Die Bundesliga macht’s wie Netflix
Ein eigener Streaming-Dienst soll Bundesligaspiele über Internet und Mobilfunk zeigen – aber nur im Ausland. Das steckt hinter der neuen Strategie.
Ein eigener Streaming-Dienst soll Bundesligaspiele über Internet und Mobilfunk zeigen – aber nur im Ausland. Das steckt hinter der neuen Strategie.
Nur zwei Oscars: Der Videodienst verließ die Preisverleihung trotz großen Aufwands mit einer mageren Ausbeute. Die Enttäuschung bei Netflix ist groß – und die Konkurrenz in der umkämpften Streaming-Branche wächst.
Früher war Ausgehen cool. Heute gibt es Netflix und die Erkenntnis: Besonders die junge Generation bleibt am liebsten auf ihrem Sofa sitzen.
Was wie ein Zukunftsszenario klingt, ist bei JP Morgan AM schon Wirklichkeit. Dort sucht die KI Themebot nach attraktiven Unternehmen. Das kann die Kosten für Anleger drücken, lohnt sich aber nicht für jedes Thema.
Fast 29 Millionen Kunden in drei Monaten: Disneys neuer Service schlägt auf dem Streaming-Markt voll ein. Dabei ist er in Ländern wie Deutschland noch nicht mal verfügbar.
Eigentlich sollte die Serie über das britische Königshaus sechs Staffeln bekommen. Jetzt endet sie eine Staffel früher als geplant. Und auch die neue Hauptrolle steht fest.
Der Elektronikkonzern schafft mit seinem iPhone und im China-Geschäft eine Wende. Dafür gibt es eine Abschwächung in der Dienstleistungssparte – trotz „Apple TV+“.
Die Realitysendung „Queer Eye“ wurde weltweit gefeiert. In der Serie helfen vier schwule Lifestyle-Berater anderen Menschen aus einer schwierigen Lebenssituation. Unter dem Titel „Queer 4 you“ läuft das Format jetzt im RBB.
Ob im Fitnessstudio oder im Mobilfunk: Die Justizministerin will kürzere Vertragslaufzeiten. Doch damit tut sie den Verbrauchern keinen Gefallen.
Zögern, Zaudern und Rückschritte: Die Hoffnung auf Reformen in der Katholischen Kirche, die mit der Wahl von Papst Franziskus vor sechs Jahren verbunden waren, schwindet. Dieses Jahr könnte das entscheidende Jahr seines Pontifikats werden.
Im Social-Media-Experiment „The Circle“ werden Fragen offen ausgesprochen, die sonst in unserem Unterbewusstsein hausen. Es ist faszinierend, dabei zuzusehen.
Jedes Video, das wir online ansehen, schadet dem Klima. Denn die Datenströme verbrauchen große Mengen an Energie. Ist eine Staffel „Game of Thrones“ also so schlimm wie ein Inlandsflug?
Netflix hat zwar die Zahl seiner weltweiten Abonnenten gesteigert, jedoch auf dem nordamerikanischen Markt die Experten enttäuscht. Für das vierte Quartal gab der amerikanische Film- und Seriendienst am Dienstag nach Börsenschluss knapp 9 Millionen neue zahlende Kunden weltweit bekannt.
Der Videodienst liegt über seiner eigenen Prognose, gewinnt mehr Abonnenten als erwartet und schneidet vor allem in Europa gut ab. Auf dem Heimatmarkt jedoch sieht sich Netflix neuer Konkurrenz gegenüber.
Die deutschen Topklubs stehen vor der größten Auktion ihrer Geschichte. Die Vermarktung der Fernsehrechte spült ihnen Milliarden in die Kassen. Streaming-Dienste bringen sich in Position – und das Kartellamt ist alarmiert.
Fakten oder Fiktionen? Wer die Serie „The Crown“ für historisch bare Münze nimmt, ist nicht allein, macht aber einen Fehler. Dabei rühmt selbst Drehbuchautor Peter Morgan die Akribie der Recherche.
Kein Ort jenseits der Pinien: Rachel Kushner gibt in ihrem bitteren Roman „Ich bin ein Schicksal“ einer Frau im Gefängnis eine literarische Stimme. Kann das noch besser sein als Netflix?
