USA loben Gespräche mit Taliban
Der Sprecher des amerikanischen Außenministeriums bezeichnet die Gespräche mit den Taliban als „offen und professionell“. Laut einer Kennerin erhoffen sich die Machthaber in Kabul die Legitimierung ihrer Herrschaft.
Der Sprecher des amerikanischen Außenministeriums bezeichnet die Gespräche mit den Taliban als „offen und professionell“. Laut einer Kennerin erhoffen sich die Machthaber in Kabul die Legitimierung ihrer Herrschaft.
Mehr als 5000 Menschen hat Deutschland seit der Machtübernahme der Taliban aus Afghanistan ausgeflogen. Doch Tausende warten noch auf Hilfe.
Der Schock des elften Septembers hätte eine große Chance für die amerikanische Außenpolitik sein können. Zwanzig Jahre später blickt man zurück – und sieht den großen Fehler.
Ein Taliban-Mitbegründer soll die afghanische Übergangsregierung führen. Frauen finden sich bislang nicht in dem angekündigten Kabinett. Das Land sei jetzt ein „Islamisches Emirat“, heißt es von den Machthabern.
Amerikas Außenminister dankt bei seinem Besuch in Doha dem Emirat für seine „außerordentliche Unterstützung“. Bei den Gesprächen in Qatar soll es auch um weitere Ausreisen über den Kabuler Flughafen gehen.
Zum Abschluss seiner Reise in Qatar verkündet Außenminister Maas einen ersten Erfolg: Einem Konvoi ist die Ausreise aus Afghanistan über den Landweg gelungen. Weitere Schutzsuchende sollen folgen.
Außenminister Maas und sein qatarischer Amtskollege sind sich einig, dass mit den Taliban geredet werden muss. Dank diplomatischer Bemühungen erreichen erstmals deutsche Ortskräfte Pakistan auf dem Landweg in einem Konvoi.
Bundesaußenminister Heiko Maas hat die Bereitschaft zur Wiederbesetzung der deutschen Botschaft in Kabul angedeutet – zugleich aber Bedingungen an die Taliban gestellt. „Es geht um die Lösung ganz praktischer Probleme.“
Das Emirat hat sich als Vermittler in Afghanistan unentbehrlich gemacht. Es empfängt internationale Diplomaten, nimmt afghanische Regierungsmitglieder und Flüchtlinge auf. Doch das Engagement gilt auch Qatars eigenen Interessen.
Der US-Außenminister verspricht, sich weiterhin um die Ausreise von Amerikanern und afghanischen Helfern zu bemühen. Die US-Botschaft wird nach Qatar verlegt.
Die arabischen Monarchien pflegen traditionell enge Beziehungen zu Afghanistan. Aber wie groß ist ihr Einfluss auf die Taliban? Eine Analyse.
Was bewegt junge Menschen vor der Bundestagswahl? Der Film „18+ Deutschland“ stellt uns fünf Jungwähler vor, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Genau das macht unser Land doch aus.
Die nächste Fußball-WM soll in Qatar stattfinden. Ausgerechnet dieses Land hilft nun einem der Taliban-Führer bei der Einreise nach Afghanistan. Diese Geschichte steht wieder für das Schmutzige am Spiel.
Die Taliban haben das Land im Sturm erobert, am Ende mussten sie nicht einmal schießen. Wie war das möglich? Wir haben westliche Offiziere gefragt – und einen Afghanen, der nicht kämpfen durfte.
Noch zwei Wochen lang will die Bundeswehr versuchen, Menschen aus Kabul auszufliegen. Ob das klappt, ist aus verschiedenen Gründen offen.
Die Taliban inszenieren sich auf ihrem Vormarsch auf Afghanistans Hauptstadt Kabul als moderate und disziplinierte Kraft. Erfahrungen aus eroberten Provinzhauptstädten deuten aber auf düstere Zeiten hin.
Das afghanische Innenministerium meldet den Beginn der Taliban-Offensive auf die afghanische Hauptstadt Kabul: Die Islamisten rückten von allen Seiten in die Stadt ein. Deutsche und Amerikaner beginnen mit der Evakuierung ihrer Botschaften.
