Auf ganzer Linie ein Gewinn
Wer auf den Frankfurter Straßen unterwegs ist, würde sich über eine Straßenbahnlinie ins Umland sicher freuen. Dennoch werden Trambefürworter noch einige Hürden überwinden müssen, bis die Bahn wirklich rollt.
Wer auf den Frankfurter Straßen unterwegs ist, würde sich über eine Straßenbahnlinie ins Umland sicher freuen. Dennoch werden Trambefürworter noch einige Hürden überwinden müssen, bis die Bahn wirklich rollt.
Die Lokführer der Deutschen Bahn legen mit einer zweiten Streikwelle im Tarifstreit nach. Bahn AG und Fahrgäste haben aber bereits eine gewisse Routine entwickelt. Zudem gibt es andere Anbieter.
Der Lokführerstreik trifft in Rhein-Main und Hessen vor allem den S-Bahn-Verkehr. So fahren die meisten Linien im RMV-Gebiet nur alle 60 Minuten. Nicht betroffen ist etwa die Landesbahn.
In der Nacht zu Montag beginnt der Streik im Personenverkehr bei der Deutschen Bahn. Reisende müssen mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Betroffen sind auch S-Bahnen und Züge im Regionalverkehr.
Die Ländchesbahn nach Niedernhausen verfügt nur über ein Gleis und fährt alle 30 Minuten. Auch wegen der Havarie der Salzbachtalbrücke fordert der Rheingau-Taunus-Kreis den Ausbau der Strecke.
Nach Angaben des RMV sind 94 Prozent der S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet pünktlich. In den Vorjahren waren es weniger. Der RMV führt die erhöhte Pünktlichkeit auf die geringeren Fahrgastzahlen wegen der Pandemie zurück.
Der Rheingau hat mit Mittelheim seinen ersten barrierefreien Bahnhof. Rund 14,5 Millionen Euro wurden für den neuen Außenbahnsteig, die Rampen und die Unterführung ausgegeben. Die Umgestaltung des Bahnhofs hat eine lange Vorgeschichte.
Das Bundesverkehrsministerium hat die Pläne für den Frankfurter Fernbahntunnel vorgestellt. Staatssekretär Enak Ferlemann sieht im Interview eine andere Situation als in Stuttgart und erklärt Frankfurt zum Kernstück der Bahn-Infrastruktur.
Die Deutsche Bahn, das Land und die Stadt Frankfurt wollen einen Tunnel für Fernzüge unter der Mainmetropole. Eine Studie zeigt: Engpässe würden aufgelöst und Fahrzeiten verkürzt.
Noch dauert es etwas, bis der RMV mehr Geld für Fahrscheine verlangt. Aber die Nutzer können sich schon darauf vorbereiten. Ursprünglich hatte der RMV den Aufschlag schon zum Januar geplant.
Ein „weißer Fleck“ im RMV-Netz weniger: Im S-Bahn-Tunnel zwischen Frankfurt und Offenbach sollen Fahrgäste künftig besseren Empfang haben.
Der RMV will bis zu 74 elektrische Kleinbusse als „On-Demand“-Transportmittel in sein Angebot aufnehmen. Sie sollen die Lücke zwischen Bus und Taxi schließen.
Zu Wochenbeginn müssen S-Bahn-Nutzer in und um Frankfurt mehr Geduld als sonst beweisen. Grund ist eine mittlerweile behobene technische Panne.
In Hessen beschäftigt sich eine Kommission des Landtags mit der Vision einer neuen Beweglichkeit. Unter anderem sollen der Radverkehr und öffentliche Nahverkehr massiv ausgebaut und attraktiver gestaltet werden.
Mit Heinerliner macht die Stadt Darmstadt ein neues Angebot der E-Mobilität. „On demand“ sollen Fahrgäste klimagerecht ans Ziel gelangen.
Keine Frage: In einem Ballungsraum wie dem Rhein-Main-Region fehlen Parkplätze für Pendler. Aber der Bau neuer Park-and-Ride-Anlagen wird immer schwieriger.
In der Burgstadt Eppstein werden von Samstag an 330 Stellplätze an der S-Bahn-Linie nach und nach mit speziellen Detektoren ausgerüstet. Dabei geht es um Parkplatz-Wahrsagerei.
