Sehr viel, sehr gut
Der 2018er Jahrgang lässt deutsche Winzer strahlen. Ob die Deutschen dadurch zu Weinpatrioten werden?
Der 2018er Jahrgang lässt deutsche Winzer strahlen. Ob die Deutschen dadurch zu Weinpatrioten werden?
Wein wird auch als Kapitalanlage nachgefragt. Die Risiken und Nebenwirkungen bleiben aber beachtlich. Investments sind mit erheblichen Kosten verbunden.
Sportwagen, Gemälde oder Schmuck: Luxusgüter werden immer teurer – selbst guter Wein ist oftmals fast unbezahlbar. Warum nur steigen die Preise für erlesene Spirituosen so rasant?
Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs entwickelte Giuseppe Monti die Idee eines Friedenswegs durch die Dolomiten – sogar Patronen findet man dort.
Die Region um Mainz ist für ihre Winzer bekannt – und doch fehlt der Wein in so manchem Regal im Ausland. Warum sie im Nachbarland deutsche Rieslings schätzen, aber nicht trinken.
Seine Gedichte entziehen sich lyrischen Traditionen. In diesen Versen inszeniert Ulrich Zieger eine Sommerliebe, die Fragen aufwirft.
Warum trinkt der Bayer auf der Münchner Wiesn eigentlich zwei Wochen lang Bier aus so großen Krügen? Des Rätsels Lösung liegt im alten China.
Die Rheingauer Winzer strahlen: Die Rebstöcke haben die Trockenheit bestens überstanden. In den Kellern gärt wohl ein sehr guter Jahrgang heran.
Die einen verschwenden Lebensmittel, die anderen können sich keine warme Mahlzeit leisten: Die neuseeländische Initiative „Everybody Eats“ bringt jeden Montag Obdachlose mit Bankern an einen Tisch.
Rheinhessen wird immer mehr zur Domäne junger talentierter Winzerinnen, die sich nicht für sich, sondern nur für ihre Weine interessieren – wie die fabelhafte Christine Huff aus Nierstein-Schwabsburg.
Durch die vielen Sonnentage des Sommers beginnt die Ernte auf dem Böddiger Berg früher als gewohnt. Es könnte einer der besten Jahrgänge werden.
Wenn deutsche Präsidenten und Kanzler Gäste haben, wird es oft feierlich. Knut Bergmann, der einst im Präsidialamt arbeitete, hat aufgeschrieben, was zu diesen Anlässen auf den Tisch kommt.
Der kroatische Winzer Ivo Šegović lagert seinen Wein auf dem Meeresgrund der Adria statt im Weinkeller. Die Flaschen stecken ein bis zwei Jahre in Amphoren, die auch ein begehrtes Mitbringsel aus dem Urlaub sind.
Im Südwesten Frankreichs gedeihen die besonders charakterstarken, dunklen Malbec-Rotweine. Dabei wurde das Weinanbaugebiet bei einer Reblaus-Epidemie im 19. Jahrhundert fast vollständig zerstört.
Die Weinpreise sind stark gestiegen. Deshalb greift das trinkende Publikum zu drastischen Mitteln – und bringt damit die Wirte in Bedrängnis.
Die ersten Weinrebstöcke wurden 1995 auf Hamburgs einzigem Weinberg mit Blick auf den Hafen gepflanzt. Regelmäßig werden sie gepflückt und ein Stintfang Cuvée wird daraus – jedoch nicht in diesem Jahr.
Dieter Thomas Kuhn kommt mit Band nach Hanau. Die Auftritte der singenden Föhnwelle leben nicht zuletzt von seiner sanges- und tanzseligen Fangemeinde. Für sie hat er auch die „Grave Chapel Radio Show“ auf Lager.
Bei einem Gemeindefest bei Karlsruhe haben Hornissen 18 Menschen attackiert. Ein Großteil der Verletzten musste im Krankenhaus behandelt werden – der Bereich wurde abgesperrt.
