Der vernachlässigte Planet
Nun schiebt sich noch einmal die Venus vor die Sonne. Das seltene Ereignis erinnert an ein Gestirn, um das es still geworden war. Ist unser nächster Nachbar denn so uninteressant?
Nun schiebt sich noch einmal die Venus vor die Sonne. Das seltene Ereignis erinnert an ein Gestirn, um das es still geworden war. Ist unser nächster Nachbar denn so uninteressant?
Mehr als 10.000 Windanlagen im Meer verändern Lebensräume - und schaffen neue. Sogar attraktive, heißt es. Doch ehe man Genaueres weiß, stoppt die Forschung.
Der Weltraum wird mit milliardenschweren Megaprojekten erforscht. Das SKA-Teleskop, über dessen Standort gerade befunden wird, gehört dazu. Auch Europa hat sein neues Großprojekt. Nicht jeder ist glücklich mit der Wahl.
Was treibt zum Fleischverzicht? Offenbar verzehren Menschen besonders ungern Tierarten, die sie als intelligent einschätzen, zeigt eine kanadische Studie.
Eine „Hautfabrik“ gibt es schon, und einige Firmen versuchen die Massenproduktion. Tatsächlich ist der Bedarf an synthetischer Haut als Gewebe-Ersatz für Brandopfer oder für Chemikalientests groß. Doch ihre Herstellung erweist sich als gewaltige Herausforderung.
Mit Magnetresonanzscannern entsteht ein neues Bild des menschlichen Gehirns. Revolutioniert es bei Patienten mit schweren Bewusstseinsstörungen die Entscheidung über Leben und Tod?
Countdown für das erste deutsche Kurzfilm-Festival aus dem Nanokosmos: Forscher und Videoteams sammeln Bewegtbilder aus dem Schattenreich der Materie.
Sie lehnen Hierarchien ab und wollen lieber geregelte Arbeitszeiten als steile Karrieren: Die nach 1980 geborenen Ärzte werden zur Herausforderung im deutschen Klinikalltag.
Was wird das nächste große Projekt der europäischen Raumfahrtbehörde? Zu den Jupitermonden oder ein Röntgenteleskop? Zuerst geht’s zum Hornberger Schießen.
Die Altersmedizin befasst sich inzwischen intensiv mit Störungen des Magen-Darm-Trakts - denn sie führen oft zu gefährlichem Gewichtsverlust.
Der Weltklimarat hat jetzt im globalen Naturschutz einen Bruder. Sitz des Welt-Biodiversitätsrats, der gegen das Artensterben kämpfen soll, ist überraschend Deutschland geworden.
Viele Krebspatienten überleben Jahrzehnte. Die Spätfolgen sind belastend, doch kaum erforscht. Mediziner diskutieren jetzt Konzepte für die Nachsorge.
Noch nie hat ein Tier das extreme Vakuum und die Elektronenstrahlen in einer Mikroskopkammer überlebt. Gemeine Zecken schaffen das. Hier ist der Beweis im Film.
Könnte die Lösung von Problemen der theoretischen Physik doch unser tägliches Leben beeinflussen? Das suggeriert die Geschichte des „Wunderstoffs“ Graphen.
Jeder vierte junge Mensch lässt sich Bilder in die Haut stechen. Viele Tätwowierfarben, vor allem die schwarzen, enthalten krebserregende Stoffe. Ein Risiko?
Die europäische Raumfahrtagentur Esa will auch ohne die Nasa zum Roten Planeten aufbrechen. Denn Europa hat einen neuen kompetenten Partner gefunden: die russische Raumfahrtagentur Roskosmos.
In Skandinavien werden Wölfe noch immer gejagt. Und das, obwohl sie auch dort geschützt sind. Forscher haben die Dunkelziffer illegaler Jäger ermittelt.
