Der schlimmste Sommer aller Zeiten
Das Jahr 1540 brachte die Dürre des Jahrtausends – und den besten Wein aller Zeiten. Doch die Ernte war mager, Flüsse vertrockneten, das Vieh verreckte. Im August 2018 haben wir ähnliche Wetterlagen.
Das Jahr 1540 brachte die Dürre des Jahrtausends – und den besten Wein aller Zeiten. Doch die Ernte war mager, Flüsse vertrockneten, das Vieh verreckte. Im August 2018 haben wir ähnliche Wetterlagen.
Das Schloss Reinhardsbrunn ist eine der Wiegen Thüringens – und verkommt. Um die Immobilie zu schützen, hat das Land den alten Besitzer nun enteignet. Ein bisher einmaliger Vorgang.
Der lange und heiße Sommer hat auch Folgen für die Weintrauben: „Extrem früh dran“ sei man in diesem Jahr mit der Ernte.
Eine Weintour der etwas anderen Art: Einige edlen Tropfen eignen sich nicht nur in der Flasche zur Anlage. Es gibt auch Wertpapiere.
Nachdem Peking Kapitalkontrollen erlassen hatte, verschwanden die kaufkräftigen Chinesen von den Wohnungsmärkten dieser Welt. Ein Handelskrieg könnte das ändern.
Wenn die beste Freundin Mutter wird, ist das nicht immer einfach und kann zu Konflikten führen – die Freundschaft aber auch vertiefen. Drei Freundinnen erzählen ihre Geschichte.
Bei Schmitt’s Kindern in Randersacker nahe Würzburg kaufte schon Residenz-Erbauer Balthasar Neumann seinen Wein. Es auch zu tun wäre nicht die schlechteste Art, dem Baumeister nachzueifern.
„Der Wein des Einsamen“ von Charles Baudelaire, gelesen von Thomas Huber
Charles Baudelaire glaubte an die Macht des Weines, um der Misere seiner Zeit zu entkommen. In diesen Versen untersucht er die Grundzüge des menschlichen Denkens und Handelns, die im Rausch zutage treten.
Ernteausfälle, Waldbrandgefahr, mehr Unfälle: Trockenheit und Hitze setzen der Natur zu und machen den Menschen zu schaffen. Doch es gibt auch Profiteure.
Historisches ist bereits erreicht, darum macht das Modric-Paradox jetzt schon alle glücklich. Für die Kroaten stellt sich die Frage über Sieg oder Niederlage im WM-Finale nicht. Ein Spaziergang über den Ban-Jelačić-Platz.
Ob im Winter oder Sommer, ob zu Hause oder im Restaurant: Wenn es richtig etwas zu feiern gibt, ist Champagner meistens das Getränk der Stunde. Was kommt ins Glas?
Um den Schutz der Kulturlandschaft im Rheingau sorgen sich viele, doch ein Runder Tisch findet kaum Interesse. Vielleicht weil die Eingriffsmöglichkeiten so gering sind.
Humane Papillomaviren können Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs auslösen. Krankenkassen bezahlten eine Impfung bislang nur für Mädchen. Wäre das nicht auch für Jungen sinnvoll?
Jeden Abend kommt die Partygemeinde ans Mainufer und mit ihr kommt der Müll. Jeden Morgen kommt Alex Handic und räumt auf. Manche Dinge könnten so einfach sein. Sind sie aber nicht.
Neu eröffnet, gerade geschlossen, ein neuer Chef, eine andere Karte: Die Lokale-Szene in der Rhein-Main-Region ändert sich stetig. Das Update im Juni mit Namen und Nachrichten aus der Gastronomie.
Auf einem kleinen Hang mitten in der Stadt oder in einem Beet vor der Haustüre: Mitten in vielen Großstädten reifen Trauben, die Hobbywinzer dann zu Wein verarbeiten. Klappt das überhaupt?
