Eine Olympiasiegerin war nicht im Sinne des Erfinders
Vor 125 Jahren gewann die Seglerin Hélène de Pourtalès als erste Frau bei den Olympischen Spielen – obwohl der damalige IOC-Präsident Coubertin bei den Wettkämpfen nur Männer zulassen wollte.
Vor 125 Jahren gewann die Seglerin Hélène de Pourtalès als erste Frau bei den Olympischen Spielen – obwohl der damalige IOC-Präsident Coubertin bei den Wettkämpfen nur Männer zulassen wollte.
Der Tod von Papst Franziskus bewegt auch die Sportwelt. Während Stars wie Lionel Messi in den Sozialen Medien Abschied nehmen, leistet sich der MSV Duisburg einen Aussetzer.
Paris als Vorbild für Olympische Spiele? Die mindestens zwei Milliarden Euro teuren Pläne für Neubauten in Brisbane 2032 zeigen: Die Realität spielt längst einen neuen Film.
Nach dem Abschied Thomas Bachs von der IOC-Spitze stellt sich die Frage, ob Deutschland noch Olympische Spiele ausrichten könnte. Doch zwei Beispiele zeigen: Schon im Kleinen klappt es nicht.
Mit der Wahl der Afrikanerin Kirsty Coventry wird die Botschaft des Generationenwechsels im IOC verbunden. Die neue Präsidentin will aber weder auf ihre Identität als Frau noch auf ihre Herkunft reduziert werden.
Sie ist die erfolgreichste afrikanische Sportlerin, die die Welt bislang gesehen hat: Nun wird Kirsty Coventry neue Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees. Hinter ihr liegt ein steiler Aufstieg.
Auf den ersten Blick ist die Wahl von Kirsty Coventry zur ersten Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees ein historisches Ereignis. Doch die Lage ist weit komplexer. Ihre ersten Kämpfe stehen bevor.
Mit Kirsty Coventry wird erstmals eine Frau Präsidentin des IOC. Die 41 Jahre alte ehemalige Schwimmerin und Sportministerin Simbabwes wurde im ersten Wahlgang mit 49 von 97 Stimmen zur Präsidentin und Nachfolgerin von Thomas Bach gewählt.
Mit Kirsty Coventry führt erstmals eine Frau und erstmals ein Mensch aus Afrika die Olympische Bewegung an. Ihr Sieg ist auch ein Sieg für Thomas Bach. Der deutliche Wahlausgang überrascht die geschlagenen Männer.
Das IOC hat entschieden: World Boxing organisiert die Olympischen Boxwettkämpfe 2028 in Los Angeles. Derweil sind die Organisatoren bemüht, alle Zweifel wegen der politischen Lage in den USA zu zerstreuen.
Im Rennen um die Nachfolge von Thomas Bach als IOC-Präsident wähnt sich der Sohn des früheren Chefs in Führung. Andere liegen auf der Lauer: Zum Beispiel die einzige Frau, von Bach protegiert.
Bei den Olympischen Spielen in Paris entbrannte um die Algerierin Imane Khelif eine Geschlechterdebatte, später gewann sie Golde. Nun äußert sich die Boxerin zu einem Vorstoß des US-Präsidenten Donald Trump.
In einer griechischen Ferienanlage klärt das IOC Thomas Bachs Nachfolge. Sechs Bewerber und eine Bewerberin stehen zur Wahl. Wer ist Favorit, wer hat neue Ideen und wer hat bessere Aussicht aufs Meer als auf den Sieg?
Am Donnerstag wird über die Nachfolge von Thomas Bach entschieden. Der Präsident sagt, das IOC befinde sich in der „besten Lage, in der wir je waren“. Tatsächlich?
Das Exekutivkomitee des IOC empfiehlt die Aufnahme des Boxsports in das Programm der Olympischen Spiele 2028. Die Bestätigung durch die Vollversammlung gilt als sicher. Auch Russland hofft auf eine Teilnahme.
Unter dem scheidenden Präsidenten Thomas Bach hat das IOC sehr viel Geld verdient. Zugleich verlor es im Umgang mit den skrupellosen Machenschaften Russlands auch im Weltsport einen unschätzbaren Wert.
Kurz vor der Wahl des neuen IOC-Präsidenten setzen Athleten ein Zeichen für den Klimaschutz. In einem offenen Brief fordern sie strengere Umweltmaßnahmen vom IOC.
