Wo Goethe Steine schleppte
Im Garten kommt man dem Menschen Goethe nah, findet Angelika Schneider. Sie ist in Weimar für die Gärten des Dichters und leidenschaftlichen Gärtners zuständig.
Im Garten kommt man dem Menschen Goethe nah, findet Angelika Schneider. Sie ist in Weimar für die Gärten des Dichters und leidenschaftlichen Gärtners zuständig.
Im Wein liegt die Wahrheit, heißt es. Mancher schmeckt noch viel mehr darin. Was könnte das bloß sein?
Selten versprach ein Jahrgang so viel wie 2018. Aber Sonne allein reicht nicht für einen guten Wein. Am Ende entscheidet die Qualität der Traube. Zu Besuch beim Institut für Rebenzüchtung der Universität Geisenheim.
Kaum acht Hektar bewirtschaftet Andreas Laible in der Ortenau, doch die haben es in sich: Was er aus dem Bühl und dem Schellenberg in die Flasche füllt, gehört zu den Glücksmomenten des badischen Weinbaus. Die Kolumne Geschmackssache.
Als handele es sich um eine Harmlosigkeit, wird in Deutschland Alkohol zum Stalin-Gedenken verkauft. Wen wundert das, wenn sich sogar die vermeintlichen Intellektuellen des Musiklebens an Stalin-Huldigungen berauschen.
Zwischen Revue, Satire und historischem Possenspiel: In Mainz wird „Johannes Gutenberg. Das Musical“ uraufgeführt. Kommt das beim Publikum gut an?
Die Britin Catherine Gray, 38, galt jahrelang als fröhliches Party-Girl. Doch der Alkohol bestimmte ihr Leben – bis sie entschied: Es reicht. Jetzt erfreut sie sich an der neuen Lust am Nüchtern-Sein.
Wegen eines Missverständnisses war Absinth in der Schweiz sehr lange unter Strafe verboten. Doch in einem kleinen Tal brannten die Leute den Schnaps heimlich. Ihr Widerstand kommt ihnen nun zugute.
Zwanzig Folgen wird die Einspielung aller Werke von Heinrich Schütz mit dem Dresdner Kammerchor umfassen – ein Mammutprojekt von vierzehn Jahren. Ein Gespräch mit dem Dirigenten.
Fuß, Stiel, Kelch: Wer sagt eigentlich, dass man immer aus den gleichen Gläsern trinken muss? Wir zeigen Ihnen drei Möglichkeiten, wie es auch anders Spaß macht.
Wenn das Filmfestival in Cannes überstanden ist, ziehen sich die Stars gern in die Berge zurück – ins Château Saint-Martin zum Beispiel.
Weil er die Stadt Oppenheim um viel Geld geprellt haben soll, muss der Bürgermeister zurücktreten. Doch Misstrauen und alte Seilschaften bleiben in der Stadt zurück.
Eine Flasche öffnen und trinken ist einfach. Doch was tun, wenn sie nur halbleer ist und noch ein paar Tage halten soll? Und wie lässt sich ein guter Tropfen mehrere Jahrzehnte lang lagern?
Laurent Saillard ist Winzer an der Loire – und er macht alles anders als seine Konkurrenten. Schmeckt sein Wein deshalb so gut?
Welche Farbe Lebensmittel haben, hat großen Einfluss darauf, wie wir sie wahrnehmen. Die Industrie nutzt gerne aus, dass unsere Sinne sich hier täuschen lassen. Dabei kann man die Macht der Farben auch konstruktiv einsetzen.
Altersschwache Könige, ohnmächtige Prinzessinnen: Körperliche Leiden und deren Heilung sind in den Volksmärchen der Brüder Grimm vielfach ein Thema. Welche Vorstellungen stecken dahinter? Eine Spurensuche in sieben Erzählungen.
Bekanntlich dreht sich das Fest um Kinder, Geschenke, Familie – und ums Essen. Manche Deutsche begnügen sich mit Würstchen und Kartoffelsalat, manche verlangt es nach Gänsebraten oder Fondue. Und der Rest der Welt?
Die israelische Serie „Fauda“ handelt vom Kampf gegen palästinensische Terroristen und ist auf Netflix aktuell der Renner. Aber was sagen die Palästinenser dazu?