In „Messiah“ wird an Einwanderungsbehörden, Medien und Kirchenfanatiker die Frage gerichtet: Was würde es bedeuten, wenn der Heiland heutzutage auf der Erde wandeln würde?
Nur einen Tag nach dem Verbot ist die Jesus-Parodie auf Netflix in Brasilien wieder abrufbar. Kritiker aus der Kirche sprechen von einem „Schlag ins Gesicht aller Christen“.
Die Whistleblowerin Brittany Kaiser hat das weltweite Politikmarketing der Datenanalysefirma Cambridge Analytica in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Dabei war schon vor den jüngsten Veröffentlichungen vieles bekannt.
Ihre Majestät ist zwar vielleicht not amused, aber recht amüsant: In der Serie „AJ and the Queen“ gibt der Dragqueenstar RuPaul sein Sitcom-Debüt.
Ein umstrittener Christus-Film ist in Brasilien vorerst nicht mehr abrufbar. Das solle unter empörten Katholiken und in der übrigen Gesellschaft „die Gemüter beruhigen“.
Schade, dass Netflix keine Person ist, über deren gewagte Abendrobe bei den Globes sich jetzt diskutieren ließe. So begnügen wir uns mit den kleineren Hinguckern und größeren Klassikern.
Kein guter Abend für Netflix: Bei der Verleihung der Golden Globes räumten „Unce Opon a Time.... in Hollywood“, „1917“ und Fernsehproduktionen aus dem Ausland ab. Und Russell Crowe erinnerte ans Klima.
Deutschlands älteste Programmvideothek gibt trotz der starken Konkurrenz durch die Streamingdienste nicht auf. Für Filmfans ist sie eine wahre Fundgrube.
Lasziv, mondän, gewitzt: Die Autoren von „Sherlock“ erfinden den untotesten aller Vampire für eine Serie bei Netflix neu. Ihr „Dracula“ ist wirklich zum Fürchten.
In diesem Jahr ist die Produktion von Serien durch die Decke gegangen. Vornweg sind dabei längst nicht mehr die klassischen Sender. Welche Produktionen sind besonders bemerkenswert? Eine subjektive Auswahl.
Technischer Fortschritt oder Klimaschutz? Das Jahrestreffen der Hackerszene in Leipzig steckte voll guter Ideen, wie Technikmüll und überflüssiger Datenverkehr reduziert werden könnten.
Ein Schnalzen, ein Schrei und ein Zeichen von ganz oben: Wenn wir uns an das Jahr 2019 erinnern, erinnern wir uns auch an Bilder und Momente aus den Serien und Shows, die wir gesehen haben. Neun davon stellen wir hier vor.
Wenn die Jobsuche wie Netflix funktioniert, kann man jederzeit wählen, was man arbeiten will. So vollmundig wirbt der Arbeitsvermittler Zenjob für sich.
Der Rücktritt als lange geplanter Schachzug: Netflix zeigt „Die zwei Päpste“ von Anthony McCarten – wie Papst Benedikt mit der Hilfe Gottes seinen Nachfolger entdeckte.
Clip aus der Netflix-Serie „The Crown“. Der Ausschnitt zeigt die Rede von Prinz Charles in Wales
Neues vom Hexer: Die Computerspielreihe machte sie populär, nun zollt Netflix Andrzej Sapkowskis „Witcher“-Büchern mit einer Serie Tribut, die ihren ganz eigenen Ton findet.
Produzent Nico Hofmann prägt das hiesige Fernsehen mit seinen Filmen wie kaum ein Zweiter. Würde er „Unsere Mütter, unsere Väter“ noch einmal machen? Was sagt das Programm des Jahres 2019 über unser Land? Und wieso reden in der Branche alle über die AfD?
Fahri Yardim ist Schauspieler. Hier schreibt er über Sport bis auf die Knochen, den Totenkopf als Friedenstaube, die Özil-Debatte und über das vernarbte Leben der Hooligans.
Mit sechs und fünf Nominierungen führen die beiden Netflix-Produktionen „Marriage Story“ und „The Irishman“ das Feld der Nominierten für die Golden Globes an. Zwei klassische Kinofilme können mithalten.