Der meistgehasste Mann im Eishockey und sein Glanzstück
Der NHL-Boss Gary Bettman bekommt, was er will: Die Olympischen Spiele in Peking und Mailand werden wieder mit allen Eishockey-Stars stattfinden. Doch es gibt weiter große Zweifel.
Der NHL-Boss Gary Bettman bekommt, was er will: Die Olympischen Spiele in Peking und Mailand werden wieder mit allen Eishockey-Stars stattfinden. Doch es gibt weiter große Zweifel.
Peking feiert sich schon jetzt für die Olympischen Winterspiele 2022 und deren „Nachhaltigkeitsplan“. Angesichts der Menschenrechtsverletzungen sehen sich Chinas Regierung und das IOC nun aber massiver Kritik ausgesetzt.
Der frühere Präsident Avery Brundage machte aus seiner Weltsicht kein Geheimnis, nicht bei seiner Begeisterung für die Spiele der Nazis 1936, nicht danach. Und das IOC? Der Rassist wirft seinen langen Schatten bis heute.
Das internationale Gewichtheben befindet sich in einem verheerenden Zustand. Das hat auch mit dem früheren Präsidenten Tamas Ajan zu tun. Nun aber kündigt der Weltverband Veränderungen an.
Regel 50 der Olympischen Charta verbietet Sportlern den politischen Protest in der Arena. Die Stimmen, die eine Abschaffung der Regel fordern, mehren sich. Auch John Carlos unterstützt die Initiative.
Die Anhänger fordern von Vereinen und Verbänden Reformen. Es ist wichtig, dass diejenigen, die sich als Teil des Spiels sehen, beweisen, welch ein Gewinn die Fans für den Fußball sind.
Dürfen Sportler ihren Auftritt im Stadion für politische Meinungsäußerungen nutzen? Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland, im F.A.Z.-Interview über die inspirative Kraft der Athleten und das Zögern der Verbände.
Seine Athletenkommission soll die heikle Frage zum Demonstrationsrecht von Sportlern in Arenen lösen, erklärt Thomas Bach. Das wird wohl nicht das von vielen gewünschte Ergebnis bringen. Weil das IOC vor politisch brisanten Themen radikal zurückschreckt.
Die Leichtathletik ist künftig als olympische Kernsportart wieder im IOC vertreten. IOC-Chef Thomas Bach kündigte die Aufnahme von WA-Präsident Sebastian Coe an. Zudem gibt es Überlegungen, wie Olympiateilnehmer künftig ihre Meinung äußern dürften.
Kein Protz, kein Glamour, sondern Olympische Spiele in einer etwas gedrosselten Form. Das ist die neue Formel, mit der die Veranstalter der wegen der Corona-Krise auf 2021 verschobenen Sommerspiele in Tokio das Sportereignis retten wollen.
Der Prozess gegen den früheren Leichtathletik-Herrscher Lamine Diack, der auftrat wie der Patron eines Familienbetriebs, beginnt in Paris. Das Exempel ist mehr als ein krasser Fall.
Weil Gunter Gebauer seit frühester Jugend Sport und Olympia liebt, ist er geradezu aufgefordert, Kritik an dem zu üben, was falsch läuft. Und das ist einiges in der Welt Olympias. Sein Buch ist eine Lektüre, die Wirkung haben könnte.
Auch wenn die Krise dem Sport zusetzt: Das internationale Tischtennis will sich neu erfinden. Die „Grand Smash“-Serie soll an spektakulären Austragungsorten Aufmerksamkeit generieren.
Wenn es bis Oktober keine Zeichen gebe, dass Corona besiegt sei, werde Tokio sich auf „sehr andere“ Olympische Spiele vorbereiten müssen, warnt ein hoher IOC-Funktionär.
Der Sommer 2021 ist definitiv „die letzte Möglichkeit“ für die bereits verschobenen Olympischen Spiele in Japan. IOC-Präsident Thomas Bach äußert sich in einem Interview nun auch zu einer möglichen Absage.
IOC-Chef Bach und WHO-Generaldirektor Ghebreyesus kündigen einen gemeinsamen Aktionsplan an. Die Corona-Krise mache noch offensichtlicher, wie wichtig Sport für die generelle Gesundheit sei.
Thomas Bach sieht das IOC als Gestalter der „Post-Corona-Welt“. Doch die Diskussion über die Verantwortung seiner Organisation für Menschenrechte, Athletenbeteiligung und Führungsstandards fehlt weiterhin. Ein Gastbeitrag.