In wenigen Tagen ist Weihnachten. Wer noch verzweifelt nach Geschenken für die Liebsten sucht, dem seien diese fünf Vorschläge für Geschenke aus der Region ans Herz gelegt.
Der Jahresausklang bedeutet für Sekthersteller gute Geschäfte. Sie machen ein Fünftel ihres Absatzes im Dezember. Auch kleinere Anbieter versprechen sich gute Chancen, weil Verbraucher mehr als bisher auf Qualität achten.
Das perfkte Weihnachtsmenü zu zaubern, ist eine Kunst. Aber vielleicht dient die „Disgusting Food Exhibition“ in New York als Inspirationsquelle. Wer schon immer mal Fischsperma- Sushi und Heuschrecken probieren wollte, wird hier fündig.
Caroline Diel gehört mit ihrem Schlossgut in Burg Layen zur Winzerhocharistokratie an der Nahe – was man aber nur ihren Weinen und nicht ihr selbst anmerkt. Die Kolumne Geschmackssache.
Die belgische Bierkultur hat die amerikanische Craft-Bewegung inspiriert wie keine zweite. Vergessen wird, wie stark sie selbst beeinflusst wurde. Frank Geeraers stellt im Interview fünf Bier-Klassiker vor.
In vielen Städten ist die jüdische Küche aus dem Alltag fast komplett verschwunden. Eine Spurensuche in Berlin, Wien und Brünn.
Die kleine Ortschaft Winona war nur ein Zwischenstopp auf einer Reise durch Minnesota – aber was für einer! Von der Begegnung mit Kunstsammlern, Biertrinkern, Kanuverleihern und anderen Exzentrikern.
Der Hunger auf Ibérico-Schinken wächst – vor allem in Deutschland. Das besondere Fleisch reift bis zu vier Jahre lang und kann ziemlich viel Geld kosten.
Viele Obst- und Gemüsehändler in der Markthalle von New Spitalfields, dem größten Umschlagplatz für frische Lebensmittel in der britischen Hauptstadt, fürchten sich vor dem Brexit. Sie bereiten sich schon jetzt auf den Mangel vor.
In Hamburg sollte das abendliche Beisammensein bei Wein, Bier und Wasser wohl auch symbolhaft für das nun erhoffte Zusammenkommen der Lager stehen.
Eine Flasche Riesling ist ein mäßig spannendes Präsent. Ein Rebstock, der alljährlich flüssige Pracht hervorbringt, ist da schon aufregender. Es geht sogar noch einen Schritt weiter: Man kann einen Rebstock mieten.
Bückware und Zweitwährung in der DDR: Der Wein hat eine lange Tradition in Sachsen. Doch was mittlerweile dort entsteht, darf sich auch der Westen schmecken lassen.
Die besten Weine des durchwachsenen vergangenen Jahres stammen von Mosel, Saar und Ruwer. So mancher Riesling bringt uns direkt ins Nirwana.
Das Vier-Gänge-Menü sieht vor: Gänseleber an süßen Zwiebeln, Fasanen-Consommé, Schweinefilet an Rote-Bete-Risotto. Aber natürlich gibt es jedes Essen auch ohne Fleisch: Dann wird ein Ziegenkäse serviert, der fast zerfließt, eine Tomatensuppe an getrockneten Tomaten, aus denen noch der warme Sommer schmeckt, und schließlich Wirsingröllchen an rosa Risotto.
„Harry’s New York Bar“ empfiehlt für den Herbst den Cocktail-Klassiker „New York Sour“, der ausgerechnet zur Prohibitionszeit sehr beliebt war.
Die Leiterin der Sektmanufaktur von Henkell ist eine Expertin für Reben und Wein. Sie versteht sich aber auch noch auf ein anderes härteres Handwerk.
In einem kleinen Tal in der Toskana begibt sich ein Kochkurs auf die Spuren der Etrusker und entdeckt dabei, was man von ihnen für die moderne Küche übernehmen kann.
Egal ob Rot, Weiß oder Rosé: Es fließt wieder mehr Wein. Die Deutschen trinken im Jahr 28,8 Liter Wein pro Kopf – und trinken sich damit auf Platz zehn des internationalen Rankings für Weinkonsum.