Worunter die deutschen Krankenhäuser leiden
Es liegt nicht nur an Corona, dass die Kliniken schon wieder Alarm schlagen. Jetzt rächt sich, dass die Politik sich jahrzehntelang um Reformen gedrückt hat.
Es liegt nicht nur an Corona, dass die Kliniken schon wieder Alarm schlagen. Jetzt rächt sich, dass die Politik sich jahrzehntelang um Reformen gedrückt hat.
Bis zu 100 Millionen Euro würde die Stadt Marburg in das Uni-Klinikum Gießen und Marburg stecken – den Rückkauf durch das Land vorausgesetzt. Das lässt OB Spies wissen. Wissenschaftsministerin Dorn antwortet umgehend.
Als „konstruktiv“ hat die Staatskanzlei das Spitzentreffen bei Ministerpräsident Rhein zum privatisierten Uni-Klinikum bezeichnet. Dem Klinikum läuft wegen des endenden Zukunftsvertrags mit dem Land die Zeit davon.
Die Zeit für einen Zukunftsvertrag für das einzige privatisierte Uni-Klinikum hierzulande läuft ab. Beschäftigte und Kliniksdirektoren hoffen auf den neuen Chef des Mehrheitseigners.
Die Zahl der Corona-Patienten in den hessischen Kliniken nimmt zu. Das wirkt sich auf die Versorgung aller Patienten aus. Erste Kliniken schlagen Alarm, denn sie geraten mal wieder an ihre Grenzen.
Die deutsche Krankenhauslandschaft muss reformiert werden. Viele Menschen haben dafür aber eine klare Bedingung.
Motorrad-Pilot Victor Steeman kollidiert folgenschwer mit seinem Teamkollegen und zieht sich schlimme Verletzungen zu. Nun ist der 22 Jahre alte Niederländer im Krankenhaus gestorben.
Wie kalt wird es im Winter im Krankenhaus? Welche Patienten sollten zuhause übernachten? Was hat die Impfpflicht bewirkt? Helios-Chef Robert Möller antwortet.
Vor dem Hessischen Krankenhaustag fordern Kliniken Unterstützung in der Energiekrise. Es fehle Geld für Arbeiten zur Energieeffizienz.
Gut und gern zehn Jahre könnte es dauern, bis die Universitätsmedizin Mainz die Rosskur überstanden hat, die das Klinikum fit für die Zukunft machen soll. Das hat auch mit dem Erfolg von Biontech zu tun.
Das Mainzer Klinikum schwächelt schon lange, weil die Bausubstanz alt ist und die Wege zwischen den Stationen weit sind. In zehn Jahren soll alles besser sein.
Das geplante Pflegegesetz von Gesundheitsminister Lauterbach erntet Kritik. Das Pflegepersonal werde nicht genug entlastet. Zudem gibt es Konflikte mit dem Finanzministerium.
Um das Pandemiegeschehen besser nachvollziehen zu können, soll ein neues Gesetz Krankenhäuser verpflichten, mehr Daten zu liefern. Doch die halten es für „de facto nicht umsetzbar“.
Es gibt Lieferengpässe für ein wichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Schlaganfällen. Kliniken bekommen bereits weniger Wirkstoff, als sie bestellen. Reichen die Vorräte für den Winter?
Krankenhäuser würden ohne Hilfen finanzielle Probleme bekommen, mahnt der Klinikbetreiber Asklepios. Der Gewinn des Konzerns ist trotzdem zunächst gestiegen.
Corona wird das Gesundheitswesen verändern. Davon ist der Ärztliche Direktor der Universiätsklinik Frankfurt, Jürgen Graf, überzeugt. Denn durch die Pandemie sind die Schwachstellen im System schonungslos aufgedeckt worden. Das ist eine große Chance.
Hessens Kliniken verschieben wegen der vielen Corona-Patienten wieder planbare Eingriffe. Die Veranstalter finden nicht genug Personal und müssen manche Konzerte und Festivals absagen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Sommer, Sonne, Corona. Die Infektionszahlen steigen, in den Kliniken werden wieder planbare Eingriffe verschoben. Zudem macht der Personalmangel durch Corona-Infektionen des Personals den Kliniken zu schaffen. Eine Sonderregelung soll helfen, das Problem zu lösen.
