Gefangen im Klimadilemma
In der internationalen Politik hat sich der Golfstaat Qatar längst als rühriger Mitspieler einen Namen gemacht. Bei der Arabellion ist Qatar ein großer ...
In der internationalen Politik hat sich der Golfstaat Qatar längst als rühriger Mitspieler einen Namen gemacht. Bei der Arabellion ist Qatar ein großer ...
Südafrika hat sich für den Klimagipfel in Doha mit Brasilien, China und Indien abgesprochen. Die vier Länder bilden die sogenannte Basic-Gruppe, und ihre ...
Die EU-Kommissarin für Klimaschutz, Connie Hedegaard, hätte die EU in Doha gerne wieder zum Vorreiter der neuen Runde der Klimaschutzverhandlungen gemacht.
Die Erwartungen an die 18. Konferenz der Vertragsstaaten, kurz Weltklimagipfel genannt, die am Montag in der Hauptstadt von Qatar, in Doha, begonnen hat, sind ...
Abgerechnet wird am Ende. Die Organisatoren der achtzehnten UN-Klimakonferenz in Doha halten es zunächst trotzdem wie ihre Vorgänger: Erst mal wird geklotzt.
Kohle und Öl bleiben auf Dauer billiger Schmierstoff für die Weltwirtschaft. Wer das Klima schützen will, sagt Ottmar Edenhofer, muss sie deshalb verteuern, mit Steuern oder durch den Emissionshandel. Ein Interview mit dem Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.
Beim Klimagipfel droht wenig Einigkeit im Allgemeinen und viel Streit im Konkreten. China und die Vereinigten Staaten stellen sich quer, und die Schwellenländer wollen sich in ihrem Wachstum nicht begrenzen lassen. Nicht einmal in Berlin gibt es Einigkeit über die richtigen Maßnahmen.
Der ägyptische Präsident Muhammad Mursi hat die Hamas aus der Achse Iran-Hizbullah-Syrien gelöst. Eine Schlüsselrolle nahm dabei der Emir von Katar ein, der gemeinsam mit den arabischen Staaten eine Aufwertung der Hamas betreibt.
Die neue Vertretung der syrischen Opposition nennt sich „Nationale Koalition der syrischen revolutionären und oppositionellen Kräfte“. Immer mehr Staaten erkennen sie an. Nur die Opposition in Syrien bleibt ihr gegenüber gespalten.
Unter Druck hat sich die zerstrittene syrische Opposition in Doha zusammengeschlossen. Nun soll die „Nationale Koalition der Syrischen Revolutionären und der oppositionellen Kräfte“ die neue legitimierte Vertretung für Syrien sein.
Die syrische Opposition hat in Doha 41 Mitglieder für ihr Generalsekretariat benannt, darunter zwei Frauen sowie Vertreter der Muslimbruderschaft. Eine Übergangsregierung will sie auch auf internationalen Druck nicht bilden.
Russlands Außenminister Lawrow unterstützt weiterhin Assad. Im jordanischen Amman sprach er mit dem ehemaligen syrischen Ministerpräsidenten Hidschab dennoch über die oppositionellen Kräfte. Der UN-Sondergesandte Brahimi warnte indes vor einer „Somalisierung“ Syriens.
Hunderte Gegner des Assad-Regimes treffen sich seit diesem Sonntag in Qatar, um über eine syrische Exilregierung zu beraten. In ihrer Heimat dauert der Bürgerkrieg an, Israel und der Libanon befürchten eine Ausweitung des Konflikts.
James Hogan, Chef von Etihad Airways und Großaktionär von Air Berlin, spricht über das Engagement beim Lufthansa-Rivalen. Die Golfregion ist aus seiner Sicht das künftige Kraftzentrum des Luftverkehrs.
Die EU hat offenbar das Ziel aufgegeben, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 einseitig um 30 Prozent zu reduzieren. Stattdessen werden nur noch 20 Prozent angepeilt. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Fatma ist Putzfrau in Doha, Qatar. Sie kam vor zwölf Jahren von den Philippinen. Fatma putzt auch die Wohnung unserer Autorin – und erzählt nebenbei ihre Lebensgeschichte.
In Kairo haben sich syrische Oppositionelle verbündet, um eine Exil-Regierung zu bilden. Doch das versuchen bereits andere Assad-Gegner. Es fehlt die anerkannte Führungsfigur.
