London deckelt Energierechnungen und erlaubt Fracking
Maximal 2500 Pfund sollten Haushalte für Gas und Strom bezahlen, kündigt die neue Premierministerin Liz Truss an. Das kostet den Staat wohl 100 Milliarden.
Maximal 2500 Pfund sollten Haushalte für Gas und Strom bezahlen, kündigt die neue Premierministerin Liz Truss an. Das kostet den Staat wohl 100 Milliarden.
Vor 90 Jahren gründete ein pfiffiger dänischer Schreiner Lego. Seine Nachkommen haben ein Milliardenvermögen aufgebaut. Wie stellt sich das Unternehmen für die Zukunft auf?
Jeden Tag sorgen Techniker dafür, die großen Anlagen unserer Offshore-Parks in Bewegung zu halten. Die Arbeit ist nichts für schwache Gemüter. Doch ein neues Serviceschiff soll sie ein wenig leichter, sicherer und sauberer machen.
Ein Quadratmeter Wohnfläche im Nordseeort Sankt Peter-Ording kostet durchschnittlich fast so viel wie in München. Doch es gibt große Unterschiede, und auch der Blick über die Grenzen hinweg kann sich lohnen.
Egal ob Ozeangigant oder kleinstes Wasserstoffmolekül, durch Rotterdams Hafen müssen sie fast alle durch. Energiekrisen, Sanktionspakete und Containerstaus machen die Arbeit nicht leichter – aber erfinderisch.
Kein Land lobt seine Stars so geschlossen in den Himmel wie Großbritannien. Wenn überall Krise ist, will man wenigstens in der Unterhaltung Weltmeister sein.
Borkum und Juist haben zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe Klagen gegen Pläne zur Erdgasförderung in der Nordsee eingereicht. Ein niederländisches Unternehmen will dort in den nächsten Jahren mit Bohrungen beginnen.
Brüssel rät den EU-Ländern, möglichst sofort Energie zu sparen. Streiks an Deutschlands wichtigen Seehäfen lassen die Containertürme wachsen. Und über die Abwahl von Frankfurts OB Feldmann entscheiden nun die Bürger. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Verdi ruft die Beschäftigten in Deutschlands wichtigsten Häfen dazu auf, die Arbeit niederzulegen. Die Streiks könnten bis zu 48 Stunden dauern.
Angesichts der Sorge um die Gasversorgung in Europa hat sich die norwegische Regierung in den Streik von Mitarbeitern auf Öl- und Gasplattformen in der Nordsee eingeschaltet
Auf den Weltmeeren hakt der Handel. Nur im Hafen von Los Angeles hat sich der Stau aufgelöst. Russland versucht, den Handel mit Europa durch Asien zu ersetzen.
Europa will unabhängig werden vom russischen Gas. Die Hoffnungen ruhen auf Lieferungen aus Norwegen. Dort aber klemmt es nun.
Europa will weg vom Erdgas und plant eine Ausbauoffensive in der Windenergie. Doch ausgerechnet jetzt stecken die heimischen Windradbauer in der Krise. Stattdessen liefert China.
Strände werden künstlich in Form gehalten. Verschwinden sie ganz, wenn der Meeresspiegel steigt? Um dem Klimawandel zu trotzen, muss der Sandstrand mobil bleiben – mit natürlichen Dünen statt Deichen.
Mit einer Energiepolitik im Krisenmodus gerät der Ausbau der wichtigen Offshore-Windkraft aus dem Blick. Die Ausbauzahlen können mit den ehrgeizigen Zielen nicht mithalten. Unsere Nachbarn bekommen es besser hin.
Acht Monate – so lange reicht der Auftragsbestand deutscher Unternehmen voraussichtlich. Wegen fehlender Materialien können Industrie, Bau und Energieversorger ihre Aufträge aber nicht abarbeiten.
Auch in der Nordsee stapeln sich die Containter und werden nur schleppend abgeholt. Ausgerechnet jetzt steuern Tarifverhandlungen mit den Hafenarbeitern auf ihren Höhepunkt zu.
