Zweifel an Italiens Steuersenkungen
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi will Steuern senken und die Post an die Börse bringen. Doch Kritiker bezweifeln, dass Renzi genug Geld für Steuersenkungen hat.
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi will Steuern senken und die Post an die Börse bringen. Doch Kritiker bezweifeln, dass Renzi genug Geld für Steuersenkungen hat.
Italiens Ministerpräsident hat gleich mehrere Steuersenkungen vor. Immobilienbesitzer, Unternehmen und Angestellte sollen weniger bezahlen.
Wer ein Honorar bekommt, zum Beispiel für ein Buch oder Vorträge, dann muss er es versteuern - auch wenn er es im Anschluss für wohltätige Zwecke spendet.
Das Haustier in der Urlaubszeit in einem Tierheim oder privat betreuen zu lassen, ist teuer. Warum die Kosten nicht beim Finanzamt als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen? Bisher geht das nicht, aber ein aktuelles Urteil könnte das ändern.
14 Bundesländer schlagen beim Verkauf von Grundstücken durch die Erhöhung der Grunderwerbsteuer kräftiger zu. Die Übertragung von Grundbesitz innerhalb der Familie wird aber dadurch nicht tangiert.
Für viele Rabatte, die Arbeitgeber gewähren, müssen Angestellte keine Steuern bezahlen - etwa für firmeneigene Produkte, die sie günstiger bekommen. Jetzt hat die Finanzverwaltung noch weitere Rabatte als steuerfrei eingestuft.
Unterhaltszahlungen können in verschiedenen Lebenslagen anfallen: etwa für den geschiedenen Ehepartner oder ein Kind in der Ausbildung. Unter gewissen Voraussetzungen lassen sie sich steuerlich geltend machen.
Wer studiert, braucht Geld. Wenn Eltern oder Großeltern die Studenten finanziell unterstützen, können sie bei der Einkommenssteuererklärung viel Geld sparen.
Die „kalte Progression“ soll zum Jahreswechsel fallen. Stehen jetzt weitere Entlastungen bevor – beim „Soli“ oder für die Mittelschicht? Und von welchem Plan hätten die Steuerzahler am meisten?
Wolfgang Schäuble kündigt endlich eine (magere) Steuersenkung an. Die Lokführer streiken. Und die Erzieherinnen machen es ihnen jetzt nach. Der Wochenrückblick.
Eigentlich wird die Abgeltungsteuer bereits von der Bank einbehalten. Doch es gibt Ausnahmen: Beziehen Anleger ihre Kapitaleinkünfte bei ausländischen Banken, müssen sie diese beim Finanzamt angeben.
Erst Parteichef Gabriel, nun sein Fraktionsvorsitzender Oppermann: Angesichts weiterhin schwacher Umfragewerte nimmt die SPD offenbar Steuersenkungen ernsthaft ins Visier.
Macht sich die große Koalition nun doch daran, die hohen Steuereinnahmen dafür zu nutzen, den Bürger zu entlasten? Wirtschaftsminister Gabriel macht immer mehr Andeutungen - unter drei Bedingungen.
Bis zum 1. Juni müssen Steuerpflichtige ihre Steuererklärung für 2014 beim Finanzamt abgeben. Damit die Rückzahlung möglichst hoch ausfällt, sollten Bürger über die wichtigsten Änderungen informiert sein. Ein Überblick.
Der Fiskus profitiert von jedem Gehaltsplus - auf Kosten der Arbeitnehmer. Und eine Steuerentlastung ist nicht in Sicht, dafür sorgt Wolfgang Schäuble mit kleinen Tricksereien.
Depotgebühren der Banken lassen die Rendite der Geldanlage deutlich schrumpfen. Wie sich die Verwaltungskosten beim Finanzamt absetzen lassen, erklärt der Steuertipp.
Wer Grundstücke besitzt, muss auch Grundsteuer zahlen. Normalerweise, denn unter bestimmten Umständen werden Eigentümer von der Grundsteuer befreit.
