Mit dem Streik leben
Es kann sein, dass die Deutsche Bahn dauerhaft Fahrgäste verliert, wenn sie immer einmal wegen eines Lokführerstreiks wieder nur nach Ersatzfahrplänen unterwegs ist, aber das muss nicht so sein. Der moderne Mensch ist flexibel.
Es kann sein, dass die Deutsche Bahn dauerhaft Fahrgäste verliert, wenn sie immer einmal wegen eines Lokführerstreiks wieder nur nach Ersatzfahrplänen unterwegs ist, aber das muss nicht so sein. Der moderne Mensch ist flexibel.
Seit Dienstagmorgen läuft der längste Streik in der Geschichte der Bahn. Machen sich jetzt Ärger und Frustration bei den Bahnkunden breit? Auf Twitter waren die Reaktionen gemischt.
Deutschland wird durch den Streik der Lokführer lahmgelegt? Mitnichten. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, sein Ziel trotzdem zu erreichen. Wir zeigen, wie.
"Wir wissen, dass die Bahnkunden nicht vor Begeisterung am Bahnsteig stehen und klatschen", sagt Gewerkschaftschef Weselsky. Trotzdem haben die Lokführer ihren Streik in der Nacht auf den Personenverkehr ausgeweitet.
Im Tarifstreit bei der Bahn meldet sich erstmals Kanzlerin Merkel zu Wort. Die Belastungen für Bürger und Unternehmen seien „gravierend“, sagte sie. Und setzt sich für eine Schlichtung ein.
Nicht nur Bahnfahren fällt in den kommenden Tagen vielfach aus – auch die Kinder werden vielerorts bald nicht wie gewohnt betreut. Die im Beamtenbund organisierten Erzieher stimmten in einer Urabstimmung als erste für unbefristete Streiks.
Auch im Rhein-Main-Gebiet und andernorts in Hessen bekommen Bahn-Kunden den neuerlichen Lokführerstreik zu spüren. S-Bahnen etwa fahren nur alle 60 Minuten.
Die Lokführer streiken wieder, dieses Mal eine ganze Woche. Was können Bahnkunden dann tun? Zum Beispiel trotzdem Bahn fahren. Ein Überblick.
Führende Regierungspolitiker kritisieren den bevorstehen Riesenstreik der Lokführer scharf. Vize-Kanzler Gabriel warnt vor großem Schaden für die Wirtschaft. Die GdL schiebt die Schuld der Bahn zu.
Die Lokführergewerkschaft GdL ruft zum gigantischen Arbeitskampf auf: Den Personenverkehr will sie ab Dienstag für sechs Tage lahmlegen, den Güterverkehr schon einen Tag früher.
Jetzt legen die Briefträger wieder ihre Arbeit nieder, die Lokführer haben gerade einen weiteren Streik angedroht: Angesichts der häufiger werdenden Ausstände mehren sich die Stimmen aus der Politik, die das nicht länger so hinnehmen wollen.
Die Warnstreiks bei der Post in Hessen haben sich in den Briefkästen bemerkbar gemacht. Verdi zeigt sich deshalb zufrieden, ein Sprecher der Deutschen Post wiegelt hingegen ab.
Betreuungsprobleme in Sicht: Die Gewerkschaft Verdi erklärt die laufenden Tarifverhandlungen vorerst für gescheitert und will seine Mitglieder ab Ende nächster Woche wieder zum Streik aufrufen.
Der aktuelle Streik ist noch in vollem Gang: Auch am Donnerstag müssen sich Millionen Reisende nach Alternativen umschauen. Da droht schon der nächste Ausstand.
+++ Der Bahnstreik läuft +++ Die Straßen sind voll +++ Die Züge, die noch fahren, sind leer +++ Streikt bald die nächste Gewerkschaft?
Niemand kann sich diesen Streik leisten: weder die Fahrgäste, noch die Deutsche Bahn – und auch die GDL nicht. Wer sein Streikrecht so überzieht, schadet am Ende der eigenen Sache.
Im nun drohenden unbefristeten Kita-Streik fordern die Gewerkschaften zehn Prozent mehr Lohn für Erzieher und Erzieherinnen. Doch der anspruchsvolle Beruf ist nicht mehr unterbezahlt. Mehr Personal für die Betreuung kleiner Kinder wäre wichtiger als höhere Gehälter.
