So funktioniert der Strommarkt
Über den Strompreis entscheidet das teuerste Kraftwerk, nicht das günstigste. Wie kann das sein? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Über den Strompreis entscheidet das teuerste Kraftwerk, nicht das günstigste. Wie kann das sein? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Ob im Bund oder in Hessen: Die Regierungen wollen mehr Windräder. Aber bis zur Genehmigung vergeht mitunter viel Zeit. Nur wer Glück hat, bekommt sie schon nach anderthalb Monaten.
Deutschlands Genehmigungsverfahren sind berüchtigt. Mit im Schnitt 24 Monaten für Windräder ist Hessen sogar schneller geworden. Die Dauer der einzelnen Verfahren variiert extrem.
Viele Vogelarten reagieren sensibel auf Eingriffe in ihren Lebensraum – etwa durch Windräder. Doch das Land reagiert darauf.
Für Windräder und Wasserkraftwerke werden Weichmagneten gebraucht. Ihr Nachteil ist, dass sie schnell verschleißen. Eine neue Legierung könnte das ändern.
Mitten im Wendemanöver: 23 Jahre bleiben, dann will Deutschland klimaneutral sein. Im Auftakt zur neuen Serie blicken wir auf unsere Energie: Wo wir stehen und wie der Wandel funktionieren kann.
Der Staat muss schnell Windräder und Stromtrassen bauen, um die Energiewende zu stemmen. Die Gerichte sollen auch mithelfen, wie die F.A.Z. erfahren hat.
In der Klima- und Gaskrise werden viele Hoffnungen in Windkraftanlagen gesetzt. Doch recyceln lassen sich die ausgedienten Rotorblätter nur schlecht. Nun wird an der Hochschule Darmstadt daran geforscht, wie die Riesenflügel als Baumaterial wiederverwendet werden könnten.
Steigenden Kosten belasten Siemens-Konkurrenten
Das größte Stahlwerk Europas hat ein Problem. Es braucht viel Gas, um etwa riesige Stahlringe für Windkraftanlagen zu gießen. Aber Gas wird immer teurer und Russland könnte den Gashahn abdrehen. Dann würde die Industrieanlage zur Industrie-Ruine.
Windräder müssen nicht stillstehen, wenn sie ausreichend Strom geliefert haben. Der nicht brauchbare Strom lässt sich nutzen, um das Wasser aufzuheizen, das dann ins Hamburger Fernwärmenetz gepresst wird.
Die Bundesregierung hat beschlossen, bis 2030 den Strom aus alternativen Energien zu verdoppeln – den Großteil davon durch Windenergie. Erfahren Sie, wo Windräder in Hessen stehen könnten und auf welchen Widerstand die Projekte stoßen.
Zwei Prozent der Landesfläche will die Bundesregierung für die Windkraft reservieren. In unserer interaktiven Raumanalyse zeigen wir, wo in Hessen das Potential für konfliktfreie Räder schlummert.
Deutschland braucht für seine Energiewende jede Menge Windräder, Solaranlagen und Wärmepumpen. Die sollen verstärkt hier produziert werden – auch mit staatlicher Hilfe.
Im ersten Halbjahr wurden weniger neue Windkraftanlagen errichtet als im Vorjahreszeitraum. Der Windenergieverband rechnet vor, dass für die Klimaziele das Fünffache beim Ausbau nötig wäre.
Ist Infraschall, den Windräder erzeugen, schädlich? Der alte Verdacht wurde auf einer Tagung neu aufgerollt. Die Entwarnung hat Bestand.
Windvorranggebiete mit Abständen von weniger als 1000 Metern sollen weiterhin möglich sein – außer Gerichte entscheiden darüber anders. Der Streit um die Windkraft hatte fast einen Eklat ausgelöst.
Europa will weg vom Erdgas und plant eine Ausbauoffensive in der Windenergie. Doch ausgerechnet jetzt stecken die heimischen Windradbauer in der Krise. Stattdessen liefert China.