Die Nordische Kombination kämpft weiter um ihre Zukunft im Programm der Olympischen Winterspiele. Die laufende Weltmeisterschaft zeigt, wo das Potential der traditionsreichen Disziplin liegt.
Im Interview spricht der Kandidat für die IOC-Präsidentschaft über den Verlust von Engagement im Kreis der Olympier, warum er mit Putin reden würde und IOC-Mitgliedern wieder zu mehr Einfluss verhelfen will.
Bei der Generalversammlung des Europäischen Olympischen Komitees bekräftigt Nancy Faeser die Pläne zu einer deutschen Bewerbung. Das Treffen steht auch im Zeichen des IOC-Präsidentschaftswahlkampfs.
Das IOC erkennt den neuen Amateur-Weltverband World Boxing zumindest vorläufig an. Damit scheint die olympische Zukunft der Sportart Boxen gesichert.
Bei den Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich regt sich Widerstand. Es geht um fehlende Nachhaltigkeit und den künftigen Chef.
Der E-Games-Deal für die Olympischen Spiele der Zukunft zeugt vom ungetrübten Gespür des IOC-Präsidenten fürs Geschäft auch wenige Wochen vor seinem Rückzug. Der Deutsche ist längst weiter, als es scheint.
Es fehlten nur die Cheerleader: Donald Trump inszeniert sein Dekret gegen Transpersonen im Sport. Er spaltet, statt zu verbinden. Und trifft damit diejenigen, die am vulnerabelsten sind.
Deutsche Spitzenpolitiker sind uneins, wie eine deutsche Olympia-Bewerbung aussehen sollte. Eine Idee von Außenministerin Baerbock dürfte an Vorgaben des IOC scheitern.
Gebaut für einen einzigen Zweck: Überflüssige Skisprung-Schanzen und verfallene Anlagen bringen Olympische Winterspiele in Verruf. Auch den Ausrichter von 2026 plagen Nöte.
Thomas Bach geht, aber wer kommt? Das Internationale Olympische Komitee sucht eine Präsidentin oder einen Präsidenten. Der heißeste Kandidat ist zugleich der chancenloseste.
An diesem Mittwoch wird die FIFA die Fußball-WM 2034 nach Saudi-Arabien vergeben. Die Kritiker sind machtlos – oder haben kapituliert. Fünf Perspektiven auf ein abgekartetes Spiel.
Um Athleten vor Verstößen jedweder Art zu schützen, stimmen die DOSB-Mitglieder für den Safe Sport Code – wohl wissend, dass dessen Umsetzung viele Jahre dauert.
Die Mitglieder des Dachverbands des deutschen Sports wollen die nächste Phase einer möglichen Bewerbung um Spiele in Deutschland einläuten. Die Bundesinnenministerin sichert die Autonomie des Sports zu.
Der DOSB richtet sich jetzt nach dem IOC. Kein dummer Gedanke, wenn es was werden soll mit den Olympischen Spielen hierzulande. Und es wäre kein Wunder, wenn das IOC bekäme, was es verlangt.
DOSB-Präsident Thomas Weikert spricht im Interview über den vakanten Vorstandsvorsitz, eine neue Priorität der Bewerbung für Sommerspiele in Deutschland und eine bessere soziale Absicherung für Athleten und Trainer.
Der frühere hessische Ministerpräsident ist wieder da: Volker Bouffier wird Vorstand des DOSB auf Zeit. Seine Bestellung ist clever im Hinblick auf die deutsche Olympia-Bewerbung.
In Paris stand Lin Yu-ting im Zentrum einer Geschlechterdebatte. Nun zieht sich die Olympiasiegerin von einem Turnier zurück. Zuvor hatte der Weltverband ihre Teilnahmeberechtigung angezweifelt.
Bei den Olympischen Spielen bestimmt eine Genderdebatte die Schlagzeilen. Nun erklärt Leichtathletik-Chef Sebastian Coe, der IOC-Präsident werden möchte, den „Schutz“ des Frauensports zum Wahlprogramm.
Der frühere Athleten-Vertreter Max Hartung wird Mitglied im Vorstand der Sporthilfe. Er nimmt dort einen neuen Posten ein, der wie geschaffen für ihn ist – und nötig für die Sporthilfe.