Die Deutsche Bank will sich wieder von der Postbank trennen. Am Freitag ist eine wichtige Aufsichtsratssitzung. Die Postbank-Mitarbeiter legen deshalb die Arbeit nieder. Bundesweit.
Die Zukunft der Postbank ist ungewiss, die Deutsche Bank plant den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft. Deswegen legen die Mitarbeiter nun ihre Arbeit nieder.
Die Lokführer und ihre Gewerkschaftschef Claus Weselsky wollen nächste Woche wieder die Arbeit niederlegen. Bahnchef Rüdiger Grube will den Ausstand in letzter Minute noch abwenden. Im Februar hat er das schon einmal geschafft.
Die Bahn hatte sich nach der jüngsten Verhandlungsrunde im Tarifstreit noch optimistisch geäußert. Ganz andres nun Gewerkschaftschef Weselsky: Er erklärt die Gespräche für gescheitert – und kündigt abermals einen Streik an.
Radio France hat den absurdesten Streik seiner Geschichte hinter sich. Die Kürzungen werden nicht zu verhindern sein. Doch man hat viel Geld und Energie verloren.
Tausende Erzieher und Sozialpädagogen legen heute ihre Arbeit nieder und verlangen höhere Löhne. Und es stimmt: Betreuer von Kindern verdienen weniger als Betreuer von Geld. Was meinen Sie?
Die königlichen Schloss-Wärter wollen mehr Geld – und votieren in einer Urabstimmung für einen Streik. Morgen treffen sich ihre Vertreter mit der königlichen Personalabteilung.
Das Bundesarbeitsgericht entscheidet über den Einsatz von Leiharbeitern bei Streiks. Der Internationale Währungsfonds veröffentlicht seinen Weltwirtschaftsausblick.
Tausende Erzieherinnen wollen ihre Arbeit niederlegen, um höhere Löhne zu erkämpfen. Betroffen sind viele Bundesländer, darunter Hessen und Nordrhein-Westfalen.
Der Verdi-Chef bereitet Eltern auf lange Streiks in Kitas vor. Die Tarifparteien würden deutlich weiter als im Jahr 2009 auseinander liegen. Damals dauerte der Ausstand zwölf Wochen.
Als hätte es den Flugzeugabsturz in den Alpen und die Departementswahlen nicht gegeben: Seit Wochen sendet Radio France Musik vom Band. Ein Streik als französisches Lehrstück.
Briefe und Pakete könnten an Ostern liegen bleiben. Verdi hat zu Warnstreiks bei der Deutschen Post aufgerufen. Auch beim Versandhändler Amazon geht der Arbeitskampf weiter.
In Deutschland gibt es zwei Sorten von Lehrern: die Beamten und die Angestellten. Weil die Lehrergewerkschaft die Lohnunterschiede nicht akzeptieren will, soll es bald wieder zu Streiks kommen.
In der neuen Runde des Arbeitskampfs beim Online-Handelsriesen Amazon scheint es wieder nur Gewinner zu geben: Das Unternehmen sieht keine Behinderungen und Verdi ist mit der Streikbeteiligung zufrieden.
Niedrige Löhne und unbezahlte Extraschichten – eine Gewerkschaft ruft Angestellte der britischen Königin zum Arbeitskampf auf.
Die Gewerkschaft Verdi droht mit Warnstreiks bei der Deutschen Post noch vor Ostern. Das Unternehmen hat bereits damit gerechnet.
Die Deutsche Postbank steht erstmals in ihrer Firmengeschichte vor einem Arbeitskampf mit flächendeckenden Streiks. Amazon sichert derweil trotz angekündigten Streiks eine pünktliche Zustellung bis Ostern zu.
Die meisten Menschen werden jetzt aufatmen: Mit der Tarifeinigung ist der große Streik im öffentlichen Dienst abgewendet worden. Die Länder haben sich das einiges kosten lassen.
Am Sonntag machen die Lufthansa-Piloten eine Streikpause. Doch die Verschnaufpause für Konzern und Passagiere dürfte nicht lange dauern. Aktionärsvertreter sind erzürnt: „Das Maß ist voll.“