„Die Jeans für 9,99 Euro ist zu billig“
Patrick Andrist kauft seit fast zehn Jahren in Asiens Textilfabriken für deutsche Modehäuser Kleidung ein. Er sagt: Den Näherinnen geht es besser.
Patrick Andrist kauft seit fast zehn Jahren in Asiens Textilfabriken für deutsche Modehäuser Kleidung ein. Er sagt: Den Näherinnen geht es besser.
Kurze, sehr kurze Hosen prägen in diesem Sommer die Fußgängerzonen. Die Hotpants haben den Minirock abgelöst. Und ein Ende des Trends ist noch lange nicht in Sicht.
Schon wieder hat Karstadt einen Chef verloren. Von der Hoffnung bleibt nichts - außer leeren Sprüchen.
Die Rezession hat in Island ihre Spuren hinterlassen. Nun soll die Mode helfen, alte Wunden zu heilen – und muss ihren Weg zwischen Tradition und Avantgarde finden.
Warum wollen junge Menschen Parteimitglied werden? Wegen Visionen vielleicht. Oder weil es viel kostenlos gibt. Die Parteien wissen auch nicht, was sie ihrem Nachwuchs bieten sollen – es ist grauenvoll.
Woher stammt die Kleidung und wie wurde sie hergestellt? Eigentlich einfache Fragen. Doch was bekommt ein normaler Kunde zu hören, wenn er sie stellt? Ein Test in Frankfurt.
Ikea – das ist der omnipräsente Raumausstatter, der Design für alle bietet. Ikea ist aber auch ein undurchschaubares Unternehmen, das für wacklige Möbel und fragwürdige Produktionsbedingungen steht. Das soll sich ändern.
Von heute an gelten für Europas Konsumenten neue Regeln für den Kauf im Internet, im Katalog oder an der Haustür. Können Versandhändler jetzt Rücksendegebühren verlangen? Wie widerruft der Kunde seinen Einkauf? Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick.
Egal wohin man schaut: In den Innenstädten dominieren Modeketten aus Spanien. Kein Land der Welt ist so erfolgreich, wenn es um Mode geht. Das Erfolgsgeheimnis: Ein Heer von Schneidern.
Bier und Chips und Süßigkeiten, dazu eine Portion Lebensgefühl. Das verkaufen die Wasserhäuschen, jetzt auch an Leute, die keine typischen Kiosksteher sind.
Verbraucher hierzulande sind verwöhnt. Für Retouren von Bestellungen im Internet kommen meistens die Händler auf. Das wird bei den großen Anbietern auch so bleiben - trotz neuer Regeln. Das Verbraucherthema.
Nach dem Kollaps des Rana Plaza versprach die Textilindustrie, zu handeln. Nun streiten westliche Gutachter mit den Beamten in Dhaka: Es geht um die Tragfähigkeit von Beton. Aber auch um Umsatz und Überleben.
Nach dem Kollaps des Rana Plaza versprach die Textilindustrie, zu handeln. Nun streiten westliche Gutachter mit den Beamten in Dhaka: Es geht um die Tragfähigkeit von Beton. Aber auch um Umsatz und Überleben.
Viele Kunden ordern das neue Kleid im Internet gleich in mehreren Größen und Farben. Doch wer die Ware wieder zurücksenden will, muss den Kauf künftig schriftlich widerrufen. Außerdem dürfen die Versandhändler bald Porto für die Retouren verlangen.
Wer mit eigenem Geld wirtschaftet, arbeitet effizienter. Gut gelungen ist das zuletzt H&M und einem Hersteller von Yoga-Bekleidung. Und das, obwohl eine Hose durchsichtig war.
Ökostoffe sind gesund, sehen gut aus. Und kosten nicht mal mehr als konventionelle Kleidung.
Das Main-Taunus-Zentrum wird 50. Es war das erste Einkaufszentrum auf der Grünen Wiese in Europa. Auch heute läuft das Geschäft - und die nächste Revolution im Einzelhandel steht an.
Eigentlich haben Daniela Biesenbach und Carl Tillessen alles richtig gemacht - trotzdem müssen sie ihre Berliner Modemarke „Firma“ nach 17 Jahren schließen. Noch ein Menetekel für die Designer-Hauptstadt.
