwei Studien die vermeintlichen Sensation.
Zur Bibliothek all seiner Gene erhält der Mensch immer schneller und kostengünstiger Zugang. Dabei sei es oft besser, weniger zu erfahren, sagt der niederländische Ethiker Guido de Wert im F.A.Z.-Gespräch.
Europa hat einen neuen Satelliten ins Weltall geschossen. Er beobachtet aus 36.000 Kilometern Entfernung, was sich über Europa, Afrika und dem Nordatlantik zusammenbraut.
Die freigewählte Rede hat eine lange Tradition bei den Nobelpreisträgertreffen. Was aber wenn ein Laureat die seriöse Wissenschaft lächerlich machen will?
Zum Beispiel die Medizin: Physik kann Leben retten? Der Professor: „Die Physik rettet Leben, indem sie die Idioten aus der Medizin heraushält.“
Riffmantas bringen ihre Nachkommen lebend zur Welt - haben aber weder Plazenta noch Nabelschnur. Forscher fanden jetzt heraus, wie die Embryonen sich mit Sauerstoff versorgen.
Yoga sei ein Segen für Körper, Seele und Geist. Sagen seine treuen Anhänger. Fachleute sehen das etwas anders.
Carl Friedrich von Weizsäcker ist in seinem abwechslungsreichen Gelehrtenleben nicht alles gelungen. Eine Annäherung zum 100. Geburtstag.
Erdähnliche Gesteinsplaneten können schon viel früher in der kosmischen Geschichte entstanden sein, als man bislang meinte. Gibt es deshalb vielleicht doch viel mehr Orte, an denen das Leben Fuß fassen konnte?
Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Im Interview spricht er über falsche Erwartungen an den Klimagipfel in Rio de Janeiro - und die Sackgassen auf dem Weg zu nachhaltiger Politik.
Ein amerikanischer Paukenschlag vor Beginn des „Erdgipfels“ Rio+20. Millionen Hektar degradiertes Land will man wieder aufforsten. Motto: begrünen und kassieren.
Die Gräber fast aller Pharaonen im Tal der Könige wurden bereits in den Jahrhunderten nach ihrer Beisetzung geplündert. Doch da waren keineswegs nur Kriminelle am Werk.
Ein kompletter Genomtest am Ungeborenen - die Bioethik läuft der Medizin wie üblich hinterher. Der Skandal aber ist die Überforderung der Ärzte.
Algenkulturen erleben eine Blüte. Und auch ästhetisch locken sie. In Potsdam begegnen sich Kunst und Wissenschaft. Zwei Männer, eine Leidenschaft. Das Video.
Spielerisch Traumata überwinden: Der Wechsel der Perspektive im „transformative drama“ verspricht Hilfe - sogar bei schwerwiegenden Identitätsstörungen.