Ufo droht mit weiteren Streiks bei Lufthansa
Der lange Tarifstreit zwischen den Flugbegleitern und der Lufthansa schwelt weiter. Eine neuer Lösungsversuch ist aus Sicht der Gewerkschaft gescheitert. Die Airline hofft auf weitere Gespräche.
Der lange Tarifstreit zwischen den Flugbegleitern und der Lufthansa schwelt weiter. Eine neuer Lösungsversuch ist aus Sicht der Gewerkschaft gescheitert. Die Airline hofft auf weitere Gespräche.
Auch vor den Weihnachtstagen gibt es in Frankreich keine Streikpause. In den großen Bahnhöfen drängeln sich die Reisenden. Auch Verbindungen aus Deutschland sind betroffen.
In Frankreich drohen zahlreichen Menschen Weihnachtstage fernab ihrer Familien: Wegen der anhaltenden Streiks hat die französische Bahn den Großteil ihrer Verbindungen an Heiligabend gestrichen. Auch an diesem Wochenende ist der Zugverkehr wegen der Proteste gegen die Rentenreform stark eingeschränkt.
Frankreich droht weihnachtliches Verkehrschaos: Bei den Gesprächen der Regierung mit den Gewerkschaften über die geplante Rentenreform gab es weiterhin keinen Durchbruch. Rund 200.000 Bahnkunden müssen an Weihnachten umbuchen.
Der Verkauf der Bordverpflegungssparte LSG Sky sorgt für Ärger: Die Beschäftigten wollten für die tarifliche Absicherung ihres Einkommens streiken, doch das Amtsgericht Frankfurt hat die geplante Arbeitsniederlegung gestoppt.
Der Streit um die Renten legt in Frankreich nicht nur den Verkehr, sondern auch viele andere Branchen lahm. Doch in der Bevölkerung haben die Streikenden weniger Rückhalt, als es scheint.
So sicher wie die Bescherung zu Weihnachten kommt kurz vorher der Streik in den Amazon-Logistikzentren. Doch auch in diesem Jahr werden die Geschenke rechtzeitig ankommen. Über den Zoff freuen sich andere.
In der Woche vor Weihnachten legen die Beschäftigten im Verteilerzentrum in Osthessen ihre Arbeit nieder. Der Streik soll mehrere Tage andauern.
Die Streiks gegen die geplante Rentenreform in Frankreich sorgen weiterhin für massive Einschränkungen im öffentlichen Verkehr. Die Proteste drohen auch die Weihnachtspläne vieler Reisenden durcheinander zu bringen.
Die Verkehrszahlen des größten deutschen Flughafens sind rückläufig. Fraport-Chef Schulte hält dennoch am finanziellen Ausblick für das Gesamtjahr fest.
Mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft ruft die Gewerkschaft Verdi zu Streiks auf. Gefordert wird unter anderem die Rückkehr in die Flächentarifverträge. Bundesweit sind Filialen betroffen – nicht nur von Kaufhof.
Wegen Streiks und Protesten gegen die Rentenreform herrscht Chaos im Pariser Nahverkehr. Viele Metro-Linien sind geschlossen und Pendler haben Probleme, zur Arbeit zu kommen.
In Frankreich sorgen die Streiks der Angestellten im öffentlichen Dienst weiter für Chaos. In der Hauptstadt Paris blieben am Dienstag die Schulen geschlossen, der Zugverkehr war größtenteils eingestellt. Der Streik richtet sich gegen Präsident Emmanuel Macron.
Vor neuen Protesten und Kundgebungen gegen die geplante Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron haben Streiks in Frankreich den sechsten Tag in Folge für starke Einschränkungen im Zug- und Flugverkehr gesorgt.
Der frühere RMV-Chef Volker Sparmann war erfolgreich. Im Schlichtungsverfahren zwischen Verdi und den hessischen Bus-Unternehmen konnte er wohl vermitteln.
Streiks bei der französischen Bahn und an Flughäfen haben auch am Freitag zu erhebliche Beeinträchtigungen geführt. Nach Angaben der staatlichen Bahngesellschaft SNCF fielen 90 Prozent der Schnellzugverbindungen und 70 Prozent der Regionalzüge aus.
Der Zorn der Streikenden in Frankreich richtet sich gegen ein Kernvorhaben des Präsidenten: die Reform des zersplitterten Rentensystems. Ob Macron an seinen Plänen festhalten wird, hängt von der Länge des Ausstands ab.