Wann ihre Ware ankommt, wissen die Kunden des Importeurs Sune Rosforth nie so genau. Denn er verschifft lieber mit dem Segelboot als mit dem Containerschiff. Manchen Waren tut das sogar gut.
Nichts weniger als „ewigen Weinbau“ will der Moselwinzer Nik Weis auf seinem St.-Urbans-Hof in Leiwen betreiben. Und er kommt diesem Ziel beeindruckend nahe.
Armdicke Aale, riesige Welse, Enten-Sheriffs und nackte russische Soldaten: Im Kanu kommt man der Lübecker Wakenitz und ihrer Geschichte am nächsten.
Alle Welt redet von Insekten als Proteinquelle. Doch warum eigentlich nicht von der guten alten Weinbergschnecke? Besuch auf einer appetitlichen Zuchtfarm.
Lutz Gerhard war Informatiker in einem internationalen Unternehmen. Dann hat er beschlossen, in Radebeul das Weingut seiner Eltern weiterzuführen.
Mit dem „East Grape“ im Frankfurter Ostend hat sich Ralf Müller-Arnold den Traum von der eigenen Weinbar erfüllt – und erntet Anerkennung von allen Seiten.
Klaus Zimmerling und Karl Friedrich Aust haben in den 90er-Jahren als Winzer angefangen und erfolgreiche Weingüter aufgebaut. Sie eint noch immer vieles, auch die Liebe zur Region.
Schloss Wackerbarth galt schon vor Jahrhunderten als Genusszentrum. Heute arbeiten in dem Sächsischen Staatsweingut über 120 Mitarbeiter mit Rückblick auf die Tradition.
Die Winzer Martin Schwarz und Matthias Schuh haben eigene Handschriften. Sie eint die Suche nach Perfektion. Und die Nachbarschaft am Meißner Kapitelberg, eine der besten Weinlagen in Sachsen.
Das Weingut Schloss Proschwitz gehört zu den Spitzenadressen in Sachsen. Georg Prinz zur Lippe hat das Familienerbe wiederbelebt und ist noch längst nicht am Ende mit seinen Ideen.
Anja Fritz hat sich als Frau in einer Männerbranche durchgesetzt. Nur zufällig wurde sie Winzerin im Elbtal und baute in harter Handarbeit das Weingut Mariaberg auf.
Die Zeiten, in denen Wissenschaft von Einzelpersönlichkeiten geprägt wurde, sind vorbei. Der Trend zum Kollektiv verändert die Forschung massiv.
Hinter der Costa Brava liegt das Schlaraffenland, Heimat avantgardistischer Köche wie der Roca-Brüder, deren Restaurant zweimal zum besten der Welt gewählt wurde. Das Glück dort ist vollkommen – beinahe zumindest.
Wirtschaftsminister Al-Wazir hat auf dem hessischen Breitbandgipfel die Gigabit-Strategie des Landes vorstellt. Sie verspricht superschnelles Internet binnen sieben Jahren. Gäste des Gipfels gießen Wasser in den Wein.
Die Zukunft der Steillagen ist rot, wenn es um gut geeignete Rebsorten geht. Neue Konzepte und neue Technik sollen diese Weinberge für die Kulturlandschaft erhalten.
28 Millionen Euro Eigenkapital, 60 Millionen Fernseheinnahmen, über 150 Millionen Umsatz: Die Eintracht sprengt ihre finanziellen Ketten. Doch Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing formuliert bescheidene Ziele.
Das französische Auktionshaus Aguttes versteigert in Paris das Skelett eines Dinosauriers – auf dem Eiffelturm. Denn außergewöhnliche Fossilien sind nicht zuletzt zum trendigen Luxus-Investment geworden.
Eva Fricke ist erst seit zwölf Jahren Winzerin – ein Wimpernschlag im traditionsreichen Rheingau und doch Zeit genug, um sich mit einem radikalen Konzept ihren Platz zwischen den etablierten Platzhirschen zu sichern.