Schon einmal blickten die Ausrichter der Olympischen Spiele in Japan in eine ungewisse Zukunft. Das IOC blieb gleichgültig gegenüber den japanischen Kriegsverbrechen – schließlich sagte die Regierung die Spiele 1940 in Tokio selbst ab.
Erst die Spanische Grippe, dann die Große Depression – die Geschichte der Spiele von Los Angeles 1932, wie der Pulitzer-Preisträger Barry Siegel sie erzählt, ist auch ein Lob des olympischen Geistes in Krisenzeiten.
Nutznießer der Olympia-Verschiebung könnten auch eine Reihe von Doping-Betrügern sein. Ihre Sperren hätten in diesem Jahr einen Start bei den Sommerspielen in Tokio verhindert – nun laufen sie aber ab.
Antwerpen erlebte nach Krieg und Spanischer Grippe die erstaunlichsten Olympischen Spiele überhaupt. Der Sport begann 1920 seine Moderne. Und die Könige der Laufbahn ersetzten abgedankte Monarchen.
Die Olympischen Spiele sollen 2021 nach dem selben Zeitplan ablaufen, der vor der coronabedingten Absage für dieses Jahr vorgesehen war. Das IOC sichert den Fachverbänden finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise zu.
Die Verschiebung der Olympischen Spiele sorgt für neue Probleme. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe baut dabei auf die „technologische Stärke“ seines Landes. Doch worum geht es wirklich?
Weil sie das Internationale Olympische Komitee während der Überlegungen über eine mögliche Verschiebung der Spiele in Tokio kritisierte, ist die ehemalige Eishockeyspielerin Hayley Wickenheiser offenbar zurechtgewiesen worden.
Der IOC-Präsident muss harsche Kritik einstecken im Umgang mit der Corona-Krise und der Verschiebung der Olympischen Spiele. Nun kontert Thomas Bach die Vorwürfe – und erklärt Hintergründe aus seiner Sicht.
Wer darf an Olympia teilnehmen? Die Form von 2020 kann keine Rolle mehr spielen. Das dürfte für manche eine schreckliche Erfahrung sein. Doch die Athleten wissen genau, was zählt. Alles andere hätte mit Spitzensport nichts zu tun.
Michael Groß schrieb vor der Olympia-Verlegung einen offenen Brief an Thomas Bach. Im Interview spricht er über den Boykott der Spiele von 1980, die Lehren aus der Corona-Zeit und erklärt, warum er kein Sportler mehr sein möchte.
IOC-Präsident Thomas Bach hatte für eine gewisse Verwirrung gesorgt. Seine Zusage an Sportler, die ihre Qualifikation für die im Juli und August geplanten Olympischen Spiele bereits sicher hatten, bedarf der Bestätigung durch die nationalen Verbände.
Die Zusage von IOC-Präsident Bach an qualifizierte Athleten war voreilig. Nominieren für die Spiele 2021 in Tokio dürfen nur die Nationalen Olympischen Komitees. Und die haben einige offene Fragen zu klären.
Der neue Olympia-Termin ist fix. Es entsteht großer Schaden, aber die Spiele sind nicht abgesagt. Dafür waren zwei Wochen der Unsicherheit und Empörung für die Sportler wahrscheinlich sogar ein angemessener Preis.
Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio stellt Japan vor große Herausforderungen. Nun ist zumindest der neue Termin für die Eröffnung der Sommerspiele gefunden. Doch mehrere Fragen bleiben offen.
Noch halten IOC und Tokio still: Aber die Verschiebung der Olympischen Spiele 2020 auf den umstrittenen Sommertermin 2021 scheint „realistisch“. Das würde weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.
Das IOC hat Menschlichkeit wieder und wieder hinten angestellt. Auch 2020. So wurde etwa in London noch um Olympia geboxt, als in Italien schon 1266 Menschen am Virus gestorben waren. Das lässt schaudern.
Mann des Säbels und der Worte: Max Hartung ist Vorsitzender von Athleten Deutschland. Ihn fasziniert die olympische Idee. Deshalb fordert der Fechter nun Reformen, ein neues IOC und hofft auf Hilfe der Vereinten Nationen.
Der frühere Biathlon-Star Magdalena Neuner macht sich große Sorgen und übt scharfe Kritik am Verhalten des IOC-Präsidenten in der Corona-Krise. Die ehemalige Radsportlerin Kristina Vogel indes versteht Thomas Bach.
Dann eben nächstes Jahr: Für NBCU, den amerikanischen Haussender Olympias, hält sich der Schaden durch die Verlegung der Spiele von Tokio in Grenzen. Dennoch droht ein harter Schlag.