Windräder bis zum Horizont: Das weitere Hochfahren des Windkraftausbaus wird das Antlitz unserer Regionen fundamental verändern. Die Architektur der neuen Energiegewinnung wird die Landschaft prägen. Der Versuch einer Hochrechnung.
Bayern ändert die Bauordnung so, dass Ausnahmen von der 10-H-Abstandsregel möglich sind. Grundsätzlich soll für Windräder ein Mindestabstand von tausend Metern zur Wohnbebauung ausreichend sein.
In Zeiten von Problemen mit fossilen Energien müssten Windkraftanlagenhersteller boomen ohne Ende. Doch der deutsche Branchenriese kommt nicht so recht in die Gänge, erst Recht nicht an der Börse.
An welchen Orten werden sich künftig besonders viele Windräder drehen? Wo könnte in Ihrer Nähe das nächste stehen? Finden Sie es heraus über unsere interaktive Karte.
Erneuerbare Energien sind der Schlüssel zur Energiewende. Doch für Windanlagenbauer Nordex fällt der Jahresstart trüb aus. Unter dem Strich steht einen Konzernverlust von 151 Millionen Euro.
In Deutschland werden bald keine Rotorblätter mehr produziert. Heute geht es in der Branche um Preisdumping, morgen wird sie um Ressourcen kämpfen. Dabei muss sie in der Energiewende in den kommenden Jahren viel leisten.
Der Versuch, Windräder künftig rascher und fehlerfrei zu genehmigen, wird in Hessen an natürliche Grenzen stoßen. Die Klagen von Naturschützern deuten jetzt schon darauf hin.
Hessen braucht von allen Bundesländern am längsten für den Bau von Windrädern. Die Post-Covid-Fälle häufen sich. Und außerdem drängt beim Neubau der Städtischen Bühnen die Zeit. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In keinem anderen Bundesland ziehen sich die Verfahren zur Genehmigung von Windrädern so in die Länge wie in Hessen. Der Wirtschaftsminister Al-Wazir spricht davon, dass ein „falschen Eindruck“ entstünde.
Bis im Jahr 2035 soll Strom in Deutschland vor allem aus regenerativen Quellen stammen. Dazu muss sich der Ausbau stark beschleunigen. Künftig sollen die Bundesländer auch untereinander Flächenkompensation betreiben können.
Wenn Unternehmen stark an einen Standort gebunden sind, werden sie höher besteuert. Das zeigt sich etwa bei Windrädern. Doch sind diese Gewerbesteuern als kommunale Einnahmequelle geeignet? Ein Gastbeitrag.
Die Länder haben künftig zwei Aufgaben: die Energiewende mit aller Gewalt durchzuziehen und dabei mit dem Rotmilan nicht auch gleich den Rechtsstaat zu schreddern.
Bis 2032 ist eine Steigerung von 0,5 auf 2 Prozent vorgesehen. Bayern kann „damit umgehen“, wie Minister Aiwanger sagt.
Windkraft ist eine gute Sache. Eines indes ignoriert der neue Berliner und Münchner Aktionismus aber: Woher soll die regelbare Energie kommen, wenn Kohle, Atom und russisches Gas gleichermaßen fehlen?
Im Streit um einen CDU-Antrag in Thüringen, dem die AfD zustimmen wollte, gibt es eine Lösung. Doch das Grundproblem bleibt die fehlende Mehrheit im Parlament.
Um das Zwei-Prozent-Flächenziel für Windkraft durchzusetzen, sollen Länder zwar weiter Mindestabstände festlegen dürfen. Diese würden aber hinfällig, sobald sie vom Bund gesetzlich vorgegebene Ziele nicht erreichen.
In Thüringen könnte abermals eine Abstimmung gegen den Willen der Minderheitsregierung ausgehen – ausgerechnet mit den Stimmen der AfD. Die SPD ist alarmiert: Es gehe nicht nur um die Angelegenheiten eines Bundeslandes.
Der Ministerpräsident von Thüringen will mit der oppositionellen CDU über eine Lösung ihres Streits sprechen. Es geht um die umstrittene Abstandsregelung für Windräder – und die komplizierten Mehrheitsverhältnisse im Erfurter Landtag.