Gefangen in der Welt des Zuckerberg
Facebook ist nicht unangreifbar. Und die Macht von Gründer Mark Zuckerberg gibt zu denken.
Facebook ist nicht unangreifbar. Und die Macht von Gründer Mark Zuckerberg gibt zu denken.
Facebook macht ernst und geht an die Börse. Das Unternehmen will Milliarden einsammeln. Es wird die Sensation des Jahres. So funktioniert der Börsengang.
Der Preis für Aktien des sozialen Netzwerks Facebook soll zum Börsenstart zwischen 28 und 35 Dollar liegen. Der Börsenwert von Facebook dürfte damit deutlich unter den zuvor geschätzten rund 100 Milliarden Dollar liegen. Der Industriegasekonzern Linde ist mit einem Gewinnzuwachs in das Jahr gestartet und Apple-Konkurrent Samsung stellt sein neues Smartphone-Topmodell Galaxy S3 vor. Auf volkswirtschaftlicher Ebene sollen Spaniens Banken nicht zur Auslagerung giftiger Papiere gezwungen werden. Die Tarifverhandlungen im deutschen Bankgewerbe haben unterdessen kein Ergebnis gebracht.
Das soziale Netzwerk gibt mit seinen Quartalszahlen eine durchwachsene Empfehlung für die Börse. Das Umsatzwachstum hat sich abgebremst, der Nettogewinn ist wegen dramatisch höherer Kosten sogar geschrumpft.
Die Europäische Ratingagentur droht zu scheitern, Facebook kauft den Coupon-Spezialist Tagtile und Apple wehrt sich gegen eine Klage wegen Preisabsprachen bei E-Books. ING startet den Verkaufsprozess für Asien-Geschäfte, Bayer verkauft die Rechte an ihrer Alzheimer-Substanz an eine indische Firma und die Deutsche Börse erwartet steigende Unruhe an Finanzmärkten. KKR will das Diamantengeschäfte von BHP und Rio erwerben, Daimler steuert in den Vereinigten Staaten auf ein Rekordjahr zu und die Telekom will für Telecolumbus bieten. Zudem lockert China seine Währungspolitik und das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Kolumbien tritt im Mai in Kraft.
Kevin Systrom und Mike Krieger erleben mit Instagram einen phänomenal schnellen Zahltag - eine weitere Silicon-Valley-Märchengeschichte. Dabei ist die Karriere der beiden nicht ganz so radikal verlaufen wie etwa diejenige des Studienabbrechers Zuckerberg.
Die Smartphone-App Instagram gibt einfachen Bildern historische Tiefe. Kein Wunder, dass sich Facebook für den Fotodienst interessiert.
Kurz vor dem geplanten Börsengang wagt das soziale Netzwerk Facebook noch eine dicke Übernahme: Das Unternehmen schluckt für rund 1 Milliarde Dollar den Fotodienst Instagram. Allerdings solle kein Instagram-Nutzer gezwungen werden, Facebook zu nutzen.
Es wird einer der größten Börsengänge der Geschichte: Im Mai stürmt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aufs Parkett. Deutsche Firmen machen es ihm nach. Blind zugreifen sollten Anleger nicht: Die Neuemissionen bergen Risiken.
Die Klage eines ehemaligen Geschäftspartners von Mark Zuckerberg, der die Hälfte von Facebook haben will, stört den anstehenden Milliarden-Börsengang des weltgrößten Online-Netzwerks. Jetzt will Facebook eindeutige Beweise liefern, dass der Mann ein Lügner ist.
Der Vorstandschef von Facebook hatte bei der Gründung im Jahr 2004 mehrere Mitstreiter. Keiner von ihnen ist heute noch im Unternehmen. Aber Chris Hughes, Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin sind nicht in der Versenkung verschwunden, sondern machen heute außerhalb von Facebook von sich reden. Ihre Facebook-Aktien haben sie dazu in eine komfortable Ausgangsposition gebracht.
Die Familienunternehmer mögen die Börse nicht mehr. Mancher hat das Parkett schon verlassen, andere wie Douglas wollen weg. So mag Facebook kommen, Fischer eher nicht.
Whitney Houstons Karriere schien keine Grenzen zu kennen. Doch in ihrem Privatleben litt die Popsängerin.
Seit Jahren debattiert Amerika, ob die steuerlichen Vorteile von Partnerschaften gerechtfertigt sind. Im Wahlkampf muss sich besonders Mitt Romney erklären.
Facebook geht an die Börse. Kurzgefasste Fakten zu womöglich dem IPO des Jahres.
Mark Zuckerberg wird durch den Börsengang von Facebook noch deutlich reicher werden als bislang - doch nicht ohne „Gegenleistung“: Für den Gewinn aus seinen Aktien-Optionen soll er 1,5 Milliarden Dollar Steuern zahlen.