Das Regime in Syrien hat offen damit gedroht, Chemiewaffen einzusetzen. Dies allerdings nur im Fall einer „ausländischen Aggression“: gegen die eigenen Bürger würden „niemals“ Chemiewaffen eingesetzt, sagte ein Sprecher des syrischen Außenministeriums.
Die Tischtennis-Gemeinde kämpft für Matilda Ekholm - vergeblich. Zum zweiten Mal nach Peking 2008 hat sie sich für Olympia qualifiziert, und zum zweiten Mal verweigert ihr das NOK Schwedens den Start.
In seiner ersten Rede vor dem neu gewählten syrischen Parlament hat Präsident Assad einen „unveränderten Kolonialismus“ und die Einmischung der arabischen Golfstaaten für den Bürgerkrieg im Land verantwortlich gemacht.
Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum in Qatars Hauptstadt Doha sind 19 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sind 13 Kinder und vier Erzieherinnen eines Hortes.
Das IOC ist nicht die Fifa: 2022 findet in Qatar die Fußball-WM statt, Olympia macht zwei Jahre zuvor einen großen Bogen um das Emirat. 2020 sollen sich die besten Sportler der Welt in Istanbul, Madrid oder Tokio treffen. Die Qatarer reagieren empört.
Madrid, Baku, Istanbul, Doha oder Tokio? Alle Bewerber um die Spiele 2020 haben Schwachstellen. Erwartet wird, dass die Liste an diesem Mittwoch reduziert wird.
Noor Al Malki ist die erste Leichtathletin, die für Qatar bei Olympia starten soll. Konkurrenzfähig ist die Sprinterin bei einer Bestzeit von 12,70 Sekunden über 100 Meter nicht. Doch es geht um mehr
Justin Gatlin, einst Olympiasieger und Testosteron-Sünder, will wieder angreifen. In Doha arbeitet er an seiner Form. Der echte Maßstab fehlt: Bolt und Blake verzichten auf einen Start zum Auftakt der Diamond League.
Zum Kunsttourismus gehören auch reisende Kunstwerke. Jetzt diskutierten Spezialisten in Köln: Für den Transport empfindlicher Kulturgüter ist das Schiff nur zweite Wahl.
Das Emirat Qatar sponsert Damien Hirsts erste Retrospektive in der Tate Modern. Die Londoner Schau verrät viel über einen Machtwechsel in der Kunstwelt, der auch den Kunstbegriff verändert.
Bei seinem ersten Start in der MotoGP-Klasse läuft für Stefan Bradl nicht alles glatt. Er beeindruckt sein Team dennoch - und bekommt eine besondere Anerkennung vom Weltmeister. Weiter vorne landet Sandro Cortese.
In der Moto2-Klasse wurde Stefan Bradl Weltmeister, nun misst er sich in der MotoGP mit den Größen des Motorradsports. Im F.A.Z.-Interview spricht er vor dem Saisonstart über die brutale Kraft der Maschine und den Respekt der Kollegen.
Qatar? Ungeeignet als WM-Ausrichter. Sagt der neue DFB-Präsident Niersbach. Jetzt ruft die qatarische Tageszeitung „Al Raya“ zum Boykott gegen deutsche Unternehmen auf.
Halbwegs guter Start ins Olympiajahr: Die deutschen Leichtathleten verpassen bei der Heim-WM in Istanbul die Titel, sammeln aber zwei zweite Plätze. Die Vereinigten Staaten sahnen ab.
Nach Kugel-Koloss David Storl hat auch Stabartist Björn Otto Silber in der Hand. Den größten Beifall bekommt bei der Hallen-WM in Istanbul aber Ashton Eaton – für einen Fabel-Weltrekord im Siebenkampf.
Am Sonntag hat Jelena Isinbajewa bei der Hallen-WM ihrer Sammlung einen weiteren Titel hinzugefügt: Sehr zur Freude der Staatsmacht und der Oligarchen verlängert die russische Stabhochspringerin ihre Karriere.
In der Hauptstadt des kleinen Emirats Qatar wird mitten im Zentrum ein neues Viertel hochgezogen. Es soll ein globales Musterbeispiel für die Revitalisierung von Innenstädten sein - vielfältig, dicht gedrängt und ausgesprochen nachhaltig.
In der Hamas ringen Meschaal und Hanija um den Kurs und die Macht. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Islamistenpartei den bewaffneten Kampf gegen Israel aufgeben solle.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist am Samstag nach Berichten staatlicher Medien ein ranghoher General des Regimes ermordet worden. Bei Kämpfen in Homs und in der Nähe von Damaskus gab es wieder Dutzende Tote.