Kursrutsch als Chance
Die Aktienmärkte sind wegen der neuen Virusvariante nervös. Solche Momente sind meist gute Einstiegsgelegenheiten. Wo bieten sich noch Chancen?
Die Aktienmärkte sind wegen der neuen Virusvariante nervös. Solche Momente sind meist gute Einstiegsgelegenheiten. Wo bieten sich noch Chancen?
Noch ist unklar, wie gefährlich die neue Corona-Variante Omikron ist. In Deutschland ringen Politiker über den richtigen Kurs in der Pandemie. Fachleute fordern, dass schnell etwas geschieht.
Nicht viel gelernt – darauf lassen sich fast alle Fehler im Seuchenmanagement wie im Verhalten vieler Einzelner zurückführen. Deutschland hat in diesem Winter brutal die Kontrolle über das Corona-Ausbruchsgeschehen verloren.
Erste Untersuchungen der neuen Variante in Südafrika zeigen, dass die Krankheitsverläufe zwar ungewöhnlich, aber mild sind. Derweil häufen sich auch in Europa die Fälle mit Omikron.
Die Delta-Variante macht gerade Europa den Winter zur Hölle. Aber all das könnte von einer neuen drohenden Viruswelle in den Schatten gestellt werden.
Mit der hohen Zahl an Infizierten steigt auch die Zahl der Superspreader – und die Viruslast in Innenräumen. Nach Einschätzung von Ingenieur Martin Kriegel helfen hier Lüften und Luftfilter nicht mehr weiter, um Infektionen zu verhindern.
Seit dem Auftreten der Delta-Variante hat keine neue Corona-Variante so große Besorgnis ausgelöst wie die nun in Südafrika entdeckte. Die Weltgesundheitsorganisation und die EU-Staaten haben nun reagiert.
Ist die neue Corona-Variante aus Südafrika noch ansteckender als Delta? Und was bringen die neuen Corona-Maßnahmen der Ampel? Außerdem klären wir, warum Großbritannien trotz hoher Infektionszahlen entspannt bleibt.
Die Staaten beschlossen den Schritt am Freitagnachmittag in einer Dringlichkeitssitzung. Das Verbot trifft sieben Länder, darunter Südafrika, Simbabwe und Namibia. Die Auswirkungen auf den Flugverkehr sind immens. Die wichtigsten Antworten.
Gerade ging es Südafrika in der Pandemie eigentlich gut, der Tourismus lief. Doch jetzt verbreitet sich eine neue Virus-Mutante. Europäische Länder haben den Flugverkehr schon eingeschränkt.
So schnell hat noch keine Sars-CoV-2-Variante Schrecken verbreitet: B.1.1.529 aus dem Süden Afrikas enthält bedrohliche Mutationen – doch viele Fragen bleiben zur Wirkung der Impfungen und zum Ansteckungsrisiko.
Die Infektionszahlen klettern von einem Höchststand zum nächsten. Auch in Schulen verschärft sich die Situation, berichtet das RKI. Die Zahl der Schulausbrüche läge jetzt „sehr deutlich“ über dem Höchstniveau der zweiten Welle.
In Südafrika verbreitet sich eine Corona-Variante, die weit schlimmer als Delta sein könnte. Mehrere Länder versuchen bereits, sich gegen den neuen Virustyp B.1.1.529 abzuschotten. Die Märkte in Asien reagieren nervös.
Österreich will als erstes europäisches Land eine allgemeine Corona-Impfpflicht einführen. Auch in Deutschland mehren sich nun die Stimmen für eine solche Impfpflicht. Sie wäre kein Novum und vom Grundgesetz gedeckt.
Noch ist Deutschland weit entfernt von der endemischen Phase. Doch was ist mit diesem Zustand genau gemeint, der nun angestrebt wird?
Lassen wir uns zu schnell verunsichern? Wie mit Pseudostudien immer noch viele Menschen aufs Glatteis geführt werden und was eine „vollständige Impfung“ wirklich bedeutet.
Die Festtage nahen – und damit weitere Übertragungsrisiken. Damit die Lage laut der EU-Infektionsschutzbehörde kontrollierbar bleibt, müsste es in Deutschland zwanzig Prozent weniger Kontakte geben.
