Rufe nach digitalem Euro werden lauter
Nachdem Facebook mit Libra den Anfang machte, fordern nun Banken und Wirtschaft Digitalgeld. Die EZB bereitet sich bereits vor und auch BIZ-Chef Carstens begrüßt technische Innovation.
Nachdem Facebook mit Libra den Anfang machte, fordern nun Banken und Wirtschaft Digitalgeld. Die EZB bereitet sich bereits vor und auch BIZ-Chef Carstens begrüßt technische Innovation.
Was erwartet der Commerzbank-Chef von Christine Lagarde? Im F.A.Z.-Interview spricht Martin Zielke über die Aufbruchstimmung der neuen EZB-Chefin, den Kampf um Rendite – und die Frage, ob eine Fusion mit der Deutschen Bank ein Selbstzweck sein könnte.
Nicht nur in der Volksbankengruppe finden Bankaufseher oft schwerwiegende Sicherheitslücken, durch die Hacker Kundendaten oder Geld erbeuten könnten. Einigen IT-Vorständen kommt das nicht ungelegen.
Deutschlands Saldo aus dem Target-2-System war lange Gegenstand heftiger Debatten. Nun geht er zurück. Was sind die Gründe?
Warum die Zinsen derzeit so niedrig sind, ist ebenso spannend wie umstritten. Philip Lane ist seit Juni Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank. Er sieht vor allem drei Ursachen.
Den Negativzinsen zu entkommen ist gar nicht so schwer: Ein paar Prozent Rendite sind noch immer drin.
Die neue Präsidentin der EZB will die Geldpolitik stärker am Klimaschutz ausrichten. Doch im Rat der Notenbank ist man sich über die Wege keineswegs einig.
John Greenwood wirft der EU Protektionismus vor. Der Invesco-Chefvolkswirt sieht in der EZB-Geldpolitik eine Bedrohung des Finanzsystems. Für die Vereinigten Staaten hat er hingegen eine positive Prognose.
Ansage an Moody’s & Co: Der Bundesbank-Präsident verlangt eine andere Bewertung. Und nennt Gründe.
Bei „Maybrit Illner“ hatte man den Eindruck, diese Frage könnte etwas peinlich sein. Dennoch ist sie berechtigt. Aber was genau bedeutet ein solcher Crash überhaupt? Und wer druckt eigentlich das ganze Geld, von dem immer die Rede ist?
Die bei Banken und Investoren beliebten Pfandbriefe haben sich seit Jahrhunderten bewährt und sind ein deutscher Exportschlager. Jetzt gilt es, diese Finanzierungsform für neue Herausforderungen zu nutzen: Die Infrastruktur und den Klimawandel.
Das Vertrauen in den Euro ist laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde mittlerweile so stark wie nie zuvor. Das solle auch so bleiben. Ihre Unterschrift wird künftig auf allen Euro-Scheinen sein, die neu gedruckt werden.
Die neue Chefin der Europäischen Zentralbank lobt den Euro. Bei Feierlichkeiten in Frankfurt gab Christine Lagarde zudem ein großes Versprechen ab.
Nun will auch die Frankfurter Volksbank Neukunden zur Kasse bitten, wenn sie ihr Geld bei dem Institut parken. Eine Folge der anhaltend expansiven Geldpolitik der EZB.
Die Notenbank sitzt einer Illusion auf: Die Kaufkraft des Geldes lässt sich nicht objektiv messen und ein Inflationsziel nicht erzwingen.
Nach acht Jahren Mario Draghi hat kürzlich Christine Lagarde die Führung in der Europäischen Zentralbank übernommen. Noch ist nicht klar, welchen Kurs sie inhaltlich verfolgen wird. Im Stil hat sie allerdings schon erste Zeichen gesetzt.
In ihrem ersten öffentlichen Auftritt als EZB-Präsidentin räumt Christine Lagarde unerfreuliche Nebenwirkungen der Geldpolitik ein – und fordert eine Stärkung der Binnennachfrage.