94,2 Prozent der S-Bahnen sind im vergangenen Jahr im Rhein-Main-Gebiet pünktlich gewesen – so viele wie schon lange nicht mehr. Das lag nicht nur an der Pandemie.
Wegen der Pandemie liegen die RMV-Einnahmen um 250 Millionen Euro unter den ursprünglichen Erwartungen. Der RMV-Chef hebt aber hervor: „Der ÖPNV ist kein Corona-Hotspot.“
Keine längeren Taktzeiten, keine kürzeren Züge: Im Gebiet des RMV fahren Busse und Bahnen wie immer. Die öffentliche Hand gleicht das Corona-Loch in der Kasse aus. Kein Grund zur Sorge? Von wegen.
In Hessen haben sich 1583 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Robert-Koch-Institut. Derweil schreitet die Impfkampagne in den Regionalzentren weiter voran – doch die Quote bleibt niedrig.
Damit Senioren bequem in das Frankfurter Impfzentrum kommen, bietet die Stadt an, Taxikosten zu übernehmen. Diese können auch rückwirkend erstattet werden. Das kommt gut an.
Angesichts der verschärften Maskenpflicht will der RMV von kommender Woche an im Frankfurter Nahverkehr kostenlose Masken verteilen. Später sollen Fahrgäste dann für FFP2-Masken zahlen.
Wer als Bahn-Pendler zusätzlich das Rad nutzen will, der wird oft abgeschreckt. Ein Fahrradparkhaus am Frankfurt Hauptbahnhof erweist sich als Flop. Und geplante Alternativen lassen auf sich warten.
Je weiter die Planungen, desto höher die Kosten: Für den Ausbau der Taunusbahn sind mindestens 120 Millionen Euro nötig. Bis die S-Bahn bis nach Usingen fährt, dauert es mindestens noch zwei Jahre.
Blechschäden an Fahrzeugen und Busse, die ihr Ziel nicht erreichen: Der Winter hat Frankfurt im Griff gehabt – aber nur für kurze Zeit. Vorsicht ist trotzdem weiterhin geboten.
In Rüsselsheim ist ein Jugendlicher von einem Auto erfasst und schwer verletzt hat. In ganz Hessen hat es Unfälle auf glatter Fahrbahn gegeben. Auf der A5 bei Heppenheim hat ein Auto einen Fußgänger erfasst und getötet.
Die Reaktivierung der stillgelegten Aartalbahn war und ist als isoliertes Vorhaben eine unwirtschaftliche Option. Mangels Alternativen soll sie abermals untersucht werden.
Corona kostet den RMV in diesem Jahr ein Viertel der Einnahmen. Schon mittelfristig setzt Hessens größter Verkehrsverbund aber wieder auf Wachstum.
Das hessische Seligenstadt fühlt sich an den Rand gedrängt. Deshalb möchte ihr Bürgermeister die Kommune stärker an die Metropolregion Rhein-Main anbinden. Eine neue S-Bahn-Linie soll den Anfang machen.
Ein Gleisbruch im Osten von Frankfurt behindert den S-Bahn-Verkehr im Ballungsraum erheblich. Hinzu kommt eine Störung auf der Strecke der S5 im Taunus.
Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann hat für das Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel geworben. Dafür wird er angesichts der Corona-Pandemie nun kritisiert. Jetzt hat sich auch der Steuerzahlerbund zu Wort gemeldet.
Der RMV bringt eine Mischung aus Linienbus und Sammeltaxi auf die Straße. Anders als zunächst gedacht macht auch die Stadt Frankfurt mit. Zumindest stellenweise.
Von Tür zu Tür zum Preis eines Bustickets – so wirbt der RMV für seinen neuen Fahrservice. Das Projekt soll als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr fungieren. Unumstritten sind solche Angebote nicht.
Im Frankfurter S-Bahn-Verkehr kam es am Vormittag zu Verspätungen. Der Grund: Der Tunnel musste wegen Personen auf den Gleisen zwischenzeitlich gesperrt werden.
Jeder Zweite fährt mit dem Auto zur Arbeit. Das will der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main ändern. Um Alternativen zu schaffen, stellt er eine Mobilitätsstrategie vor: Der Verband will „Kümmerer“ sein.