Ein Kaiser verschwindet
Der berühmte Kopf von Cappenberg ist kein Barbarossa-Porträt. Das zeigt eine Ausstellung in Münster, die den kulturgeschichtlichen Spuren des Staufers in Westfalen folgt.
Der berühmte Kopf von Cappenberg ist kein Barbarossa-Porträt. Das zeigt eine Ausstellung in Münster, die den kulturgeschichtlichen Spuren des Staufers in Westfalen folgt.
Biotronik hat den ersten Herzschrittmacher in Deutschland entwickelt. Nun geht das Berliner Familienunternehmen auch in der Telemedizin voran.
Hans-Joachim Otto saß für die FDP in mehreren Parlamenten, von 2009 bis 2013 war er parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Am 30. Oktober wird er 70 Jahre alt.
Bei Carl Schmitt setzte dieser Pionier des juristischen Verlagswesens gewinnbringend den Rotstift an: Hamburger Gedenken an Otto Liebmann.
In Martin Mosebachs Roman „Taube und Wildente“ dient ein Stillleben als Exempel einer Kunst sinnlicher Vergegenwärtigung, der es auf Inhaltliches nicht ankommt. Das ist Augentäuschung: Im Bild verbirgt sich ein literarisch vorgeformter Erfahrungskern.
Reisebuch
Ein ästhetisches Vergnügen ist das Thema dieses Romans, und das ist er auch selbst: Martin Mosebachs „Taube und Wildente“.
Wer setzte zwei bekannte Plagiatsjäger mit gefälschten Quellen auf den Münchner Rechtsmediziner Matthias Graw an? Was war sein Motiv? Hintergründe einer maßlosen Intrige.
Millionen Hitzetote und Öko-Terrorismus: In „Das Ministerium für die Zukunft“ lotet der Science-Fiction-Autor Kim Stanley Robinson kühl aus, was passieren muss, damit die Weltgemeinschaft die Klimaerwärmung stoppt
Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigt HSV-Spieler Sebastian Schonlau in der ersten Hälfte die Rote Karte. St. Pauli nutzt den Vorteil. Im Spiel gegen Fürth sichert sich Hansa Rostock einen Punkt.
Der Anfang von fast allem: Jeremy Adlers Goethe-Biographie überhöht den Dichter zur Gründerfigur der europäischen Moderne.
Für zwölf Millionen D-Mark wurde in Stuttgart-Stammheim einst eine Mehrzweckhalle für den RAF-Prozess errichtet. Der geschichtsträchtige Ort soll nun einem Haftkrankenhaus weichen.
Der Historiker gewann seinem Lebensschicksal den Stoff seiner Lebensarbeit ab: Zum neunzigsten Geburtstag von Saul Friedländer.
Zuneigungsbekundungen sind dringend erwünscht: Susanne Wittek wertet den Briefwechsel von Rosa Schapire und Karl Schmidt-Rottluff aus.
An der Universität Innsbruck werden Plagiate nicht gesehen – oder man sieht sie und tut nichts. Wie kann das sein?
Heute vor 100 Jahren wurden an den Münchner Kammerspielen Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ uraufgeführt. Erinnerung an ein unerhört wildes Stück.
Die „Ottifanten“ gibt es seit den Siebzigerjahren. Nun stehen sie sogar im Duden. Ihr Erfinder, der Komiker Otto Waalkes, reagierte darauf gewohnt humoristisch.
EZB-Präsidentin Lagarde hält einen Vortrag zu Ehren von Karl Otto Pöhl. Der frühere Bundesbankpräsident galt als Symbol für die Stabilitätspolitik zu D-Mark-Zeiten. Was folgt daraus für die EZB?
Der Führerschein zählt zur zivilisatorischen Grundausstattung – meint man. Drei prominente Frankfurter Autoren beweisen, dass es auch ohne geht. Und vielleicht sogar besser.
Ein Drittel Pakistans steht unter Wasser. Wissenschaftler haben errechnet, was der Klimawandel damit zu tun hat: viel. Ein Klimafolgenforscher sagt, Deutschland habe daher eine moralische Verpflichtung zu helfen.
Rainer Gabriel hat einen Comic über Billy Jenkins gezeichnet, einen deutschen Pulp-Westernhelden der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Dabei kommt kein Klischee zu kurz, aber das Lesevergnügen auch nicht.
Am 17. September 1982 wurde in Bonn das Ende der ersten und bislang einzigen Bundesregierung von SPD und FDP besiegelt. Aus heiterem Himmel kam das Zerwürfnis nicht.
Der gebürtige Westfale Udo Lindenberg soll Hamburgs höchste Auszeichnung, die Ehrenbürgerwürde, erhalten. Der Panikrocker lebt seit über 50 Jahren in der Stadt, seit den Neunzigern in einer Suite im Hotel „Atlantic“.
Bald hinter den Stereotypen: „Das Verhör“ ist ein temporeicher „Tatort“ über Männlichkeit und Frauenhass, der erst am Ende aus der Kurve fliegt.
RAF-Verteidiger zusammen mit Otto Schily, Mitbegründer der Alternativen Liste, Direktkandidat für die Bundestagswahl und leidenschaftlicher Fahrradfahrer – all das war der Grünen-Politiker und Rechtsanwalt Hans-Christian Ströbele.
Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele ist tot. Er starb am Montag im Alter von 83 Jahren, wie sein Rechtsanwalt Johannes Eisenberg am Mittwoch mitteilte.
Bei den Eintracht Open schafft ein Frankfurter Quartett den Einzug in die Hauptrunde des ITF-Turniers.
Benjamin Kramme ist Kommissar im Weimarer „Tatort“. Jetzt wandert er mit uns und Ludwig Bechstein durch die Kulturlandschaft Thüringens – die Entdeckung lohnt sich.
Der deutsche Springreiter André Thieme wird im Nationenpreis der WM plötzlich aus dem Sattel katapultiert und ist untröstlich. Ein Reiter, ein Profi, auf dem Boden – das ist kein ruhmreiches Bild.
Zum Tod des Zeichners Jean-Jacques Sempé, dessen Kunst der Beiläufigkeit immer zu Herzen ging
Das kleine Frankfurter Start-up Otto ID soll für den Nasdaq-Konzern Cintas die Abläufe in Großwäschereien digitalisieren und optimieren. Für Gründer Karsten Otto liegt die ungewöhnliche Zusammenarbeit nahe.
Anne Chengs Standardwerk über die Geschichte der chinesischen Philosophie erscheint nach fünfundzwanzig Jahren auf Deutsch.
Was halt so passiert, wenn sich ein Lottoladenbesitzer vom Land zu weit in bestimmte Bereiche des anders organisierten Glücksspiels vorwagt: Dorfpolizist Franz Eberhofer steuert nach acht Filmen in „Guglhupfgeschwader“ auf ein Dienstjubiläum zu.
Der Kieler Justiz-Staatssekretär Otto Carstens von der CDU soll sich in seiner Dissertation nicht zitierter Quellen bedient haben. Die Universität Innsbruck prüft den Fall.
„Die Ottos müssen größer denken“: Ein überdreht lustiges Prequel zur Netflix-Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ zeigt, dass Bjarne Mädel einfach jeden Humor-Tatort blitzblank reinigt.
Springreiter Ludger Beerbaum kehrt noch einmal in die deutsche Equipe zurück. Dabei laufen gegen ihn noch immer Verfahren. Die Reiterliche Vereinigung erklärt, warum Beerbaum dennoch nominiert wurde.