Parteitag mit Hokuspokus
Der chinesische Elefant steht im Raum. Ob Menschenrechte, Impfen oder E-Games: IOC-Präsident Bach übt sich bei der Session in durchsichtiger Dialektik.
Der chinesische Elefant steht im Raum. Ob Menschenrechte, Impfen oder E-Games: IOC-Präsident Bach übt sich bei der Session in durchsichtiger Dialektik.
Thomas Bach zeigt sich in glänzender Form. Der IOC-Präsident ist dabei, die Zukunft der Olympischen Spiele abzusichern – allerdings auf seine Weise. Was er tut, ist nichts für Idealisten.
Thomas Bach bekommt erstaunliche Huldigungen und Hudeleien seines Wahlvolks. Das Ergebnis der Doping-Kontrollen liegt noch nicht vor. Aber – Unschuldsvermutung! – wir wollen niemandem etwas unterstellen.
Die IOC-Session kämpft sich durch die Visionen des Präsidenten, die Bach als „Agenda 2020+5“ vorstellt, und verabschiedet sie einstimmig. Gibt es künftig eine Protest-Ecke für Athleten?
Das IOC ergreift in der Corona-Pandemie selbst die Initiative und wird aus China angebotene Impfdosen für die Teilnehmer kaufen. Der Deutsche Olympische Sportbund will die Option aber nicht nutzen.
In einem ARD-Interview spricht IOC-Präsident Thomas Bach über die Kritik an Peking 2022. Die Menschenrechtsverletzungen in China seien nicht das Thema des IOC. Olympia solle ein gutes Beispiel sein für eine Welt ohne Diskriminierung.
Thomas Bach wird mit nur einer Gegenstimme als IOC-Präsident bestätigt. Die Lobreden der Mitglieder sind rekordverdächtig. Die Einnahmen der Organisation auch.
Thomas Bachs Art der Führung sichert die wirtschaftliche Zukunft des IOC. Welchen Preis er bereit ist zu zahlen, zeigte sich erst im Umgang mit russischen Betrügern. Nun sind es die Pandemiespiele.
Thomas Bach wird am Mittwoch als Präsident bestätigt. Die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees sind auf Linie, das Konto stimmt, aber das philanthropische Fundament ist ausgehöhlt.
Gegen Intransparenz, Korruption, Gigantismus: Die Athleten Deutschland fordern IOC-Präsident Bach auf, das Handeln der Institutionen stärker an den Werten des Sports auszurichten.
Während IOC-Präsident Thomas Bach bezüglich der Teilnehmer beruhigt, visiert OK-Chefin Seiko Hashimoto den Ausschluss ausländischer Zuschauer an. Denn die Stimmung in Japan ist eh schlecht genug.
Athleten sollten nicht in der Impf-Reihenfolge bevorzugt werden. Die Schwächsten sollten mit Vorrang geimpft werden, nicht die Stärksten. Eine Argumentation.
Wieder einmal hat ein deutscher Bewerber den Zuschlag für Olympia nicht bekommen. Die Strategie zu Großveranstaltungen von Sport und Politik, sagen Kritiker, ist nicht auf der Höhe der Zeit.
Die Sommerspiele an Rhein und Ruhr sollen ein „Dekadenprojekt“ werden. Doch nach der Backpfeife von Thomas Bach sind sie zunächst ein Politikum. Nicht für alle ist Olympia ein Freudenfest.
Die deutsche Bewerbungsarie um Olympia erzählt über Jahrzehnte vom Verlieren am laufenden Band. Warum tut sich die Sportführung, im Gegensatz zu ihren Athleten, so schwer im Wettbewerb um die Spiele?
Am 23. Juli sollen die Olympischen Spiele trotz der Corona-Pandemie in Tokio beginnen. Ob Zuschauer dabei sein können, entscheidet sich laut IOC-Präsident Thomas Bach „Ende April oder Anfang Mai“.
Kräftiger Schlag für die deutsche Initiative: Die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen Spiele 2032 ist zu Ende, bevor sie begann.
Fünf Monate vor den Spielen einigen sich Japans Olympia-Macher auf eine Frau als Organisationschefin. Seiko Hashimoto übernimmt den Posten des 83 Jahre alten Vorgängers, der wegen einer abfälligen Äußerung über Frauen gehen musste.