Katie Nageotte jubelt über olympisches Gold im Stabhochsprung. Die Favoritin aus Russland scheitert im letzten Versuch – und gewinnt doch die erste Medaille des russischen Leichtathletik-Teams.
Nach zwei Tagen der Verhandlung haben sich beide Seiten darauf geeinigt, sich bald wieder zusammenzusetzen. In einer gemeinsamen Erklärung steht nichts von einer möglichen Waffenruhe.
„Was immer wir tun können, um unserem Land Frieden zu bringen, müssen wir tun“: Der frühere afghanische Präsident Hamid Karzai im Gespräch über die Friedensgespräche, den Truppenabzug der Amerikaner – und die Rechte von Frauen in seinem Land.
Europameisterin Gesa Krause knackt beim Diamond League Meeting in Doha über 3000 Meter Hindernis die Norm für die Olympischen Spiele in Tokio. Danach ist sie „sehr, sehr glücklich“.
Kein anderes Land hat so enge Beziehungen zur Hamas wie Qatar. Seit der Machtübernahme der Islamisten hat der Golfstaat den Gazastreifen mit etwa zwei Milliarden Dollar unterstützt – auch in Israel wird das anerkannt.
Eduard Trippel Highlights Doha 2021
Nach Bidens Abzugsentscheidung stehen die Islamisten in Afghanistan vor einer triumphalen Rückkehr an die Macht. Über ihre politischen Vorstellungen halten sie sich weiter bedeckt – auch um interne Differenzen zu überdecken.
Dänen, Norweger und Schweden machen Druck auf Infantino, weil sie selbst Druck spüren. Die Fifa soll sich stärker für die Menschenrechte beim WM-Gastgeber Qatar einsetzen.
Erschütternde Nachrichten aus dem Reitsport: Weitere Pferde sterben am Herpesvirus. Der Turnier-Shutdown in Europa wird verlängert, die Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen sind wohl in Gefahr.
Roger Federer gibt nach mehr als einem Jahr ein „wundervolles Comeback“ in Doha. Zwar verliert er schon sein zweites Match. Dennoch fällt das Fazit des Schweizers rundum positiv aus.
Beim Beachvolleyball-Turnier in Doha müssen Thole/Wickler die Souveränität zweier amerikanischer Senioren anerkennen. Auch die deutschen Frauen hätten sich mehr erwartet.
Sie müssen hart arbeiten, setzen sich aber in beiden Spielen beim Beachvolleyball-Turnier in Doha durch. In der umstrittenen Outfit-Frage wählen Ludwig/Kozuch einen Kompromiss.
13 Monate spielte der Schweizer nicht mehr öffentlich Tennis. Nun wagt der Star einen ersten Comeback-Versuch. Diese Rückkehr wird von drei großen Fragen begleitet.
Unter Druck denken selbst Sportfunktionäre manchmal um. Qatar lässt Beachvolleyballerinnen spielen, wie sie wollen. Prompt treten einige bedeckt an. Auch im deutschen Verband hat sich etwas getan.
Das hochkarätige Spring-Turnier in Doha hat begonnen – trotz der Angst vor dem aggressiven Herpes-Virus. 752 Pferde wurden identifiziert und gesperrt. Sechs Pferde sind bislang gestorben.
Ein lebensgefährliches Herpes-Virus bei Pferden sorgt für einen Turnier-Lockdown. Auch zwei deutsche Tiere in Doha sind betroffen. Für den Reitsport ist der Ausbruch eine Katastrophe.
Der EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis im Gespräch darüber, warum fairer und freier Handel für ihn absolut kein Widerspruch sind und die Wechsel an der Spitze der WTO und in Washington ihm große Hoffnungen machen
Der Nato-Einsatz in Afghanistan wird wohl verlängert. Die Truppensteller müssen aber entscheiden, was sie am Hindukusch wollen – geht es nur um westliche Sicherheitsinteressen oder auch um Werte?