Im Porträt: Die Bremer Diabetes-Forscherin Kathrin Mädler über Campuskrippen in Kalifornien, Frauenförderung in den Naturwissenschaften und ihre Schulzeit in der DDR.
Leben und Tod liegen auch in der Physik gelegentlich dicht beieinander. Während der NS-Diktatur forschte man in München an der Urananreicherung zu militärischen Zwecken, heute untersucht man dort die Bedeutung von Uran-Isotopen für den Ursprungs des Lebens.
Der Weg des Menschen ins Universum - ein Spaziergang? Die Medizin sagt uns etwas anderes: Weltraumflüge bringen flachgedrückte Augäpfel und Schädelhochdruck.
Dünger wird immer teurer und Wasser knapp. Die Lösung könnten Pilze sein: Mykorrhiza machen bei Gärtnern und Landschaftsbauern schon mächtig Boden gut.
Bei verengten Gefäßen im Herzen werden immer öfter Stents eingebaut. Ärzte werden dazu verleitet. Viele Stützen bringen aber gar nichts, wie eine Studie zeigt.
Er war ein Kämpfer und Forscher vor dem Herrn: Nobelpreiträger Sherwood Rowland ist gestorben. Er hat entdeckt, dass FCKW die Ozonschicht der Erde zerstören.
Palliativmedizin lindert nicht nur Schmerzen, sie verlängert auch Leben. Die deutschen Medizinstudenten fordern, dass die Disziplin ein eigenständiges Pflichtfach im Studium bleibt.
Vor 500 Jahren wurde der Kartograph Gerhard Mercator geboren. Er erfand nicht nur die nach ihm benannte Projektion der Erdkugel auf eine Ebene, sondern zeichnete als Erster die Welt auch im Detail so, wie wir sie heute kennen.
Der Start in die neue Ära der Blutverdünnung war misslungen: Unseriöse Zahlen über Risiken und Todesfälle kursierten. Ein Pharmahersteller reagiert jetzt.
Was das Urteil zur W-Besoldung für Nachwuchsforscher ungeregelt lässt: Der Weg in den erlauchten Oberbau bleibt gepflastert von Idealisten und Gescheiterten.
Die größte Förderorganisation der Krebsmedizin im Kreuzfeuer der Kritik. Fortschritte würden überbewertet, Gelder falsch verwendet. Was ist dran? Ein Gespräch.
Madagaskar ist voller zoologischer Superlative: Mini-Kreaturen und Mega-Arten leben Seite an Seite. Wir zeigen Beispiele aus der Welt der Echsen und Frösche.
Russische Forscher haben mit einem Spezialbohrer eine Tiefe von vier Kilometern erreicht. Die oberste Schicht des subglazialen Wostok-Sees ist angebohrt. Das Projekt ist eine Strapaze für Mensch und Material.
Zwei Kontinente bieten sich an, das gewaltigste Forschungsgerät aller Zeiten zu beherbergen: Australien und Afrika. Welche Kriterien hierfür wichtig sind und was erforscht werden soll.
Europas Umweltbehörden wollen nicht mehr zusehen, wie Tonnen von Alt-Arzneien unsachgemäß entsorgt werden. Das Umweltbundesamt legt Maßnahmenkatalog vor.
Braunes Fett ist das Heizgewebe des Körpers, doch es ist nicht bei jedem in gleicher Menge vorhanden. Wer es hat, muss weniger zittern: Das Fett stellt Energie bereit.
Fast alle Bundesländer verzeichnen Fälle des Schmallenberg-Virus bei Schafen, Ziegen und Rindern. Jetzt ist die erste Studie über die neue Krankheit erschienen.
Auf Galapagos breiten sich veränderte Keime aus, die gegen Antibiotika resistent sind. Man fand sie im Kot von Meerechsen, Schildkröten und im Meer.
Sudokus und andere Aufgaben für das Gehirn verändern das Selbstbild von älteren Menschen: Sie empfinden sich als kreativer und offener gegenüber Neuem.