Zwischen Boykott und Begeisterung: In einem Jahr beginnen die Olympischen Winterspiele in China. Doch die Menschenrechtslage ist „dramatisch“. Wie reagiert das IOC?
Floridas Finanzminister will Olympia in seinen Bundesstaat holen. Doch IOC-Chef Thomas Bach behauptet, die Post sei nicht angekommen. Dabei lockt der Sonnenstaat mit dem aufregendsten Schwimmwettbewerb aller Zeiten.
Finden die Olympischen Sommerspiele Ende Juli ohne Zuschauer und ohne Impfpflicht für Athleten statt? Die Veranstalter in Japan und das Internationale Olympische Komitee beraten weiter.
Es gibt kleine Fortschritte auf dem Weg zu einer Menschenrechtsstrategie im Sport. Für die nächsten Olympischen Winterspiele in China im kommenden Jahr gilt das allerdings nicht.
Das IOC hat Aleksandr Lukaschenka vorerst von Olympischen Spielen ausgeschlossen. Das will sich der belarussische Machthaber nicht gefallen lassen. Er schimpft über „Bach und seine Bande“.
Belarussische Sportler sagen sich los von den Fesseln, die ihnen die Herren der Macht und der Verbände auferlegen. Nun sanktioniert das IOC Lukaschenka. Das ist der Lohn für den riskanten Einsatz. Doch der Kern des Problems geht tiefer.
Olympia, Fußball, Breitensport: Wie geht es weiter im kommenden Jahr? Kommt die gute alte Zeit je zurück? Werden Menschen wieder in Bewegung zusammenfinden? Ein Ausblick auf den Sport 2021.
Das IOC reagiert auf die Verstöße gegen Menschenrechte auch von Sportlern in Belarus. Provisorisch werden mehrere Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees suspendiert. Darunter sind auch Machthaber Lukaschenka und sein Sohn.
Der Diktator von Belarus vertritt Olympia, der Eishockey-Präsident scheint in einen Todesfall verwickelt. Wie reagieren Thomas Bach und das IOC? Schon bald wird sich zeigen, wie die Antwort lautet.
Wie einst Beckenbauer in Rom wandelt Bach in Tokio sinnierend durchs Olympiastadion. Im Unterschied zum Kaiser hat der IOC-Chef das Ziel aber noch vor sich – und spontan war der Gang auch nicht.
IOC-Chef Bach wirbt weiter kräftig für Olympia in Japan. Eine umfassende Corona-Impfung von Athleten soll dabei helfen. Auch die Gastgeber sichern zu, dass die Spiele auf jeden Fall stattfinden sollen.
Athleten Deutschland gewinnt zunehmend an Einfluss. Der Verein warnt vor den Corona-Gefahren der Qualifikationen für Olympia. Doch beim IOC stößt die Vertretung von Sportlerinnen und Sportlern auf Ablehnung.
Eine „qualitative Erhebung“ unter Athleten zeigt: Die Mehrheit der Sportler sei gegen politische Äußerungen in der Arena. Das berichtet IOC-Chef Thomas Bach nun. Auch zu den anstehenden Olympischen Spieler äußert er sich.
Die Offensive für politische Neutralität und Einhaltung von Regeln richtet sich gegen Athleten, die aktiv für die Achtung fundamentaler olympischer Werte streiten wollen. Das IOC sollte erstmal sein eigenes Dilemma problematisieren und schnell klären.
Der am Sonntag verstorbene Lee Kun-hee war der Patriarch des südkoreanischen Technologieriesen Samsung. Auch im Sport mischte er kräftig mit. Dem heutigen IOC-Präsidenten brachte er eine schwere Niederlage bei.
Der Internationale Gewichtheber-Verband ächzt unter der Last aus Korruption und Doping-Missbrauch. Reaktionäre Kräfte behindern die notwendigen Reformen und gefährden den Fortbestand des Sports.
Als Machthaber von Belarus benutzt Alexander Lukaschenka besonders den Sport, um sich international zu präsentieren. Doch immer mehr Sportler und Sportlerinnen wenden sich in der Revolution ab von ihm. Das hat Folgen.
Die IOC-Exekutive spendiert Thomas Bach eine glanzvolle Wahlsession. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Das liegt auch daran, dass niemand den Präsidenten um dessen Aufgaben beneidet.