Vorglühen
Mit großen Mengen Alkohol vor dem Discobesuch „glühen“ viele Jugendliche zu Hause „vor“, um Geld zu sparen. Amerikanische Studien zeigen nun die Folgen des Verhaltens.
Mit großen Mengen Alkohol vor dem Discobesuch „glühen“ viele Jugendliche zu Hause „vor“, um Geld zu sparen. Amerikanische Studien zeigen nun die Folgen des Verhaltens.
Manche Messies lassen ihre Wohnung völlig vermüllen, andere sammeln mit System und finden jede Schraube wieder. In Amerika wird exzessives Horten jetzt in den Rang einer eigenen Diagnose erhoben.
Die Entdeckung einer großen Zahl von Planeten in fernen Sonnensystemen hat die Suche nach intelligenten Außerirdischen beflügelt. Doch die Aliens lassen noch nichts von sich hören.
„Messies“ sammeln vor allem Papier, Kleidung, Zeitungen und Verpackungen - und lassen ihre Wohnung völlig vermüllen. In Amerika wird „Hoarding Disorder“ bald zu einer eigenen Diagnose. Redakteurin Christina Hucklenbroich hat nachgeforscht, was man über die Störung schon heute weiß.
Artgenossen, die lieber Nachwuchs produzieren, als die Brut zu versorgen, sind höchst unerwünscht. Sie werden attackiert, aus dem Nest gezerrt und schließlich eliminiert.
Exoplaneten, die der Erde ähnlich sind, sind offenkundig häufiger als gedacht. Allein in der Milchstraße erwarten amerikanische Forscher 4,5 Milliarden erdgroße Planeten. Schon wird spekuliert, ob es auf den Supererden Leben gibt.
Was ist los im Atomkern? Neue Messungen bestätigen, der Ladungsradius des Protons fällt kleiner aus als der anerkannte Richtwert.
Jeder fünfte deutsche Student nutzt künstliche Mittel zur Leistungsförderung. Das zeigt die bisher größte und aussagekräftigste Studie von Mainzer Wissenschaftlern und Medizinern.
Nach dem Brand einer Textilfabrik in Bangladesch wurde viel über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in Südasien berichtet. Sind wir im Westen moralisch mitverantwortlich für die Misere von Arbeitern in Entwicklungs- und Schwellenländern?
Kann Wasser, das so kalt ist, heilig sein? Am Tag der Taufe Jesu begehen zahllose Russen ein Ritual, bei dem einem das Herz stehenbleibt.
Die nationale Rohstoffstrategie zeigt Wirkung: Die Bodenschätze, die von Freiberger Materialforschern mittlerweile gehoben werden, sollen teilweise „von Weltrang“ sein. Gleichzeitig wird nach neuen effizienten Wegen gesucht, metallische Rohstoffe wiederzugewinnen.
Männer waschen sich nach dem Toilettenbesuch seltener die Hände als Frauen, zeigen Studien in Campustoiletten. Aber offenbar ist auch entscheidend, wie viele Semester die Probanden schon studieren.
Biologie kommt schon lange nicht mehr ohne Physik aus. Doch nun beginnt sich auch deren seltsamstes Fach in den Lebenswissenschaften breitzumachen.
Der Nahostkonflikt teilt palästinensischen Frauen bestimmte Rollen zu. Das machen die Künstlerinnen des Landes zum Thema. Mona Hatoum ist eine von ihnen.
In den kommenden Wochen sollen wir entscheiden, ob wir unsere Organe nach dem Tod spenden wollen. Zweifel gibt es viele, auch in Bezug auf den Hirntod. Wie triftig sind die Einwände?
Bei der Organvergabe liegt in Deutschland einiges im Argen. Das ganze System lädt zum Schummeln ein. Schnöde Bestechlichkeit ist nur eines der möglichen Motive.
Forscher analysieren Stürze in Altenheimen. Sie wollen einen Sturz-Sensor entwickeln, der es alten Menschen ermöglichen könnte, länger selbständig zu leben.
Viele Deutsche sehen eine Behandlung im Ausland inzwischen als reelle Alternative an. Polen und andere Länder nutzen das steigende Interesse und werben mit hochentwickelter Medizin.
Jesco von Puttkamer war eines der bekanntesten Gesichter der Nasa. Selbst im Abspann des „Star Trek“-Films taucht er auf - als Berater. Er starb am Donnerstag im Alter von 79 Jahren.
