IOC macht Gentests bald zur Pflicht
Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees hat ein neues „Programm zum Schutz der Frauenkategorie im Sport“ beschlossen. Von 2028 an müssen sich alle Olympia-Teilnehmerinnen einem Gentest unterziehen.
Nach heftigen Geschlechter-Debatten im Sport beschließt das IOC neue Richtlinien. Davon sind auch Transfrauen betroffen. Der US-Präsident sieht sich als Vorreiter.
Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees hat ein neues „Programm zum Schutz der Frauenkategorie im Sport“ beschlossen. Von 2028 an müssen sich alle Olympia-Teilnehmerinnen einem Gentest unterziehen.
Wladyslaw Heraskewytsch wird bei den Winterspielen ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Bildern von Kriegsopfern tragen will. Vor den Paralympics ruft er zum Protest auf – und verrät eigene Pläne.
Olympischer Friede? Kürzlich noch Grund für PR-Offensiven. Im Angesicht der amerikanisch-israelischen Angriffe vollzieht die IOC-Präsidentin eine Kehrtwende – und offenbart, wie sehr ihr die Substanz fehlt.
Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, über verfehlte Ziele bei den Winterspielen, das Tempo der Spitzensportreform und wie von Olympia in Deutschland die ganze Gesellschaft profitieren soll.
Die Eisschnellläufer finden es gar nicht „magisch“, dass sie bei den Winterspielen 2030 in Frankreich in den Niederlanden oder in Italien an den Start gehen sollen. Bei der Planung ist die Meinung der Athleten nicht gefragt.
Abschlusszeremonie in berühmter Arena in Verona +++ IOC-Präsidentin Kirsty Coventry beendet die Spiele +++ Olympia im Winter 2030 in den französischen Alpen +++ alle Olympia-2026-News im Liveblog.
Während aus Frankfurt Nachrichten über ein Verkehrschaos über die Alpen dringen, sieht es in Italien ganz anders aus: Wir Deutschen sind zwar Meister im Plätzereservieren, aber die Antholzer Olympiasieger im Schneeräumen.
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry gibt bei der Abschlusskonferenz der Olympischen Winterspiele ein schwaches Bild ab. Am Ende bleiben zu viele Fragen unbeantwortet.
Mit einem Helm und den Porträts getöteter ukrainischer Sportler hat Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch die Scheinheiligkeit des IOC offengelegt in den zwei Wochen von Mailand.
In der Affäre um den Startausschluss für den ukrainischen Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch bei den Winterspielen folgt der Sportgerichtshof dem IOC. Es darf von Fall zu Fall entscheiden.
Widersprüchliche und unklare Regeln, keine Transparenz, kein öffentliches Verfahren: Der Startentzug für Wladyslaw Heraskewytsch bei Olympia schreit nach Klärung vor einem ordentlichen Gericht.
Auf dem Eis kochen die Gemüter hoch: Die Kanadier werden beschuldigt, zu oft die Finger im Spiel zu haben. Sie selbst sehen sich in einen Hinterhalt gelockt. Aber immerhin: Das Interesse ist groß.
Mutige Athleten, ein sehr auffälliger Vizepräsident und ein Gouverneur in Erklärungsnot: Wie die Olympischen Winterspiele in Italien zur Plattform amerikanischer Kulturkämpfe werden.
Das IOC erwägt, einen jungen, hippen Snowboardwettbewerb aus dem Programm zu nehmen. Weil er nicht attraktiv genug ist? Der Blick zum Rodeln oder Bobfahren lässt vermuten: Es geht um etwas anderes.
Die deutschen Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer rasen bei den Olympischen Spielen aufs Siegerpodest. Der Wettbewerb ist überschattet vom Ausschluss eines Athleten.
Das Internationale Sportschiedsgericht CAS bestätigt den Ausschluss des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch, während sich das IOC in der Helm-Causa auf eine Regel beruft, die für Deutsche so nicht gilt.
Im Streit zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und dem IOC empfiehlt der DOSB Regeltreue. Will er die Bewerbung um Sommerspiele nicht gefährden?
Der Ausschluss von Wladyslaw Heraskewytsch ist die prägende Geschichte der Spiele. Bei seinem ersten Auftritt danach sagt der Ukrainer: „Der Fehler ist 2014 passiert.“ Nun setzt er auf das Sportgericht.