Die Merkel-Scholz-Regierung hätte die Impfpflicht nie ausschließen dürfen. Zerreißt das nun die Gesellschaft? Am besten, wir lernen aus Amerikas Fehlern.
Australien ist von seiner extrem hohen Impfquote selbst überrascht. Durch das Land geht ein Seufzer der Erleichterung. Doch der Blick nach Europa mahnt weiter zur Vorsicht.
Der Gesundheitsminister bedauert, dass die Ärzte nun mehr Aufwand beim Impfen haben – man hätte klar sagen müssen, dass kein Impfstoff zurückgehalten werde, sagt er. Fachleute halten beide mRNA-Impfstoffe für gleichermaßen geeignet.
Zu wenige Menschen lassen sich impfen, die Hoffnung auf einen schnellen Ausweg aus der Pandemie ist zerstoben. Eine allgemeine Impfpflicht wäre der Weg, der uns am besten und schnellsten aus dieser Krise herausführt. Ein Gastbeitrag der Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gibt zu, dass die Begrenzung des Corona-Impfstoffs von BioNTech und der Wechsel zu Moderna schlecht kommuniziert worden seien. Es gebe genügend Dosen für alle. Die Wissenschaft springt dem CDU-Politiker bei.
Die vierte Corona-Welle soll mit Auffrischungsimpfungen in Schach gehalten werden. Doch wirken die verfügbaren Impfstoffe noch ausreichend gegen die Delta-Variante? In der Forschung macht man sich bereit für den Notfall.
Während in Europa über Lockdowns und eine Impfpflicht debattiert wird, bleiben die Briten bei einem Alltag ohne Maßnahmen. Dass die Infektionszahlen trotzdem stagnieren, hat laut Wissenschaftlern drei Gründe.
Die Deutschen lieben den Impfstoff von BioNTech. Jens Spahn hat ihn jetzt rationiert, damit Millionen Dosen von Moderna nicht verfallen. Den kann man aus Vertragsgründen nämlich auch nicht an Drittstaaten spenden.
Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler sehen Deutschland in einer akuten Notlage. Die Impfungen kommen offenbar zu spät, um die Dynamik schnell zu bremsen. Alle hoffen jetzt auf 2-G-Plus. Auch ein Pflegebonus ist im Gespräch.
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Lange stemmte sich Japan wirtschaftlich besser gegen die Pandemie als vergleichbare Länder. Jetzt aber fällt das Land zurück. Die Regierung will mit einem großen Ausgabenprogramm gegensteuern.
Was ist nötig, um die vierte Welle der Corona-Pandemie zu brechen? Die Virologin Sandra Ciesek erklärt im F.A.Z.-Interview, warum die hohe Zahl von Impfdurchbrüchen zu erwarten war – und auf welche Corona-Medikamente sie nun setzt.
Fleischalternativen gelten als Zukunftsmarkt, denn Klima- und Tierschutz werden für Verbraucher immer wichtiger. Aber jetzt hat der Branchenpionier Beyond Meat für eine herbe Enttäuschung gesorgt. Ist die Begeisterung schon wieder vorbei?
Forscher warnen davor, nur auf einzelne Maßnahmen wie das Testen oder 2G und 3G zu setzen. Sie plädieren für flächendeckende Auffrischungsimpfungen. Von einer allgemeinen Impfpflicht raten sie ab.
Von den Wirkstoffen würden nicht nur Ungeimpfte, sondern auch Menschen mit unvollständigem Impfschutz profitieren, schreiben die Wissenschaftler – und zeigen sich offen für eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen.
Eine Umfrage der amerikanischen Notenbank Fed zeigt: In den Vereinigten Staaten hat es die Inflation jetzt zum wichtigsten Thema am Finanzmarkt gebracht und damit die Pandemie als größtes Sorgenkind abgelöst.
Vorsichtsmaßnahmen? Ja – aber bitte nicht in einem Umfang, der das Geschäft stört. So hält es gerade auch der Fußball mit Corona. Angemessenes Verantwortungsbewusstsein sieht anders aus.
Abermals füllen sich die Intensivstationen — nicht nur mit Ungeimpften. Kann man sich auf die Impfung überhaupt noch verlassen, wenn die Wahrscheinlichkeit infektiöser Kontakte immer weiter steigt?