Der Kampf um App-Entwickler
Ein „App Campus“ soll dem „Windows Phone“ Auftrieb bringen. An einer finnischen Hochschule wollen Microsoft und Nokia Informatikstudenten fördern und sich neue Ideen sichern.
Ein „App Campus“ soll dem „Windows Phone“ Auftrieb bringen. An einer finnischen Hochschule wollen Microsoft und Nokia Informatikstudenten fördern und sich neue Ideen sichern.
Neelie Kroes ist Vizepräsidentin der EU-Kommission und verantwortlich für die Digitale Agenda. Mit Initiativen zum Ausbau der Datennetze, der Förderung von Talenten und zur Erhöhung der Sicherheit im Internet will sie die europäische IT stärken - und blickt auf Berlin.
Zehn Jahre sind in der Telekommunikation eine lange Zeit. Auf der Cebit 2002 spielte UMTS eine große Rolle. Andere Neuheiten von damals sind heute wieder in der Versenkung verschwunden.
Die Handys werden größer, dünner und wasserdicht. Die wirklichen Innovationen finden aber woanders statt. Denn das Geschäft mit der Hardware wird schwächer - „Lifeline“ heißt das Stichwort.
Die Fokussierung der Messe auf Dutzende von Android-4-Smartphones mit ähnlicher Ausstattung und Leistung führt zu einer Monokultur. Es fehlen die Geräte zum Träumen und die Objekte der Begierde.
Noch-Handy-Weltmarktführer Nokia protzt in Barcelona mit einer Super-Kamera und einem günstigen Windows-Smartphone. Asus setzt mit dem Padfone auf eine Kreuzung aus Smartphone und Tablet.
In diesem Jahr werden in Deutschland mehr Smartphones als Handys verkauft. Wie die Mobilfunkbranche diesen Trend fortsetzen will, erörtert die Branche auf dem Mobile World Congress in Barcelona.
Nokia Siemens Networks (NSN) gerät zunehmend unter die Regie des Siemens-Konzerns. Beobachter sprechen davon, dass der Münchner Elektrokonzern de facto die Führung übernommen hat.
Gemeinschaftsunternehmen sind nicht selten zum Scheitern verurteilt. Das zeigt nicht zuletzt der Kahlschlag bei Nokia Siemens Networks. Doch es gibt auch positive Beispiele.
Der geplante Stellenabbau bei Nokia Siemens könnte noch höher ausfallen, als bislang angekündigt. Nach Informationen der F.A.Z. könnten insgesamt 4000 Mitarbeiter betroffen sein.
Nokia Siemens streicht in Deutschland Stellen und schließt den Standort München komplett. Ob sich das Unternehmen mit dem Kahlschlag tatsächlich verbessert, bleibt ungewiss.
Der angekündigte Kahlschlag des Netzwerkausrüsters hat Deutschland erreicht. Am härtesten trifft er die Zentrale in München.
Erste Zahlen vom Hoffnungsträger: Nokia hat im vergangenen Quartal eine Million Lumia-Smartphones verkauft. Das ist zwar nichts im Vergleich zum iPhone, doch die Finnen sind zufrieden.
Unicredit muss 7,5 Milliarden Euro auftreiben. Die Ankündigung setzte nicht nur ihren Kurs, sondern auch die Notierungen der gesamten Bankbranche in Europa unter Druck.
Mit fortdauernder Stärke hat der amerikanische Elektronikkonzern Apple ein Jahr der Zäsur überstanden. Doch es ist freilich kein Naturgesetz, dass der Wettbewerb an Apple abprallt. Die Angreifer werden gefährlicher.
Der Netzwerkausrüster lässt seine Mitarbeiter im Unklaren über den angekündigten Stellenabbau. Der fällt höher aus als angenommen. Die Mitarbeiter sind verunsichert.
Der Pionier verliert: Der taiwanesische Hersteller HTC rechnet nur noch mit stagnierendem Umsatz. Auf dem Markt für Smartphones rücken derweil chinesische Anbieter vor.
Fitch bestätigt Frankreichs Spitzenote, Moody’s die der Vereinigten Staaten, dagegen wachsen beim IWF und S&P die Sorgen um Japans Schulden. Die Raiffeisen Bank International senkt ihre Prognosen und HTC begibt eine Umsatzwarnung. Suzuki ruft im Streit mit VW den Schiedsgerichtshof an, Microsoft blickt in Yahoos Bücher. Die Talsohle ist für Griechenland noch nicht erreicht und Experten bezweifeln den Erhalt des Euroraums in seiner heutigen Form.
Der Telekommunikationsausrüster will 1 Milliarde Euro sparen, um der aggressiven Konkurrenz aus China Paroli zu bieten. Deutschland als einer der wichtigsten Standorte dürfte besonders betroffen sein. 3000 deutsche Arbeitsplätze sind in Gefahr.