Regelmäßig müssen Kliniken besondere Lagen, etwa ein Busunglück mit vielen Verletzten, üben. Durch die Pandemie fehlt die Zeit. Und das Gesundheitsamt, das diese Alarmpläne überprüft, hat keine Kapazitäten für hypothetische Krisen.
In den Streit um Investitionen für das Uni-Klinikum Gießen und Marburg schalten sich 71 Klinikdirektoren ein. Sie erheben Forderungen an die Eigentümer.
Mehr als zwei Millionen Hessen haben sich seit Pandemiebeginn mit dem Coronavirus infiziert. Derzeit steigen die Infektionszahlen wieder und die Belastung der Krankenhäuser wächst.
In den Streit um Investitionsmittel für das privatisierte Uni-Klinikum Gießen und Marburg schalten sich nun Dutzende Klinikdirektoren ein. Sie erheben fünf Forderungen an die Eigentümer Rhön AG und Land Hessen.
Ärzte und Zahnärzte warnen vor ambulanten Versorgungszentren, die Beteiligungsgesellschaften gehören. So würde es vermehrt zur Über- und Fehlversorgungen von Patienten kommen und der ökonomische Druck auf junge Ärzte erhöhe sich.
Vitos Rheingau eröffnet zwei neue Standorte zur ambulanten und tagesklinischen Versorgung. Doch perspektivisch droht ein Mangel an Personal.
Die Großstadt Saporischschja ist Frontstadt und Angelpunkt für alle, die dem umkämpften Südosten der Ukraine zu Hilfe kommen wollen. Ein Mutiger ist schon zwei Mal nach Mariupol gefahren.
Jedes Kind liebt seine Mutter. Wie aber ist es, wenn man von ihr vernachlässigt und manipuliert wird und sie einem Schuldgefühle macht? Über das Aufwachsen mit einer psychisch kranken Mutter – und eine späte Befreiung.
Viele Kliniken stehen vor großen Herausforderungen. Denn Corona macht auch vor dem Personal nicht Halt. Trotz hoher Krankenstände wartet schon die nächste Aufgabe auf die Klinikmitarbeiter.
Seit die Corona-Regeln gelockert wurden, dürfen Patienten wieder Besuch empfangen. Das entlastet das Klinikpersonal. Aber es warten schon neue Herausforderungen.
Kliniken in Wiesbaden lockern von Montag an das Besuchsverbot, Hessens Gerichte behalten die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken bei.
Binnen 20 Jahren sind in britischen Kliniken mehr als 200 Babys wegen mangelhafter Geburtshilfe während oder kurz nach der Geburt gestorben. Nun bittet der zuständige Minister um Verzeihung für den Skandal.
Die Krankenhäuser nehmen viele krebskranke Kinder aus der Ukraine auf. Ärzte sind erstaunt, dass manche die Flucht überhaupt überlebt haben. In Berlin sind die Notaufnahmen besonders gefordert.
In England gibt es Streit über die Belegung der Mehrbettzimmer im Krankenhaus. Es geht um Transpersonen, und es stellt sich die Frage, ob die Gender-Selbstidentifizierung die Würde von Patienten konterkariert.
In der Ukraine bereiten sich Krankenhäuser auf immer mehr Verwundete vor. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schult ihre Kollegen vor Ort in Kriegschirurgie.
Kriegsverletzte aus der Ukraine könnten bald auch schon in Hessen behandelt werden müssen. Darauf bereiten sich viele Kliniken zumindest vor. Corona stellt eine besondere Herausforderung da.
Der Luftschutzkeller wird eingerichtet, die Leute sind ruhig und solidarisch, die Regale sind immer noch voll. Dann ertönt der Alarm. Augenzeugenbericht eines Historikers aus Kiew.
Die Omikron-Welle hat ihren Scheitelpunkt noch nicht erreicht. Die Infektionen werden überall zahlreicher, aber die Lage in den Kliniken bleibt stabil.