Comeback des Silberschmucks
Dieser Sommer fühlt sich an wie eine Zeitreise. Nicht nur Modetrends der 2000er feiern ein Comeback, auch an den Ohren, Handgelenken und Fingern funkelt es wieder in Silber.
Dieser Sommer fühlt sich an wie eine Zeitreise. Nicht nur Modetrends der 2000er feiern ein Comeback, auch an den Ohren, Handgelenken und Fingern funkelt es wieder in Silber.
Finanzminister Lindner will „die Kriegskasse Putins treffen“.
Das berüchtigte „Queen-Bee-Syndrom“ beschreibt, was in Deutschland „Stutenbissigkeit“ genannt wird. Erfolgreiche Frauen legen dem weiblichen Nachwuchs häufig Steine in den Weg. Doch das Phänomen ist umstritten.
Freundschaft, Verrat und Verschwinden mit Tornado im Kopf: In Cat Patricks Jugendroman erzählt ein verhaltensauffälliger Teenager von einer dramatischen Suche.
Die Antiquariatsmessen in Stuttgart und Ludwigsburg fallen aus. Das Angebot in den umfangreichen Katalogen tröstet darüber hinweg.
Die Auktionen von Objekten aus Karl Lagerfelds Besitz haben in Monaco fulminant begonnen. Nichts blieb unverkauft, Schätzpreise wurden weit überboten. Nun geht es in Paris weiter.
Bald werden die sterblichen Überreste von Joséphine Baker ins Pariser Panthéon einziehen, dem Weihetempel der Französischen Republik. So jemand wie diese Tänzerin findet sich dort noch nicht.
In der Serie „Domina“ sehen wir das alte Rom mit den Augen einer mächtigen Matrone: Livia Drusilla war die Frau von Augustus und behauptete sich in einer brutalen Männerwelt. Das passt zum Zeitgeist.
Was können Schuhe denn schon gegen ein Virus ausrichten? Der neue Sneaker des japanischen Herstellers Mizuno und des Pariser Designer La MJC unterstützt die Forschung zur Bekämpfung von Covid-19. Die Kolumne Sneak around.
Zurichtung des Mannes: Der Roman „Monsieur Vénus“ von Marguerite Eymery alias „Rachilde“ mischte vor mehr als einem Jahrhundert das Geschlechterverhältnis gründlich auf.
Eugen Weidmann aus Frankfurt-Sachsenhausen war der letzte Verurteilte, der in Frankreich öffentlich hingerichtet wurde. Eine Geschichte über Romanzen und mörderische Skrupellosigkeit.
Alle fünf Minuten sehnt sich jemand aus dem Home-Office heraus nach Zuwendung: Die Schauspiel-Serie „Zeit füreinander“ handelt vom Kennenlernen auf Distanz.
Wozu braucht jemand, der so anschaulich erzählt wie Julian Barnes, Bilder in einem Buch? Sein jüngstes Werk zeigt es: „The Man in the Red Coat“ lasen die Briten als Lobpreis für Europa. Und jetzt, in der Isolation, sagt es uns noch mehr.
Auch die Sternegastronomie entkommt dem Fallout von Corona nicht. Das zwingt die Branche zu tiefgreifenden Veränderungen.
Mit Romantik allein kommt man nicht weit: Eine Neuverfilmung der widerspenstigsten „Emma“ ganz nach Jane Austens Humor.
Beim Shoppen steht immer häufiger das Erlebnis im Vordergrund. Für den Einzelhandel ist das eine Möglichkeit, gegenüber dem Onlinegeschäft sichtbar zu bleiben. Ein Blick in die Einkaufswelten von morgen.
Karl Lagerfeld baute Chanel-Schauen zu Gesamtkunstwerken aus. Möglich machten es Luxusboom, Eventisierung, Instagram-Marketing und sein Gespür. Und nun suchen alle die besten Locations.