Auch das Jahr 2012 hat große Forschung hervorgebracht und viele Erkenntnisse, die unser Weltwissen ein Stück voranbringen. Wir haben Forscher gefragt, was sie gefunden haben. Hier ihre persönlichen Entdeckungsgeschichten.
Kaum sind Menschen ins Pflegeheim gezogen, reduziert sich die Artenvielfalt ihrer Darmbakterien, zeigt eine irische Studie. Liegt es an der Kost? Die Lebensmittelindustrie wittert Chancen.
Fließendes Wasser oder gar Leben auf dem Mars? Die Nasa berichtet gerne als erste von derartigen Funden - auch wenn diese sich schnell wieder verflüchtigen. Nun geht es den Asteroiden an den Kragen.
Die Genetik beeinflusst, ob schon früh im Leben - unter Umständen sogar in der Kindheit - ein Herzinfarkt auftritt. Ärzte versäumen es jedoch oft, Risikopatienten zu untersuchen.
Der Rover „Curiosity“, der seit August den Roten Planeten erkundet, ist für die Nasa eine Erfolgsgeschichte und ein Rettungsanker zugleich. Doch die PR-Maschine der amerikanischen Weltraumbehörde droht sich zu verselbständigen.
Der Forschungsroboter „Curiosity“ hat auf dem Mars organische Moleküle entdeckt. Noch ist deren Herkunft ist völlig unklar. Würde sich herausstellen, dass die Moleküle vom Mars stammen, könnte das heißen, dass es dort einmal Leben gegeben hat.
Die Klimakonferenz von Doha - eine Farce? Möglich. Nicht aber für die Wissenschaft. Sie lässt es krachen. Vor dem Gipfel hat sie eine Berichtslawine losgetreten.
Während der Schwangerschaft erfährt Monika Hey, dass ihr Kind das Down Syndrom hat. Sie hätte das lieber nicht gewusst. Verängstigt und allein gelassen, stimmt sie einem Abbruch zu, den sie sofort bereut.
Auch Menschenaffen haben eine Midlife-Crisis, heißt es in einer Studie. Aber beweist das schon, dass das „Tal des Lebens“ mit Mitte vierzig biologisch vorausbestimmt ist?
Die Altersgrenzen für die Rotavirus-Impfung sind streng, nur Babys dürfen sie erhalten. Die Beschränkungen zu lockern, könnte mehr Kindern das Leben retten - gerade in Entwicklungsländern.
Gefangen in einem Käfig lassen sich die Massen schwerer Radionuklide präzise vermessen. Dabei hat man nun Atomkerne aufgespürt, die eine erhöhte Stabilität aufweisen.
Erdbeben haben nicht nur einen natürlichen geologischen Ursprung. Immer häufiger werden sie auch von Menschen ungewollt ausgelöst, wie die Erdstöße in der spanischen Stadt Lorca im vergangenen Jahr.
Der Notfallmediziner Michael de Ridder leitet das neugegründete Hospiz des kommunalen Krankenhausunternehmens Vivantes in Berlin. Im Interview erklärt er, worum es am Lebensende geht: um umfassende Symptomlinderung zum einen, vor allem aber um Gespräche und die großen Fragen des Lebens.
Am 6. August war der Marsrover „Curiostiy“ auf dem Mars gelandet. Seither hat er einige hundert Meter zurückgelegt und seine Gerätschaften getestet. Jetzt hat das Forschungslabor der Nasa erste Bodenproben unter die Lupe genommen und die Atmosphäre des Roten Planeten analysiert.
Spielen kann abhängig machen ähnlich wie Alkohol oder Drogen. Bisher allerdings galt Spielsucht nicht als Sucht, sondern als eine Störung des impulsiven Verhaltens. Das soll sich nun ändern.
Elke Büdenbeber hatte Glück. Frank-Walter Steinmeier konnte seiner kranken Gattin eine Niere spenden. Die Blutgruppen der beiden waren kompatibel. Viele Paare haben weniger Glück. Ein Organ-Tauschring, wie in Amerika und den Niederlanden bereits vorhanden, könnte ihnen helfen. Zeit, die neue Methode auch in Deutschland einzuführen?
Bisher unveröffentlichte und brisante Pläne führen auf die Spur eines deutschen Organ-Tauschrings. Ist ein solcher Ring hierzulande wirklich möglich? Der Wirtschaftsnobelpreisträger Alvin Roth hat dafür ein Konzept entwickelt. Ob dieses Leben retten kann und gleichzeitig ethisch vertretbar ist, muss diskutiert werden.