Die Euroschwäche hilft Frankreich. Es löst sich langsam aus der Stagnation. Ein wichtiger Vertrauensbeweis fehlt aber weiterhin: die Rückkehr der Investoren.
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat Steuererhöhungen für das Jahr 2015 ausgeschlossen. Zugleich wagte er beim Kabinettstreffen in Rom eine Wachstumsprognose für sein Land.
Auch Rentner arbeiten gelegentlich nebenher. Dann können sie ihr Arbeitszimmer in der Steuererklärung absetzen. Ein Urteil hilft ihnen dabei.
Bei Darlehen unter Familienmitgliedern müssen verschiedene Fallhöhen überwunden werden, um von den Abgeltungsteuertarifen zu profitieren. Hier kommen die Voraussetzungen.
Ein Auto ist eine teure Sache: Die laufenden Kosten eines Pkws sind oft hoch. Sie lassen sich jedoch auf verschiedene Weise steuerlich geltend machen.
Wenn Vermieter ihre Immobilie renovieren lassen, müssen sie bei den Aufwendungen steuerlich genau unterscheiden. Manche Kosten können sofort als Werbungskosten von der Steuer abgezogen werden, andere müssen über 50 Jahren verteilt werden.
Vermieter von Immobilien müssen ihre Einnahmen versteuern, können ihre Kosten aber normalerweise als Werbungskosten absetzen. Wollen sie die Immobilie privat nutzen oder verkaufen, gibt es steuerlich einiges zu beachten.
Wenn Mitarbeiter Aktien ihres Arbeitgebers halten, müssen sie einiges beachten. Denn die Firmen-Aktien gelten als geldwerter Vorteil - und sind ab einem Freibetrag von 360 Euro im Jahr lohnsteuerpflichtig.
Wer von 2009 an Aktien gekauft hat, muss die Veräußerungsgewinne mit Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag versteuern. Bei Kapitalerhöhungen gegen Einlage lauert eine Steuerfalle.
Der Mittelstand wird in Sonntagsreden als Kernstück der Wirtschaft gelobt. Gleichzeitig sorgt die Politik dafür, dass er steuerlich misshandelt wird. Das passt nicht zusammen.
Wenn Unternehmen komplexe Kapitalmaßnahmen vornehmen, können sich erhebliche Auswirkungen auf die steuerpflichtigen Erträge des Aktionärs ergeben. Etwa bei Gratis- oder Bonusaktien sollten Steuerzahler aufpassen.
Vor den Neuwahlen in Griechenland steht die Regierung unter Druck. Jetzt verspricht auch der Ministerpräsident eine Abkehr vom Sparprogramm. Aber nicht sofort.
Wer bei Ebay alte Sachen verkauft, sollte aufpassen. Denn der Übergang von einmaligen Veräußerungen zu einem gewerblichen Handel, für der Fiskus Gewerbesteuer verlangt, ist fließend.
Nordrhein-Westfalen und Saarland erhöhen die Grunderwerbsteuer kräftig um ein Sechstel bis fast ein Drittel. Der Steuerzahlerbund kritisiert das scharf.
Wer etwa an der niederländischen Grenze wohnt und nach Deutschland zum Arbeiten pendelt, muss bei der Steuer einiges beachten.
Die Förderer in der Nordsee leiden unter dem niedrigen Ölpreis. Großbritannien will jetzt helfen: Die Steuern könnten gesenkt werden - und zwar drastisch.
Die bei der Parlamentswahl am Sonntag mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Amt bestätigte japanische Regierung prüft jetzt, die Unternehmenssteuern bereits im kommenden Jahr um rund 2,5 Prozent zu senken.
Spenden ist nicht nur eine gute Tat, es zahlt sich auch steuerlich aus: Zuwendungen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke dürfen bei der Ermittlung des Einkommens als Sonderausgaben abgezogen werden.
Die Forderung nach einer Entlastung Bayerns, die Ankündigung von Steuersenkungen und viel Eigenlob: Horst Seehofer lässt sich beim CSU-Parteitag feiern. Damit er pünktlich sprechen kann, wird die Diskussion der Delegierten über strittige Themen abgebrochen.