Eine Phänomenologie des Foulspiels: Ollivier Pourriol erklärt den Fußball
Der Internetkonzern AOL zieht sich aus Deutschland zurück. 140 Mitarbeiter müssen gehen. In Europa bleiben nur die Büros in London und Dublin erhalten.
Zurück aus Italien zum harten Leben, zurück an den sonnigen Tegernsee, wo die Zeiten für Aktionäre verstaatlichter Banken nicht schön sind und man über gewisse Dinge nicht spricht; etwa den alten Herrn, den bei der Verteidigung seiner selbst usurpierten Privatstrasse gegen Parkende aus der Armutsregion München beinahe der Schlag getroffen hätte, und über all die Besserverdienden, die noch besser zu verdienen gedachten, sobald sie hierzulande neoliberal-irische Verhältnisse durchlobbyiert haben wollten - für die gibt es ein hübsches Stück ökonomischer Vernunft in der heutigen Irish Times, das in Zeiten wie diesen nicht übersehen werden sollte.
Nichts beschreibt den moralischen Niedergang meiner Klasse besser als heute übliche Gesprächsthemen, die früher so unvorstellbar wie der Bordellbesuch des Sohnes oder eine Scheidung der Tochter gewesen wären. Über Fluchtwährungen sprach man nicht. Aber nachdem ich am Samstag selbst erleben musste, wie der Staat seinen Bürger beim Transfer zum Schweizer Franken im Wege steht, sollte man dies ansonsten schamhaft verschwiegene Sujet durchaus hier debattieren.
Ein genialisches Frühwerk, eine leichter zugängliche Erzählung: So stellt eine Rezension aus der F.A.Z. vom 18. Juni 1966 „Zwei Vögel beim Schwimmen“ und „Das harte Leben“ von Flann O’Brien vor.