Der Bubikragen schnürt uns ein
Den deutschen Modelabels geht es schlecht. Und das schon seit Jahren. Da hilft auch keine Berliner Fashion Week.
Den deutschen Modelabels geht es schlecht. Und das schon seit Jahren. Da hilft auch keine Berliner Fashion Week.
In Berlin beginnt die Fashion Week, in Genf eröffnet der Internationaler Uhrensalon und Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine Rede beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse.
Adiletten waren einst als Schuhwerk der Stillosen verschrien. Jetzt sieht man sie plötzlich wieder allerorten. Der Designer Michael Michalsky über die sommerliche Rückkehr des Badeschuhs.
Auch in dieser Woche haben unsere Prominenten wieder alles gegeben. Cheyenne Ochsenknecht etwa will nichts lernen und drängt deshalb in die Modebranche. Schön sein muss reichen.
Sie gilt als Inbegriff des schlechten Geschmacks: die Badelatsche. Ob mit Socken oder ohne, ausgehfertig ist man mit den gestreiften Gummischlappen nicht. Das könnte sich jetzt ändern.
Nicht alle Talente, die es verdient hätten, waren bei der Berliner Fashion Week in dieser Woche dabei. Die Szene steckt in einer Krise. Über den Wahnsinn, in der Stadt eine Marke aufzubauen.
Not macht erfinderisch: Ein Designer arrangiert am vierten Tag die Sitzreihen im Schauentheater neu, ein zweiter späht seine Gäste aus und eine dritte singt vor versammeltem Modepublikum.
Neue Farben, neue Stoffe, neuer Markenname. Der dritte Tag der Modewoche geht ganz anders zu Ende, als er angefangen hat.
Mal höflich, mal rau: Am zweiten Tag werden „Welcome Letters“ verschickt, und die zweite Haut ist so dezent wie die erste. Nur ein Designer gabelt seine Models trotzdem bei Lidl auf.
Viele große Marken kehren der Berliner Modewoche den Rücken. Nicht so Dorothee Schumacher: Ohne ihre Mode je in Paris, Mailand oder New York präsentiert zu haben, ist sie international erfolgreich. Nun steht sie dazu auch mit ihrem vollen Namen.
Die Berliner Fashion Week steckt in der Krise, das zeigt schon der erste Tag. Dabei hat die Stadt echte Talente zu bieten.
Das Zelt hinter dem Brandenburger Tor ist der angestammte Standort der Berliner Fashion Week. Wegen der Fußball-WM muss der Mode-Event nun umziehen - in den Wedding.
Während Klaus Wowereit feiert und feiert, hat Berlin sich entpolitisiert. Die Stadt ist seines regierenden Bürgermeisters überdrüssig. Raed Saleh wartet auf seine Chance.
Eigentlich haben Daniela Biesenbach und Carl Tillessen alles richtig gemacht - trotzdem müssen sie ihre Berliner Modemarke „Firma“ nach 17 Jahren schließen. Noch ein Menetekel für die Designer-Hauptstadt.
In London beginnt die Fashion Week, Thyssen Krupp stellt aktuelle Geschäftszahlen vor und aus Washington kommt der Michigan-Index zur Verbraucherstimmung.
Schnürschuhe mit Acrylfarbe und Taschen, die auch Rucksäcke sind: Auf der Berliner Fashion Week haben fünfzig Designer ihre Entwürfe für den Herbst gezeigt. Diese zehn Stücke würden wir gerne in den Kleiderschränken sehen.
Die „Mercedes-Benz Fashion Week“ ist zu Ende. Der letzte Tag zeigt noch einmal all die Mode-Möglichkeiten auf – und erinnert an die Grenzen.
Die Berliner Modewoche bringt statt der großen Namen die örtlichen Designer groß heraus. Das führt ganz langsam nach oben. Eine Bilanz.
Tag 3 der Modewoche
Manche Marken zeigen Stil. Andere zeigen Stile. Und bei manchen gelingen nur die Stillosigkeiten.
Tag 2 der Modewoche: Eine Party wird geräumt, einige neue Labels werden entdeckt, und Lala Berlin wird zum zehnjährigen Jubiläum gefeiert.
Eine Party wird geräumt, einige neue Labels werden entdeckt, und Lala Berlin wird zum zehnjährigen Jubiläum gefeiert.
Die „Mercedes-Benz Fashion Week“ hat Federn gelassen. Ein paar Marken nutzen das zum großen Auftritt. Und gefeiert wird auch bei bescheidenem Schauenplan.
Die „Mercedes-Benz Fashion Week“ hat Federn gelassen. Ein paar Marken nutzen das zum großen Auftritt. Und gefeiert wird auch bei bescheidenem Schauenplan.
In Berlin startet die Fashion Week und die Modemesse Bread & Butter, JP Morgan und Wells Fargo legen ihre Quartalszahlen vor und aus Washington kommen Daten zum Einzelhandelsumsatz im Dezember.
Statt Marketing sieht man auf der Berliner Modewoche auch mal wieder gutes Design. Manchmal wirkt es sogar richtig charmant.
Mit einer Spritze zu viel Testosteron klingt die Fashion Week am vierten Tage aus. Zur Schau von Michalsky kommen so viele Gäste wie nie zuvor, aber der Star des Abends ist ein anderer.
Am dritten Tag der Fashion Week wird ein neues Kleidungsstück geboren und eine neue Form der Berliner Modepräsentation erfunden. Trotzdem bleibt alles beim Alten.
Der zweite Tag der Fashion Week in Berlin beginnt mit Trash, der zur Handwerkskunst avanciert und klingt auf großem Fuße aus.
Der erste Tag gehört auch den Designern, die für Herren entwerfen. Dabei sind es zwei Herren, die bei einer Damenmodenschau neue Maßstäbe setzen.
Ein Flitzer hat am Wochenende in Mailand die Mode-Rituale gestört. Splitternackt rannte er auf den Laufsteg der Herrenschau von Dolce & Gabbana. Nun spricht er erstmals über seine Motive.
Karlie Kloss ist als „Kampagnengesicht“ nach Berlin gekommen. Mit dem Fotografen Ryan McGinley und dem Stylisten Jefferson Hack stellt sie die Anzeigenmotive für die „Mercedes-Benz Fashion Week“ vor.
Wenn sich Berlin zur Fashion Week hübsch macht, sind sie daran beteiligt, dass dieses Vorhaben gelingt. Mit einer Prise Humor, Geduld und guten Ideen. Acht wichtige Akteure der Modewoche im Überblick, fotografiert von Helmut Fricke.
Sie war Elektrotechnikerin, Kartoffelschälerin und Verkäuferin. Heute, mit fast achtzig, putzt Marta Dubberke bei der Berliner Modewoche die Toiletten.
Zur Berliner Fashion Week, die heute endet, gehört seit jeher, dass man sie gern verspottet. Berlin könne eben nicht mit New York, London, Mailand und Paris ...
Die „Mercedes-Benz Fashion Week“ endet mit einem Tag voller Höhepunkte. Nicht jeder Besucher bekommt das mit. Denn die Veranstaltung changiert zwischen hellwach und todmüde wie ein Chiffon-Lamé-Kleid der Marke Achtland zwischen glitzernd und düster.