Totengedenken auf dem Helm? Nicht im Wettkampf! Das IOC wertet Wladyslaw Heraskewytschs Kopfschutz als Meinungsäußerung zum falschen Zeitpunkt und nimmt den Ukrainer aus dem Rennen – angeblich zum Wohle aller Athleten.
Der Ausschluss wegen eines Helmes mit Fotos im Krieg getöteter Sportler dokumentiert eine schwere Niederlage der IOC-Präsidentin. Wladyslaw Heraskewytsch beweist, dass die Regel nicht für alle gilt.
Für die Nordischen Kombinierer um Goldkandidat Vinzenz Geiger geht es bei den Winterspielen 2026 nicht nur um Medaillen. Es geht auch um Gleichberechtigung – und die Zukunft der gesamten Sportart.
Das IOC verbietet dem Ukrainer Wladyslaw Heraskewytsch, einen Helm mit Bildern im Krieg getöteter Sportler zu tragen. Als Ersatz bietet es ein Armband an. Zugleich öffnet der Sport Russland die Tür.
Die Rückkehr der Olympischen Spiele in die Alpen wird als Triumphgeschichte inszeniert. Doch aus dem alpinen Ursprung ist eine Tourismusindustrie entstanden, die Mensch und Natur überfordert.
IOC und FIFA wollen die Rückkehr russischer Athleten ermöglichen. Dabei lehrt die Geschichte, dass Putin nicht der Letzte sein wird, der versuchen wird, sich des Sports und der Spiele zu bemächtigen.
Bei Olympia 2026 hat eine neue Sportart ihre Premiere. Das Internationale Olympische Komitee möchte mit neuen Wettbewerben und Disziplinen die Spiele für ein jüngeres Publikum attraktiver machen.
Alles „awesome“ beim Internationalen Olympischen Komitee? Die Präsidentin schlägt bei ihren ersten Olympischen Spielen neue Töne an. Bei kritischen Fragen aber sagt sie auffallend wenig.
Der Klimawandel treibt das IOC zur Programmreform: Cyclocross wird protegiert. Es gibt Argumente für die Aufnahme ins Programm. Nicht so gut sieht es für manche Traditionssportart des Winters aus.
Mord und Totschlag in der Ukraine zum Trotz: Die olympische Welt unter IOC-Präsidentin Kirsty Coventry betreibt eine aktive Resozialisierung von Putins Sportsystem. Darin spielt die Armee die zentrale Rolle.
Vor den Olympischen Winterspielen ist ein Streit wegen offizieller Schilder in italienischer Sprache entbrannt. Im deutschsprachigen Antholz sorgt das für Kritik – und soll nun geändert werden.
Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE sollen bei den Olympischen Winterspielen in Italien für Sicherheit sorgen – trotz heftiger Kritik nach tödlichen Einsätzen. Im Gastgeberland regt sich Unmut.
Während in Iran protestierende Athleten ermordet werden, schaut Kirsty Coventry auf die Winterspiele. Politik sei nicht ihr Aufgabengebiet, sagt die IOC-Präsidentin – vor einem Treffen mit J.D. Vance.
Internationale Sportorganisationen behandeln das Massaker der iranischen Machthaber an Bürgern des Landes mit Routine. Wie sie damit umgehen, bleibt noch unklar.
Die Potentaten im Sport sehen in Donald Trump gerne einen der Ihren und über Betrügereien hinweg. Dahinter steckt wohl eine Hoffnung, die in diesen Tagen illusorisch scheint.
Russische Schach-Teams kehren zurück ans Brett. Dazu hat der Weltverband FIDE mit seinem russischen Präsidenten eine Abstimmung orchestriert, für die es heftige Kritik gibt.
Russische Biathleten wollen mit ihren Gewehren an den Olympischen Spielen teilnehmen und klagen deshalb vor dem CAS. Der internationale Verband bleibt gelassen – weil er in der Vergangenheit konsequenter war als andere.
Der Ehrenpräsident des IOC sieht in der Bewerbung des DOSB um Olympische und Paralympische Spiele die Chance, Deutschland weit über den Sport hinaus zu bewegen. Vorher müsste der Dachverband im Machtkampf mit der Politik punkten.