Laut Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Franzosen die geplante Rentenreform – doch sie traut der Regierung nicht zu, sie umzusetzen. Premierminister Philippe muss nun zeigen, was er kann.
Ein landesweiter Streik im Öffentlichen Dienst legt die französische Hauptstadt lahm. Der Streik betrifft vor allem Bahn und Metro. Zusätzlich werden 20 Prozent aller Flüge nach Regierungsangaben vermutlich am Boden bleiben.
An diesem Donnerstag beginnt in Frankreich der große Streik gegen die Rentenreform. Spannend wird, wie weit Macron nachgibt. Alles wird von der Länge der Streiks abhängen, doch die ist bisher unklar.
Frankreich steht vor einem gewaltigen Streik gegen die geplante Rentenreform. Für den französischen Gewerkschaftschef Philippe Martinez ist das eine große Chance.
Wer auf Pakete wartet, wird sich im Laufe der Woche im Zweifel gedulden müssen. Denn die Gewerkschaft Verdi hat Paketboten in Hessen wegen eines Tarifstreits zu Warnstreiks aufgerufen.
Gute Nachrichten für Pendler in Hessen: Zum Wochenstart sollen die Busse wieder fahren. Das Schlichtungsverfahren zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern beginnt am Montag.
Lufthansa hat ein neues Angebot vorgelegt. Verdi hat „beim Thema Streik lediglich auf die Pausentaste gedrückt.“
Verdi will am Montag mit einem Streik die Lufthansa-Catering-Tochter LSG lahmlegen. Es könnte zu Ausfällen und Verspätungen kommen.
Die Gewerkschaft Verdi fordert deutlich mehr Gehalt für Hessens Busfahrer. Pendler könnte der Streik diesmal besonders empfindlich treffen. In Frankfurt fahren zudem auch U- und Straßenbahnen nur eingeschränkt.
Wer in Hessen ohne Bus nicht von A nach B kommt, könnte bald in die Röhre schauen. Fahrer privater Busunternehmen wollen im Kampf für mehr Lohn erneut den Griff zum Steuer verweigern. Auch Schulkinder könnten betroffen sein.
Der Streik der Flugbegleiter in der vergangenen Woche hat bei Lufthansa ein Umdenken bewirkt: Der Konzern steigt in Verhandlungen mit der bislang hart bekämpften Gewerkschaft Ufo ein – und hat erste Zugeständnisse gemacht.
Bei der Lufthansa blieben vergangene Woche wegen des Streiks der Kabinenbeschäftigten viele Flieger am Boden. Den Passagieren droht neuer Ärger, sollten sich beide Seiten nicht einigen – auch bei den Tochterunternehmen der Lufthansa.
Ufo und Lufthansa wollen nach den Streiks der Flugbegleitergewerkschaft am Sonntag über eine mögliche Schlichtung des Tarifkonflikts beraten. Zu den Details vereinbarten beide Seiten allerdings Stillschweigen.
Die Lufthansa gibt noch keine Entwarnung für Passagiere an diesem Samstag. Zwar haben die Flugbegleiter den Streik beendet, er brachte aber einiges durcheinander. Und könnte bald ohne Einigung sogar wieder aufleben.
Falls bei einer Schlichtung am Wochenende keine „verbindlichen Vereinbarungen“ gefunden werden, soll es weitere Arbeitsniederlegungen geben. Wegen der Streiks sind den zweiten Tag in Folge hunderte Flüge ausgefallen.
Die Lufthansa war mit dem Versuch, den Streik per Gericht untersagen zu lassen, gescheitert. Streiks kosten nach den Worten von Finanzchef Ulrik Svensson grob gerechnet zehn bis 20 Millionen Euro am Tag.
Der zweitägige Streik der Flugbegleiter mit mehr als 1000 Flugstreichungen hat Wirkung gezeigt. Der Konzern will mit der Gewerkschaft am Wochenende Gespräche führen.
Vom Streik betroffene Lufthansa-Passagiere können umbuchen, stornieren oder mit der Bahn fahren. Wer sich früh kümmert, kann dem Chaos so weitgehend entgehen. Ob es ein Recht auf Entschädigung gibt, ist aber umstritten.
Wegen des Streiks der Lufthansa-Flugbegleiter müssen bis Freitag zehntausende Fluggäste Ausfälle und Verspätungen hinnehmen. Am Münchner Flughafen stößt der Ausstand bei den Passagieren auf wenig Verständnis.