Spanien kann noch viel mehr
Spanien gewinnt mit etwas Glück gegen Portugal, ist aber noch lange nicht am Ende. Nicht das scheinbar durchschaute Tiki-Taka-Spiel ist die wahre Stärke der Iberer, sondern der Geist in diesem Team.
Spanien gewinnt mit etwas Glück gegen Portugal, ist aber noch lange nicht am Ende. Nicht das scheinbar durchschaute Tiki-Taka-Spiel ist die wahre Stärke der Iberer, sondern der Geist in diesem Team.
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben aus dem ESM ein Instrument zur Gemeinschaftshaftung für Banken in der Euro-Zone gemacht. Das ist unglaublich. Wenn Italien und Spanien zu Reformen nicht bereit sind, warum soll der Norden Transfers zahlen?
„Merkel ist eingeknickt“: Vermögensverwalter und Bankenvertreter reagieren auf die Beschlüsse des EU-Gipfels skeptisch bis enttäuscht. Sie rechnen damit, dass die Flucht aus Staatsanleihen in Unternehmensanleihen anhalten wird.
Nach dem Brüsseler Gipfel sieht sich jeder in der Rolle des Gewinners. Frankreichs Präsident Hollande kann sogar erklären, warum dies nur auf den ersten Blick ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Die Bundesregierung hatte sich für den Standort München eingesetzt – doch vergeblich. Jetzt kommt das Gericht nach Paris. München und London müssen sich mit Außenstellen zufriedengeben.
Die auf dem EU-Gipfel beschlossenen Direkthilfen für Banken stoßen auf unterschiedliche Reaktionen. Einige Zitate im Überblick.
Wer Staaten unter nachhaltigen Kriterien betrachtet, kann besser beurteilen, ob sie in Zukunft zahlungsfähig sind und wie viel Ertrag ihre Anleihen bringen. Das macht sich auch der nachhaltige Rentenfonds von der belgischen Fondsgesellschaft Petercam zunutze.
Italien bereitet den Weg unter den Rettungsschirm. Und die Auflagen für Krisenstaaten werden immer milder. Angela Merkel, einst „Madame Nein“, ebnet nun den Weg in die Schuldenunion weiter.
Mit Erleichterung reagierten die Anleger auf die Ergebnisse des EU-Gipfels und sorgen für hohe Kursgewinne am Aktienmarkt. Die Renditen spanischer und italienischer Anleihen sinken.
Nächtliche Krisensitzung in Brüssel: Unter dem Druck von Italien und Spanien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Zugeständnisse beim Einsatz der Euro-Rettungsfonds gemacht. Die Euroländer wollen Spanien mit direkter Bankenhilfe aus der Schuldenfalle ziehen. Auch Italien hofft auf Hilfen - ohne Auflagen.
Der Euro-Gipfel hat am Freitag wichtige Beschlüsse getroffen. Der Rettungsschirm ESM etwa soll Krisenbanken direkt rekapitalisieren können. Die Beschlüsse im Überblick.
Der deutsche Aktienmarkt reagiert mit starken Kursgewinnen auf die Einigung auf dem EU-Gipfel über weitere Finanzhilfen an Euro-Krisenländer. Der DAX stieg zu Handelsstart am Freitag um 2,5 Prozent auf 6305 Punkte.
Von der Euro zum Euro: ARD und ZDF berichten aus Warschau und Brüssel. Die Frage ist nur, ob sie schon den Unterschied begriffen haben.
Die Geschichte wiederholt sich: Italien bleibt im EM-Halbfinale der deutsche Angstgegner. Löws Personalrotation funktioniert nicht. Balotelli schießt die Italiener ins Finale. Özils Elfmetertor kommt zu spät.
Deutschlands Torhüter Manuel Neuer hat noch eine Rechnung offen mit diesem Fußball-Jahr. Bei der EM könnte er sich für die verpassten Titel mit dem FC Bayern entschädigen.
Zu Beginn des Euro-Gipfels haben die Regierungschefs Italiens und Spaniens, Monti und Rajoy, finanzielle Unterstützung mit neuen Mitteln gefordert. Berlin hingegen will nicht neu verhandeln. Die Staats- und Regierungschefs verabschiedeten ein Wachstumspaket über 120 Milliarden Euro.
Zypern übernimmt ab kommenden Montag die EU-Ratspräsidentschaft. Die Bitte um finanzielle Unterstützung werde „in keiner Weise unsere Ratspräsidentschaft beeinflussen“, sagt Außenministerin Kozakou-Marcoullis im F.A.Z.-Interview.
An diesem Freitag entscheiden Bundestag und Bundesrat über den Europäischen Stabilitätsmechanismus. Gegner warnen vor nicht begrenzbaren Risiken. Befürworter sehen in ihm nur eine Übertragung des IWF auf die europäischen Verhältnisse.