Die Lage ist unübersichtlich. Miteinander reden? Klingt banal, könnte aber helfen.
Kein Kommentar heißt es offiziell. Doch hinter den Kulissen wächst der Druck auf die britische Regierung, eine Windfall Tax einzuführen. Sie könnte auch Stromerzeuger treffen.
Früher war hier Meer: Durchs Polderland von Deich zu Deich und Windmühle zu Windmühle – mit E-Bikes unterwegs in Zeeland.
Scholz und Habeck reisen zum Windgipfel nach Dänemark. Die Ampel will den Bundestag verkleinern. Und Eintracht Frankfurt bestreitet das Finale in der Europa League.
Nirgendwo kann man die norddeutsche Energiewende so gut nachvollziehen wie auf einer Radtour entlang der Elbe: Von Glückstadt zu den abgeschalteten Kernkraftwerken Brokdorf und Brunsbüttel bis zur neuen LNG-Fähre nach Cuxhaven.
Deutschland bekommt sein erstes Flüssiggasterminal, Kanzler Scholz den nächsten Offenen Brief. In Großbritannien wird gewählt und Eintracht Frankfurt steht kurz vor dem Einzug ins Finale der Europa League. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Bisher wurden Wünsche nach neuen Förderprojekten in der Nordsee abgelehnt. Nun gibt es in Niedersachsen eine erste Einigung mit einer niederländischen Firma. Die Grünen sind dagegen.
Er war ein Schauspieler, der seinen Rollen beunruhigende Wirkung verlieh: Nun ist Uwe Bohm mit erst sechzig Jahren gestorben.
Angesichts des Ukrainekrieges spricht sich Finanzminister Lindner für eine Öl- und Gasförderung in der Nordsee aus. Es seien ungenutzte Reserven vorhanden.
Die Bundesregierung debattiert vor dem Hintergrund der durch den Ukrainekrieg ausgelösten Energie-Krise über zusätzliche Öl- und Gas-Förderung in der Nordsee und ein Tempolimit. Finanzminister Lindner mahnt, man müsse „Denkverbote“ ablegen.
Mehrere Rohstoffe haben Preissprünge wie nie zuvor. Das besorgt die Anleger.
Deutschland bereitet sich auf das Sturmtief „Zeynep“ vor. Der Regionalverkehr im Norden und NRW wird nach und nach eingestellt. Um Schäden und Unfälle zu vermeiden, sollten die Bürger auch zu Hause Vorbereitungen treffen.
Sturm „Zeynep“ soll am heutigen Freitag und am Samstag orkanartige Böen und Orkanböen von 100 bis 140 Stundenkilometern bringen. Ein Meteorologe sagt: „Das ist schon heftig.“
Die Hamburger Sturmflut vor 60 Jahren kostete Hunderte Menschen das Leben. Jetzt wachsen durch den Klimawandel die Risiken: Pegel steigen, Katastrophen nehmen zu. Was bedeutet das für die Küste?
Von Holz bis Nord Stream: Russische Rohstoffexporte standen schon am Beginn des ersten Ost-West-Konfliktes der neuzeitlichen Geschichte Europas. Ein Gastbeitrag.
Zwei starke Hochseeschlepper und sechs kleinere Assistenzschlepper waren nötig, um das 400 Meter lange Containerschiff zu bergen. Es hatte seit Mittwochabend im flachen Wasser gut sechs Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Wangerooge festgesessen.
Nachdem Tief Philine das Wasser in der Nacht zum Mittwoch von der Nordsee in die Elbe gedrückt hat, stieg der Flusspegel. Damit stand dann auch der bekannte Fischmarkt unter Wasser.
500 Meter lang, 70 Meter breit und 18 Meter tief: Im niederländischen Ijmuiden ist die größte Schleuse der Welt eröffnet worden. Das Bauwerk war allerdings teurer als gedacht – und führte zu allerlei Kritik.