Jetzt ist geklärt, wer die Weinberge von Langwerth von Simmern übernehmen wird. Doch nicht nur das Weingut Corvers- Kauter wird damit vergrößert.
Macht ein langer, heißer Sommer automatisch auch einen guten Wein? Das Phänomen der Jahrhundertweine jedenfalls lässt viele hoffen.
Bei Holtzbrinck hofft man auf Lesezirkel, damit die Leute wieder mehr Bücher kaufen. Die Verlagsgruppe gibt deshalb eifrig Anregungen – die sich aufs Unwesentliche konzentrieren.
In Rockenberg gibt es einen von nur 44 Brot-Sommeliers auf der Welt. Bernd Wettlaufer ist so sehr mit seinem Produkt verbunden, dass er knusperige Kruste knistern hört.
Das Vinocentral zeigt seit 25 Jahren, wie kulinarische Stadtentwicklung geht. Völlig überraschend ist der Erfolg nicht: Die Macher sind in Darmstadt keine Unbekannten.
Amerikanische Rapper scheinen schon seit Jahren auf Cognac zu stehen. Immer wieder singen sie über die Spirituose. Das liegt nicht nur am Geschmack.
Kaum ein anderer Winzer an der Mosel hat sich so konsequent dem Bio-Weinbau verschrieben wie Clemens Busch aus Pünderich. Anfangs sorgte das für Spott. Längst sorgt es für Staunen.
Stand-up-Paddeln ist die meditativste Art und Weise, sich auf dem Wasser fortzubewegen. Der Sport boomt – warum eigentlich? Ein Ausflug auf die Regnitz, die durch Bamberg fließt.
Derber Schabernack: Laiendarsteller bringen in Darmstadt Carl Zuckmayers „Fröhlichen Weinberg“ auf die Bühne – und sorgen mit Schlagern und Volksliedern für Trinklaune.
Die Silicon Valley Bank kommt nach Frankfurt, und die Gründerszene jubelt. Denn das Institut aus Kalifornien will eine Lücke schließen, die Start-ups große Schwierigkeiten macht.
Der "Vindigo" strahlt leuchtend azurblau im Glas. Laut Angaben der Hersteller sind natürliche Farbstoffe aus roten Traubenschalen dafür verantwortlich. Nicht allen schmeckt das.
Auf einem Berg in der heutigen Türkei wurden die ältesten Bierreste gefunden. Was trieben die ersten Einkorntrinker auf diesem Kultplatz? Interview mit einem Archäologen, der dort gegraben hat.
Wer sich über die frühe Weinernte dieses Jahr freut, kann noch lange nicht auf die Qualität der Traubenerzeugnisse schließen. Denn eine Sache ist noch wichtiger als ein warmer Sommer.
Ob Hausmeister, Dienstmagd oder Haushaltsmanagerin: Das Modell Wohnen gegen Hilfe hat Tradition. Ausbeutung oder auch Freundschaft zwischen Hausherren und Personal inklusive.
Spekulanten haben sich aus dem Markt für teure Autos zurückgezogen. Das wirbelt den Index für Luxusgüter durcheinander, nun steht Kunst für Anleger an erster Stelle.
Blasmusik kauft Bier, Chanson kauft Chardonnay: Der Oxforder Psychologe Charles Spence erklärt, wie wir unser Essen und Trinken wahrnehmen – und was das mit Sinnestäuschungslust zu tun hat.
Im Fußball ist Belgien seit Jahrzehnten ein Geheimtipp. Beim Bier - ja, was ist es da? Anhaltende Inspirationsquelle, das glatte Gegenteil von Deutschland? Ein Gespräch mit dem Bierübersetzer Frank Geeraers.
Die Bauern fürchten Einbußen, die Weinbauern dagegen hoffen auf Sommer wie diesen. Sie haben sich schon darauf eingestellt, dass der Klimawandel ihr Geschäft verändern wird.