Das Google-System Android hat mit mehr als 50 Prozent Marktanteil bei Smartphones eine Rekordmarke erreicht. Im Weihnachtsquartal regt sich jedoch Konkurrenz, vor allem durch Apples iPhone 4S.
Blitzlichtgewitter und kreischende Fans: Tausende Schaulustige haben vor dem Nokia-Theatre in Los Angeles die Weltpremiere von „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht 1“ gefeiert.
Nokia kommt mit seinem Werk in Rumänien nicht aus den Schlagzeilen: Schon zum Start gab es Proteste, als im Gegenzug das Bochumer Werk geschlossen wurde. Jetzt hat das rumänische Finanzamt die Hallen des Betriebs beschlagnahmt.
Zehn Jahre war die Zusammenarbeit im Computergeschäft zwischen Fujitsu und Siemens erfolglos verlaufen. Nachdem die Japaner die Alleinregie 2009 übernommen hatten, scheint dem Informationstechnikkonzern in Europa nun ein Neustart zu gelingen.
Das Smartphone-Betriebssystem von Microsoft soll Nokia den Weg aus der Krise weisen. Jetzt kommt das erste Handy aus Finnland mit Windows Phone 7.5. Wie gut ist das neue Nokia Lumia 800?
Selbst in einem Übergangsquartal vor einem Modellwechsel deklassiert Apple noch die Konkurrenz: Mit etwa 14 Prozent Marktanteil am Smartphone-Geschäft und mit 4 Prozent aller verkauften Handys erzielt das Unternehmen 52 Prozent des Gewinns. Aber es gibt inzwischen ernsthafte Konkurrenten: Samsung am Markt und Motorola vor Gericht.
Der finnische Handy-Marktführer peppt seine neuen Smartphones gezielt mit Geo-Diensten auf. Der zuständige Manager Michael Halbherr sagt: „Wir wollen die dominierende Social-Location-Plattform werden.“
Acht Monate nach einem umfassenden Strategiewechsel hat der Mobilfunkkonzern die ersten neuen Smartphones mit einem Betriebssystem von Microsoft vorgestellt. Die Reaktionen waren gemischt.
Nokia zielt auf die nächste Milliarde Internetnutzer, die jung ist und in den Schwellenländern wohnt. Für diese Zielgruppe hat Nokia eine neue Produktfamilie mit dem Namen Asha entwickelt. Für die High-End-Nutzer hat Nokia die Geräte Lumia 800 und Lumia 710 neu im Angebot.
Nokia verkauft mehr Handys als jeder andere Hersteller. Doch die meisten stammen aus dem unteren Preissegment. Nun will der Konzern auf seiner Hausmesse neue Smartphones vorstellen. Es könnte der Grundstein für eine Neugeburt sein.
Die Unternehmen haben ihre Forschungsausgaben nach der Krise deutlich erhöht. Erfolg lässt sich aber nicht mit Geld erzwingen. Das hat der finnische Telekommunikationskonzern Nokia schmerzhaft erfahren.
Die Unternehmen haben ihre F&E-Ausgaben nach der Krise wieder stark gesteigert. Deutschland ist in Europa führend. Aber Erfolg lässt sich nicht mit Geld erzwingen. Das hat Nokia schmerzhaft erfahren. Denn die Finnen gaben mit rund 7,78 Milliarden Dollar mehr als viermal so viel für Produkt- und Softwareinnovationen aus als Wettbewerber Apple. Der Erfolg lässt auf sich warten.
Präsident Traian Basescu war über die Entwicklung wenig überrascht. Vielmehr hielt er die Schließlung des Nokia-Werks für absehbar. Ministerpräsident Emil Boc rechnet außerdem mit weiteren Abwanderungen.
kps. WIEN, 30. September. Die Schließung des Nokia-Werkes in Jucu bei Klausenburg (Cluj) hat die rumänische Regierung nicht überrascht. Der konservative Ministerpräsident Emil Boc rechnet vielmehr damit, dass auch andere multinationale ...
Erst vor gut drei Jahren musste Nokia viel Kritik einstecken, als der Handy-Riese die Produktion aus Bochum nach Rumänien verlegte. Jetzt macht auch das rumänische Werk dicht. Gesundsparen kann man sich eben nur, wenn man erfinderisch bleibt. Nokia hat das nicht geschafft, die deutsche Industrie schon.
Kno. FRANKFURT, 29. September. Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia schließt sein Werk für Mobiltelefone im rumänischen Cluj, das erst vor gut drei Jahren gebaut worden war, um die Nokia-Fertigung in Bochum zu ersetzen.
Nur drei Jahre nachdem Nokia die Handyproduktion aus dem Werk in Bochum nach Rumänien verlagert hat, wird das Werk geschlossen. 2200 Stellen fallen weg.