Bundesanleihen senden deutliches Rezessionssignal
Selten war die Zinskurve so invers wie derzeit. Das hat einen Grund: Die Anleger erwarten einen Abschwung.
Selten war die Zinskurve so invers wie derzeit. Das hat einen Grund: Die Anleger erwarten einen Abschwung.
Die CDU will dem Eindruck widersprechen, nach links zu schielen. In Berlin geht es um Enteignungen. Und in Brüssel wird der digitale Euro vorbereitet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In weiten Teilen der Welt – und auch hier in Europa – wird immer seltener bar bezahlt. Auf dem Weg zu einer wahrhaft digitalen Wirtschaft ist die Anpassung des Bargelds an das digitale Zeitalter der nächste logische Schritt. Ein Gastbeitrag.
Steigende Löhne treiben die Geldentwertung voran. EZB-Präsidentin Lagarde sieht ihr Institut in einem jahrelangen Kampf gegen die Inflation – vor ihr warnte schon die stellvertretende IWF-Chefin eindringlich.
Es bleibt nichts übrig als der traditionelle Weg der Geldpolitik: Die Inflation muss durch steigende Zinsen bekämpft werden, die zur Dämpfung der Nachfrage beitragen.
So langsam wird es ernst mit dem digitalen Euro: Was Verbraucher über das künftige gesetzliche Zahlungsmittel im Euroraum wissen müssen.
EU-Kommission und EZB wollen ein neues gesetzliches Zahlungsmittel. Die AfD wittert die Abschaffung des Bargelds. Noch bevor Brüssel am Mittwoch das Gesetz vorlegt, geht der Streit los.
Steigende Löhne treiben die Geldentwertung voran. EZB-Präsidentin Lagarde sieht ihr Institut in einem jahrelangen Kampf gegen die Inflation – vor ihr warnte schon die stellvertretende IWF-Chefin eindringlich.
Die Notenbank in der Türkei hat die Quote für Wertpapiere, die türkische Banken ihren Fremdwährungseinlagen zuordnen müssen, auf fünf Prozent gesenkt. So will man auch die makroökonomische Stabilität stärken.
Der Windanlagen-Hersteller Siemens Energy hat in dieser Woche einen schwarzen Handelstag erlebt. Der Kursrutsch belastet auch den Dax.
Zinsen müssen weiter angehoben werden
International bleibt der Euro die Nummer zwei unter den Währungen. Im vorigen Jahr stieg die Bargeldnachfrage plötzlich. Und auch bei den Währungsreserven gibt es bemerkenswerte Veränderungen.
Die neue Führung vollzieht eine Kehrtwende, die Straffung fällt deutlich aus. Die Bank von England hebt den Leitzins überraschend um einen halben Prozentpunkt an.
Die Schweizer Nationalbank stemmt sich gegen den Preisauftrieb. Nach dem Credit-Suisse-Debakel verlangt sie eine schärfere Regulierung der Großbanken.
Nagel hält es für einen „Kardinalfehler“, den Kampf zu früh zu beenden. EZB-Direktorin Schnabel fürchtet eine Lohn-Preis-Spirale.
In Paris beraten zahlreiche Staaten über einen neuen globalen Finanzpakt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seine Zentralasien-Reise fort und in Nordrhein-Westfalen beginnen die Sommerferien.
Die Zentralbank in Moskau befürchtet schwere Konsequenzen. Dann könnte die internationale Zahlungsabwicklung erschwert werden.
Viele Berufstätige arbeiten weiter weniger als vor der Pandemie. Solche langfristigen Nachwirkungen sind als „Hysterese“ bekannt. Sie wirken sich auch auf die Inflation aus.
In ihrer Sommerprognose senken die Forscher den Ausblick für die deutsche Wirtschaft. „Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich nur ganz langsam aus der Rezession heraus“, heißt es vom Ifo-Institut.
Anders als an den meisten anderen europäischen Handelsplätzen herrscht in Brüssel derzeit Flaute. Das hat auch mit den speziellen Problemen des einzigen belgischen Weltkonzerns zu tun.
Eine weitere Straffung der Geldpolitik der EZB zeichnet sich ab: Die Akteure bringen sich in Stellung. Was gerade aus dem EZB-Rat über die wichtigen Entscheidungen für Sparer und Hausbauer zu erfahren ist.
Die EZB soll ihre Geldpolitik weiter straffen und die Regierungen sollen sparen, fordern die Währungsexperten.
Trotz der weiter steigenden Zinsen bleiben die Anleger am deutschen Aktienmarkt in Rekordlaune.
Bundesbankpräsident Nagel rechnet für dieses Jahr mit 6 Prozent Inflation in Deutschland. Wen das als Arbeitnehmer wie trifft, hängt auch von der Macht am Arbeitsmarkt ab.
Die Krise im deutschen Wohnungsbau droht sich weiter zu verschärfen: Die Entwicklung ist inzwischen so schlimm wie zuletzt im März 2006.
Von Unzufriedenheit geblendet +++ Haftungsunion +++ Ungenügende Unterstützung +++ Totgeschwiegenes Thema +++ Sozialjahr einführen?
Trotz der hohen Inflation hält die Notenbank in Tokio weiter an ihrer ultralockeren Geldpolitik fest. Deutsche Touristen können sich darüber freuen.
Die EZB bereitet die Einführung der digitalen Währung schon jahrelang vor. Jetzt schlägt die EU-Kommission den Rechtsrahmen dafür vor.
Die höheren Zinsen der Notenbanken kommen bei vielen Sparern nicht an - dafür aber bei Dispo-Schuldnern.
Die EZB folgt Amerikas Notenbank Fed nicht
Der EZB-Zinsschritt kam erwartet und wird positiv gewertet. Der Euro gewinnt.
Leitzins soll um 0,25 Prozentpunkte steigen / Weitere Erhöhung im Juli
Anders als die amerikanische Notenbank Fed hebt die Europäische Zentralbank die Zinsen weiter an – um 0,25 Prozentpunkte. Und sie stellt weitere Zinsschritte in Aussicht. Denn im Kampf gegen die Inflation sei „noch Boden gutzumachen“.
Die Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank beginnen zu wirken, aber der Weg zur Geldwertstabilität bleibt lang. Um ihn zu meistern, sollten sich Finanz- und Lohnpolitik stärker an der Stabilität ausrichten.
Während die EZB Banken künftig 3,5 Prozent Zins auf Einlagen zahlt, müssen sich Sparer mit weit weniger zufrieden geben. Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind besonders knauserig. Ein Fintech prescht aber vor.
Bund und Länder beraten über die Flüchtlingspolitik, Selenskyj spricht vor dem Schweizer Parlament und die EZB verkündet ihren Zinsentscheid. Der F.A.Z.-Newsletter.