An einer Zerschlagung der Drogeriekette Schlecker wollte der Insolvenzverwalter eigentlich nie mitarbeiten. Jetzt will er wenigstens noch die Auslandsgesellschaften retten.
Europa marschiert im Sauseschritt: Die Politik drängt in der Eurokrise auf möglichst schnelle Entscheidungen. Wie viel Zeitdruck bekommt dem Recht?
Die internationale Presse schreibt nach dem Halbfinalsieg der Spanier bereits vom dritten EM-Titel für „La Furia Roja“. Manche Gazetten relativieren den Sieg - Spanien habe viel Glück gehabt, heißt es. FAZ.NET hat die europäischen Pressestimmen gesammelt.
Vor dem EU-Gipfel hat Kanzlerin Merkel ihre Politik zur Stabilität des Euro verteidigt. Vorschläge der EU-Vierergruppe, Schulden in Europa zu vergemeinschaften, nannte sie „kontraproduktiv“. Bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Hollande in Paris betonten beide, dass weitere Integrationsschritte nötig seien.
Der EU-Gipfel an diesem Donnerstag und Freitag kann die an ihn geknüpften Erwartungen kaum erfüllen. Die Liste der kurz-, mittel- und langfristigen Probleme ist zu lang. Italiens Ministerpräsident warnt vor einer möglichen Katastrophe für die EU.
Vor dem Start des EU-Gipfels in Brüssel sind die deutschen Börsen am Donnerstag mit moderaten Gewinnen in den Handel gestartet. Gute amerikanische Daten hatten den Indizes bereits am Vorabend einen Schub nach oben gegeben.
Portugal zeigt, wie Spanien zu schlagen ist - und scheidet doch im Halbfinale aus. Ronaldos Freistöße, Xavis Frust und Fabregas’ Glück: Die Bilder des Spiels aus Donezk.
Bruno Alves schießt seinen Elfmeter an die Latte, der von Fabregas springt vom Pfosten ins Tor. Der Titelverteidiger Spanien erreicht gegen Portugal mit einigem Glück das EM-Finale in Kiew.
Im Verein Mitspieler, bei der EM Gegner: Das Halbfinale zwischen Spanien und Portugal an diesem Mittwoch (20.45 Uhr) bringt manch pikantes Wiedersehen. Allein Real Madrid ist noch mit zehn Profis in drei Teams dabei.
Schumacher auf dem Podium, da meckert die Konkurrenz. Alles wie früher? Von wegen. Plötzlich wird der katholische Rheinländer, einst verwünscht von England bis Spanien, nicht nur von der BBC auf Rosen gebettet.
Mesut Özil soll Deutschland gegen Italien ins EM-Finale führen. Der Mittelfeldstar von Real Madrid spricht zuvor im F.A.Z.-Interview über seine Fußball-Lehrjahre im „Käfig“, italienischen Respekt und seinen Stolz, für Deutschland zu spielen.
Viel schlechter konnten die vier Halbfinalisten ihr Hausaufgaben vor der EM nicht machen. Doch nun sind die Schulschwänzer die Streber und spielen zurecht um den Einzug ins Endspiel. Daraus lassen sich fünf Sachen lernen.
Ihre Biographien und Positionen ähneln sich. Doch alle sprechen nur über Ronaldo und kaum über Nani. Dabei ist der Wirbler, der mit Portugal am Mittwoch (20.45 Uhr) im EM-Halbfinale auf Spanien trifft, ein besonderer Spieler.
Eigentlich sollen sie nur die wertvollen Beine der Fußballer schützen. manche Schoner sind aber inzwischen wahre Kunstwerke. Nicht nur Lukas Podolski und Jerome Boateng setzen auf individuelle Scheinbeinschoner bei der EM.
Auch am Tag vor Beginn des EU-Gipfels über den Euro dürften sich die Anleger am europäischen Aktienmarkt kaum aus der Deckung wagen. Der Dax stabilisierte sich wie am Vortag im frühen Geschäft und legte leicht zu.
In Spanien sind Schnäppchenjäger und Hedgefonds-Manager unterwegs, um die faulen Kredite der Banken zum Discountpreis aufzusammeln. Man sieht sie nicht, aber man spürt sie.
Während die Kreditfähigkeit von Italien und Griechenland weiter abnimmt, zeigen die Reformen in Portugal langsam Wirkung. Das ergeben Berechnungen des Centrums für Europäische Politik in Freiburg.
In Donezk, wo das erste EM-Halbfinalspiel ausgetragen wird, haben neunzig Prozent der Leute Präsident Janukowitsch gewählt - weil er „einer der Ihren“ war. Doch sie wurden enttäuscht - und die Stimmung kippt.