Dorothee Schumacher feiert in New York ihre 30 Jahre in der Mode. Als sie 1989 in Düsseldorf klein anfing, fand sie die Mode in Deutschland nicht feminin genug. Heute sieht sie eine Entwicklung – „auch in Businessstädten wie Frankfurt“.
Die 160.000 Mitglieder der Konservativen Partei wählen gerade den nächsten britischen Premierminister. Sie sind alt, melancholisch und ein bisschen rebellisch – und sehnen sich nach der guten alten Zeit.
Heranwachsende Mädchen waren ein Lieblingsthema der Maler der bürgerlichen Epoche. Warum gilt von allen Spezialisten für dieses Sujet ausgerechnet Balthus noch immer als ausstellungswürdig?
Aus dem Leben einer unverschämten Schriftstellerin: Keira Knightley spielt in „Colette“ die weibliche Hauptrolle. Doch ihr männlicher Drehpartner Dominic West stiehlt ihr die Show.
Der Film schafft es die Komplexität der Figuren perfekt darzustellen, sodass Männer Schurken und Liebende zugleich sind. Es wird möglich an der Seite von Keira Knightley in eine Welt abzutauchen, die weder rigide noch langweilig war. Weshalb niemand der Person Colette gerecht werden kann, verrät F.A.Z.-Redakteurin Ursula Scheer.
„Hasst die Oper Frauen?“ Die Londoner Covent-Garden-Oper ist bestrebt, der #MeToo-Bewegung Rechnung zu tragen und die Rolle von Frauen neu zu beleuchten. In bester Gesellschaft. Eine Glosse.
Fransen sind nichts für den Ernst der Lage. Mit Fransen geht man aus sich heraus – zumindest ein bisschen. Eine Hommage an den Sommer-Saum.
Nicht nur die Namen dieser Pflanzen sind verheißungsvoll. Einige waren schon nahezu verschwunden. Jetzt feiern sie ein fulminantes Comeback.
In den deutschen Kinos kann sich nur „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ gegen die Konkurrenz aus den Fußballstadien behaupten. In Amerika aber gelingt einer Superhelden-Familie eine Sensation.
Frankreichs Präsident sieht sich als romantischen Helden. Wären da nur nicht die Autoren und Studenten, die zum Protest gegen ihn aufrufen.
Komplexe Rollen sind ihr Spezialgebiet: In Bille Augusts neuem Film „Eleanor und Colette“ spielt Helena Bonham Carter eine starke Psychiatriepatientin.
Sie spielte schon bei Harry Potter und Alice im Wunderland: Helena Bonham Carter im Gespräch über ihre illustre Familie, den Brexit – und die Schauspielerei als Vorbereitungskurs auf ein Leben als Prinzessin.
In Budapest dreht National Geographic die Serie „Genius“. Antonio Banderas spielt darin Picasso, ohne ihn zu glorifizieren. Und alle reden über die Rolle der Frauen.
Immer wieder feuern Huthi-Rebellen aus dem Nachbarland Raketen auf Saudi-Arabien – diesmal töten Trümmer eines abgefangenen Geschosses in Riad einen Ägypter. Oxfam warnt unterdessen vor einer Hungersnot im Jemen.
In den Passagen und Galerien von Paris lagen einst Luxus und Laster eng beieinander. Und noch heute hüten sie nicht nur viele Geheimnisse, sondern auch die Seele der Stadt.
Rupert Everett als Oscar Wilde, Daisy Ridley als Hamlets Schwester, ein isländisches Debüt: Ein paar Highlights vom Sundance Film Festival 2018, die im Laufe des Jahres in die Kinos kommen dürften.
Carla Bruni blickt gerne zurück und liebt die Erinnerung an ihre Zeit als Model. Im Interview spricht sie außerdem über ihren Mann Nicolas Sarkozy – und ihre neue Platte.
Vor 100 Jahren wurde Mata Hari hingerichtet. In ihren letzten Stunden erkannte sie die Rolle ihres Lebens. Über Spionage als Fortsetzung des Kurtisanentums mit anderen Mitteln.