Bayerns Ministerpräsident schlägt vor, Sparern einen steuerlichen Ausgleich für Negativzinsen zu gewähren. Nicht nur der Finanzminister äußert sich zurückhaltend.
Die Debatte um die Nebenwirkungen der Geldpolitik bekommt neue Nahrung – mit einem Bericht der EZB zur Finanzstabilität.
Vor einigen Monaten sprach sich der CSU-Chef noch für ein Verbot aus. Jetzt setzt er auf Entschädigungen für Sparer und konkretisiert einen Vorschlag.
Das viele billige Geld der Europäischen Zentralbank hat nicht nur positive Effekte. Die Altersvorsorge leidet, auch Immobilienmärkte könnten destabilisiert werden. Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend in der Notenbank durch.
So, nun ist es raus: Die ersten Banken verlangen Negativzinsen auf dem Tagesgeldkonto vom ersten Euro an. Vorbei die nette Zeit, als zumindest noch eine Grenze von 100.000 Euro von allen eingehalten wurde.
Deutschland, Frankreich und die Niederlande weisen im EZB-Rat stärker auf die negativen Begleiterscheinungen der unkonventionellen Geldpolitik hin. Wie reagiert die Präsidentin?
Was bedeutet das gewandelte Rollenverständnis der EZB für die Finanzpolitik? Und mit welcher Ratio erheben Staaten Steuern und gehen sie Schulden ein?
Bekannte Ökonomen streiten einmal mehr über grundlegende Aufgaben von Zentralbanken. Drei Beobachtungen bleiben am Ende dieser Debatte.
Klagen über negative Zinsen für Sparer sind in Deutschland besonders laut. Gibt es solche Konditionen in anderen Eurostaaten eigentlich nicht?
Einen Tag nach der ersten Sitzung des EZB-Rats mit seiner neuen Chefin Christine Lagarde nimmt die Debatte um die Strategie der Notenbank an Fahrt auf: Passt das Ziel der Euro-Notenbank noch in die Zeit?
Der Invesco-Chefvolkswirt John Greenwood hält expansive Fiskalpolitik für falsch.
Von wegen zementiert: Die EZB will die Zinsen noch lange niedrig halten, aber die Renditen für Bundesanleihen klettern kräftig. Sie sind nicht die einzigen.
Die Linke muss sich nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht nach einer neuen Ko-Vorsitzenden umschauen und auch der CDU könnten unruhige Zeiten bevorstehen. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
In der EZB gibt es viel Unmut über den Führungsstil von Draghi. Unter Lagarde soll es nun besser werden – das betrifft auch das Abstimmungssystem. In der F.A.Z. mahnt Österreichs Notenbankchef Reformen an.
Starinvestor Mohamed El-Erian ist besorgt: Die Zentralbanken stiften mehr Schaden als Nutzen und die Anleger spielen verrückt. Im Interview erklärt er, wie er in solchen Zeiten investiert.
Da niedrigere Zinsen nach Ansicht von Jens Wilhelm nichts mehr bringen, sieht der Experte der Fondsgesellschaft Union Investment die Stunde staatlicher Investitionen für gekommen.
Unsere Kaufkraft verliert nicht nur, wenn die Verbraucherpreise steigen, auch Preise für Wohnimmobilien spielen eine Rolle. Ein EZB-Fachmann schlägt vor, das für die Messung der Inflation stärker zu berücksichtigen.
Europas Geldinstitute haben fleißig Altlasten abgebaut, doch es muss noch mehr passieren. Wie stark sich die Anteile fauler Forderungen unterscheiden, zeigt ein Blick auf die Landkarte.
Anders als in Russland, in der Türkei und China stockt die Notenbank in Europa nicht ihre Goldreserven auf. Sie setzt auf Wertpapiere – auch in Renminbi.