Ein Jahr nach dem verheerenden Kollaps der Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesch haben Großunternehmen erste Verbesserungen erwirkt. Die Kassen des Opferfonds sind jedoch weiterhin halb leer.
Friedrich Georg Knapp hat einen der größten Konzerne für Jugendmode aufgebaut. Selbst vor einem Rechtsstreit mit den Rolling Stones scheut er nicht zurück.
Die Hölle der Textilindustrie liegt nicht nur in Bangladesch. Auch in Indien werden Frauen und Mädchen ausgebeutet. In den Zulieferbetrieben ist ihr Leben sogar viel schlimmer, weil dort kaum jemand hinsieht.
Ein angekündigtes Kochduell „Vegetarier gegen Fleischesser“ im ZDF fällt aus - und schon brodeln Verschwörungstheorien.
Tadashi Yanai hat mit seinem Modekaufhaus Uniqlo die Märkte in Asien aufgemischt, jetzt zieht es ihn nach Deutschland. Was treibt diesen Mann?
Der japanische Textilriese Uniqlo eröffnet in Berlin seine europaweit größte Dependance und will mit „slow fashion“ die schnelllebige Konkurrenz das Fürchten lehren.
Er ist mehr als ein Designer. Nicola Formichetti präsentiert für Diesel seine erste Kollektion in Venedig. Die Marke soll er zu ähnlich großem Erfolg führen wie zuvor den Popstar Lady Gaga.
Spaniens Modekette Desigual hat einen weiten Weg hinter sich. Was als Hippieladen auf Ibiza begann, ist heute eine milliardenschwere Firma.
Die Neunziger Jahre sind das weiße Jahrzehnt. Ein Leerraum, der sich in Deutschland gern braun färbt. Der Prozess in München zeigt, dass wir über die Zeit und die Wurzeln der NSU nichts erfahren.
Die Frankfurterin Rabea Schif trifft oft Stars und Designer und lebt ein Leben, um das sie viele junge Frauen beneiden. Die Sechsunddreißigjährige moderiert seit Jahren Modesendungen im Internet. Auf den Durchbruch in der analogen Welt wartet sie noch.
Eine Portion Wagemut braucht nicht nur der Reisende. Sie stünde auch den Konzernen gut an. Doch deutsche Urlaubsanbieter sind bislang noch zu vorsichtig.
Die Marke Zalando kennt in Deutschland fast jeder. Doch im Vergleich zu Konkurrenten wie Zara oder H&M ist das Online-Modekaufhaus ein kleiner Fisch. Die Samwer-Brüder verdienen mit Zalando noch immer kein Geld.
Outdoorbekleidung beinhaltet eine Botschaft: Ich pfeife auf modische und unpraktische Kleidung - und setze auf Natur und Freiheit! Nur die Produktionsbedingungen erfüllen diesen Anspruch nicht.
Wer kauft denn das: Röcke, die so schlicht sind, dass ihre teure Eleganz nur Eingeweihten auffällt, gerne bei einem Glas Champagner. Pullis, die so preiswert sind, dass sie in Stapeln über den Tresen gehen. Eine Beobachtung der Wiesbadenerin als Mode-Konsumentin.
Einmal im Jahr schwingen sich Werber zu Hollywood-Regisseuren auf. Die Fernsehspots zum Super Bowl sind die teuersten des Jahres. Alle machen mit. Aber warum eigentlich?
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für Januar, Amazon und Google veröffentlichen Quartalszahlen und aus Brüssel kommt der Geschäftsklimaindex für den Euroraum.
Die Arbeitsbedingungen von Textilarbeitern in Asien sind nicht gut. Die deutsche Modeindustrie will das ändern, sagt sie. Doch die Arbeiter haben davon wenig. Wenn ein Land in die Schlagzeilen gerät, ziehen viele Firmen schlicht ins nächste.
Die „Mercedes-Benz Fashion Week“ hat Federn gelassen. Ein paar Marken nutzen das zum großen Auftritt. Und gefeiert wird auch bei bescheidenem Schauenplan.