Mark Zuckerberg hat den Börsengang von Facebook nicht überstürzt. Dennoch ist fraglich, ob Bewertungen von bis zu 100 Milliarden Dollar angemessen sind. Die Zukunftsversprechen des Gründers sind zumindest keine Selbstläufer.
Facebook ist eine Macht im Internet. Und doch gibt es Dinge, die selbst Gründer Mark Zuckerberg und seine Mitstreiter ängstigen. Im Börsenprospekt musste Facebook seine Sorgen offenlegen - das sind die größten.
Das soziale Netzwerk weist einen Milliardengewinn aus, aber das Umsatzwachstum lässt nach. Gründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg wird durch den angestrebten Börsengang zum Multimilliardär, und sagt trotzdem: Geld verdienen ist bei Facebook nicht die Hauptsache.
Kurz vor dem Börsengang diktiert Mark Zuckerberg seinen 800 Millionen Nutzern neue Regeln. Der Monopolist kann sich alles erlauben.
Bei Facebook kann jetzt jeder neue Applikationen gestalten. Unternehmen hoffen auf ordentliche Umsätze. Sie wollen über Facebook mehr Nutzer auf ihre eigenen Angebote ziehen.
Apple, Google, Facebook und Amazon dringen in die Domänen der Nebenbuhler ein und suchen die Entscheidung um die Herrschaft im Netz. Die Börse wettet auf Amazon und Facebook.
Das Internet ist ein Paradies für Verbraucher und eine Hölle für Bürger. Es wird Zeit für die Vision eines Bürger-Internets, das uns vor der Macht der Konzerne schützt. Erste Folge der neuen Kolumne „Silicon Demokratie“ von Evgeny Morozov.
Das Internetunternehmen Facebook muss in Zukunft für Änderungen seiner Privatsphäre-Einstellungen die Zustimmung der Nutzer einholen. Darauf hat sich Facebook mit der amerikanischen Regierung geeinigt.
Das Börsendebüt von Facebook wird an den Finanzmärkten mit so viel Spannung erwartet wie kaum ein anderes. Das Unternehmen traut sich zu, von der Börse insgesamt mit 100 Milliarden Dollar bewertet zu werden.
Ich habe die Probe aufs Exempel gemacht und wollte wissen, was Mark Zuckerbergs Datenimperium über mich weiß. 1222 Seiten umfasst meine Akte. Alles, was gestrichen sein sollte, ist noch da.
Jeff Jarvis, einer der lautstärksten Apologeten des Netzes, hat ein Buch geschrieben, das alle Denkfehler und Eitelkeiten der Internetintellektuellen wie im Brennglas zeigt. Warum wir diesen Typus des Halbgebildeten fürchten müssen.
Die strategische Schlacht der Plattformen hat begonnen. Mit der neuen „Timeline“-Funktion will Mark Zuckerberg mit Facebook künftig eine Alternative zum klassischen Werbemarkt werden.
Ganz reibungslos scheint das "reibungslose Teilen" oder Mitteilen, wie Mark Zuckerberg seine neueste Idee eines von Facebook dokumentierten und so für die ganze Welt einsichtbaren Lebens nennt, nun auch in Amerika nicht über die Bühne zu gehen.
Unsere Kinder sind in Facebook. Wir weigern uns. Bisher haben wir geglaubt, das sei kein Problem, sondern nur ein manchmal befremdlicher, aber letztlich unerheblicher Unterschied in der Mediennutzung - so wie unsere Kinder einen iPad haben und wir nicht.
Wieso Facebook inzwischen selbst Orwell-Fantasien mühelos übertrifft. Warum man sich dabei unwohl fühlt. Und wieso es erstaunlich ist, dass früher harmlose Volkszählungen für heftige Proteste sorgten - und die Datenkrake Facebook trotzdem weltweit 800 Millionen Mitglieder hat.
In der Computerwelt gibt es ein berühmtes Gesetz: "Moore's Law", benannt nach Gordon Moore, dem Mitgründer des Chipherstellers Intel, geht von einer Verdoppelung der Prozessorleistung alle 18 bis 24 Monate aus.
Kein Medienunternehmen lässt sich die Reichweite von 800 Millionen Facebook-Nutzern und deren Daten entgehen. Das Netzwerk wird zum perfekten Zuschnitt für Werbung und E-Commerce-Angebote.
Mark Zuckerberg hat sein Meisterstück abgeliefert. Damit ist gar nicht der Umbau von Facebook zu einem "digitalen Lebensprofil" gemeint. Ob die Nutzer wirklich in großem Stil Fotos aus ihrer Kindheit hochladen, um ihr Leben digital auf Facebook abzubilden, ist nicht wirklich wichtig.
+ Gehälter Der bisherige Wirtschaftsaufschwung hat die Gehälter der deutschen Arbeitnehmer kräftig steigen lassen. Sie wuchsen im zweiten Quartal um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Abzug der Inflation blieb ein Zuwachs von 1,9 Prozent, der stärkste seit der Lehman-Krise 2008.